Allnet-Flat mit 1 GB Datenvolumen: Für wen sind die Mobilfunktarife geeignet?

Wer momentan auf der Suche nach einem neuen Mobilfunk-Angebot ist, findet zurzeit zahllose Allnet-Flats auf dem Markt. Diese decken Telefonverbindungen in alle nationalen Fest- und Mobilfunk-Netze zum Pauschaltarif ab. Mit an Bord ist zumeist auch eine mobile Datenflat mit einem monatlich limitierten Highspeed-Datenvolumen. Für wen ist eine Allnet-Flat mit 1 GB schnellem Datenvolumen, die bereits relativ billig erhältlich ist, geeignet?

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Allnet-Flat mit 1 GB richtet sich an Wenig-Surfer

Bei der Entscheidung des geeigneten Mobilfunktarifs sollte man sich über die individuelle mobile Verwendung bewusst sein. Gelegenheitssurfer, die vor allem E-Mails durchsehen und Webseiten laden, dürften mit monatlich 1 GB Datenvolumen gut hinkommen. Das gilt auch für diejenigen, die beispielsweise oft in WLAN-Netzen unterwegs sind.

So viel Datenvolumen verzehren mobile Anwendungen

Viele Mobilfunkanwendungen verursachen Datentraffic und reduzieren das monatlich im Tarif inkludierte Datenvolumen von 1 GB (1024 MB) mehr oder weniger schnell. Eine Messenger-Meldung über die weltweit genutzte Anwendung "WhatsApp" mit angehängtem Bild und 30 Sekunden andauerndem Film kommt zum Beispiel auf ein Datenvolumen von 6 bis 10 Megabyte. Beim Musik-Streaming über das Internet fallen je 60 Sekunden bis zu 1 MB an. Ein noch erheblicherer Datenfresser sind Videos. In jeder Minute schwindet das Datenvolumen je nach Videoauflösung um 2 bis 8 MB. Und wer einen vollständigen Film in HD streamen möchte, bekommt mit einem 1-GB-Tarif schnell Stress: Pro Stunde wird ein Datenvolumen von bis zu 2 GB verbraucht. Das monatliche UMTS- oder LTE-Datenvolumen der Allnet-Flat mit 1 GB wäre damit bereits ausgelastet.

Nach Verbrauch des Datenvolumens setzt die Mehrheit der Mobilfunkanbieter auf eine erhebliche Drosselung der nutzbaren Download- und Upload-Bandbreite bis zum jeweiligen Monatsende. Je nach bezahltem Tarif stehen teils nur noch maximal 16 Kbit/s zur Verfügung. Dies ist zum komfortablen Surfen kaum noch ausreichend, Streaming ist dabei gar nicht mehr möglich. E-Mails und WhatApp-Nachrichten hingegen lassen sich weiterhin lesen.

Teilweise beinhalten die Tarife eine Datenautomatik, bei der zusätzliches Datenvolumen eigenmächtig gebührenpflichtig hinzugebucht wird. Das hat natürlich den Vorteil, dass man sich über eine Drosselung keine weiteren Gedanken machen muss. Der Nachteil sind die zusätzlichen Kosten. Bei einigen Anbietern kann die Datenautomatik abgewählt werden.

Mobiles Datenvolumen einfach schonen

Handy-Nutzer können das monatliche Datenvolumen jedoch wahren, wenn sie einige Tipps berücksichtigen. So sollte der Download von größeren Apps im WLAN erfolgen. Des Weiteren bieten Streaming-Dienste bestimmte Filme auch daheim zum Download und unterwegs dann zur Offline-Nutzung an. Es sollte konstant ein Auge auf das bereits beanspruchte Datenvolumen geworfen werden. Dies ist entweder unmittelbar über die Internet-Einstellungen des Handys möglich oder über das Kundenportal des Mobilfunkanbieters. Nutzer können sich meist auch per E-Mail oder SMS informieren lassen, wenn das Datenvolumen zur Neige geht.

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