Dual-Screen

Yotaphone geht in die zweite Generation

Das Yotaphone der zweiten Generation wurde auf dem Mobile World Congress angekündigt. Das Besondere an dem Smartphone ist sein zweites Display, das auf der E-Ink-Technologie basiert, die man von E-Book-Readern her kennt.

Yota Devices

Barcelona (red) - Das zweite Yotaphone hat deutlich mehr zu bieten als die erste Generation, die bei Tests eher noch mäßig abschnitt. Das russische Unternehmen Yota Devices hat sowohl hardware- als auch softwareseitig nachgebessert.

Diskret und sparsam

Ein Unterschied ist das neue E-Ink-Display, das nun auch komplett per Touch-Steuerung zu bedienen ist. Der rückseitige Bildschirm ist "always on" und schaltet sich nicht ab wie ein herkömmliches Smartphone-Display. Dafür sorgt die energiesparende E-Paper-Technologie dafür, dass dafür nicht zu viel Strom verbraucht wird. Nutzer bleiben dank des Zweitbildschirms auf dem laufenden, ohne das leuchtende Smartphone-Display einschalten zu müssen. Das gab es auch beim ersten Yotaphone schon - mit der zweiten Generation kann der Nutzer aber auch Nachrichten beantworten oder mit sozialen Netzwerken agieren, ohne das Farbdisplay zu aktivieren.

AMOLED-Display zum Surfen und Spielen

Das rückseitige Display des Yotaphone 2 ist auf 4,7 Zoll gewachsen und hat eine bessere Auflösung. Durch ein integriertes Licht kann man sowohl bei Sonnenlicht als auch im Dunkeln wie auf einem E-Reader lesen. Beim Lesen soll die Batterie bis zu 50 Stunden durchhalten. Für Videos, Spiele und Internetnutzung greift man zum fünf Zoll großen AMOLED-Display auf der anderen Seite. Im Yotaphone 2 stecken des Weiteren ein Quad-Core-Prozessor von Qualcomm, NFC und ein Diebstahlschutz.

Auf dem MWC wurde ein Prototyp des Yotaphone 2 vorgeführt, den man auch im folgenden Video sieht. Wann das Smartphone auf den Markt kommt, wurde noch nicht verraten.

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