Handytarife für Wenigtelefonierer: Kostengünstig telefonieren und surfen

Personen, die ein Handy haben, aber nur sehr selten damit telefonieren – das gibt es und für diese Anwendergruppe sind Handytarife für Wenigtelefonierer die richtige Wahl. Sie helfen dabei, Geld zu sparen, denn teure Allnet-Flatrates, die am Ende sowieso ungenutzt bleiben, sind in diesen Paketen nicht enthalten. Worauf es beim Tarifvergleich noch ankommt, erklären wir hier.

Minutenpakete oder Flatrate für Wenigtelefonierer?

Eine Flatrate ist ausschließlich dafür geeignet, viele und länger andauernde Telefonate so günstig wie möglich zu machen – und dementsprechend sind Minutenpakete für Wenigtelefonierer oftmals die bessere Wahl. Handytarife, die etwa 100 kostenlose Gesprächsminuten enthalten, sind in der Regel günstiger als eine Flatrate und für Wenignutzer meist vollkommen ausreichend. Durch eine Flatrate zahlt der Kunde oder die Kundin letztendlich für einen Service, denn er oder sie nicht benötigt. Aber: Einige Flatrates sind so günstig, dass sie selbst die Minutenpakete anderer Anbieter preislich unterbieten.

Die besten Handytarife für Wenigtelefonierer

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht mit den günstigsten Handytarife, die wenigstens 200 Inklusiveinheiten fürs Telefonieren beinhalten. Wenn eine Flatrate günstiger wäre als die gewünschte Minutenanzahl, dann bekommen Sie diese selbstverständlich auch angezeigt.

Sind Prepaid- oder Vertragsangebote die richtige Wahl?

Wer Handytarife für Wenigtelefonierer wirklich ausschließlich aus Sicht der Telefoniekosten sucht, kann mit Prepaidtarifen natürlich eine wesentlich einfachere Kostenkontrolle vornehmen. Aber: Pro Minute müssen Prepaidtarife nicht zwangsläufig günstiger sein als die vertraglichen Pendants. Für alle, die das Handy wirklich nur sehr selten zur Hand nehmen, ist jedoch ein Tarif ohne Grundgebühr und mit einer minutengenauen Abrechnung natürlich immer noch die erste Wahl.

Vor dem Kauf einer SIM-Karte ist es jedoch empfehlenswert, in den AGB des Anbieters nachsehen, ob eine Kartenverwaltungsgebühr erhoben wird oder die Karte nach einer Zeit ohne Nutzung nicht einfach deaktiviert wird. Sogenannte Nicht-Nutzungs-Gebühren werden im Nachhinein von manchen Anbietern erhoben, wenn eine Handykarte von einem Wenigtelefonierer rund drei Monate nicht aktiv genutzt wurde. Wenn man solche Gebühren oder das Abschalten der Karte vermeiden will, reicht es aus, einmal alle paar Wochen eine SMS zu verschicken oder ein paar Sekunden zu telefonieren, dann ist dem Mindestnutzungsgebot schon Genüge getan.

Welche Parameter sind hinsichtlich der Internetnutzung wichtig?

In seine Rechnung sollte man etwaige Kosten für die Internetnutzung mit einbeziehen. Möglicherweise steht das Telefonieren zwar im Hintergrund, aber dafür wird das Internet auf dem Smartphone ausgiebig genutzt. Dementsprechend sollte das Hauptaugenmerk dann nicht auf den Minutenpreisen für Telefonate liegen, sondern ein möglichst günstiges Angebot für die Internetnutzung im Vordergrund stehen - und das wiederum setzt sich aus Eigenschaften wie dem Datenvolumen und der Geschwindigkeit zusammen.

Die Geschwindigkeit ist immer dann von Bedeutung, wenn HD-Videos, größere Downloads, Musikstreaming oder ähnliche bandbreitenintensive Aufgaben auch unterwegs erledigt werden wollen. Handytarife für Wenigtelefonierer, die jedoch regelmäßig surfen möchten, sollten daher mindestens über schnelles HSDPA oder besser noch LTE verfügen. Häufig sind Tarife dieser Art aber nur schwer zu bekommen, ohne gleichzeitig auch umfassende Angebote für die Telefonie anzubieten - ein Vergleich ist auch hier wichtig. Beim Datenvolumen sieht es ähnlich aus, doch sollte dieser Aspekt nicht zu stark in den Vordergrund gerückt werden, wenn das Smartphone hauptsächlich für Textnachrichten genutzt wird. Diese verursachen nur sehr wenig Traffic, so dass auch Grenzen von 500 Megabyte ausreichen sollten.

Auch für Wenigtelefonierer interessant: Smartphone zum Tarif?

Ist ein Smartphone als Zugabe wichtig? Abhängig ist dies von den eigenen Ansprüchen: Handytarife für Wenigtelefonierer, die aber gerne und schnell im Internet surfen, beinhalten häufig LTE. Wenn das eigene (möglicherweise ältere) Smartphone kein LTE unterstützt, kann es natürlich ratsam sein, zusammen mit einem neuen Vertrag gleich ein neues Handy auszuwählen. Wird das Smartphone eher als kleiner Computer in der Hosentasche betrachtet, kann der Umstieg auf ein leistungsstärkeres Exemplar ebenfalls richtig sein. Wichtig ist jedoch, dass kein Tarif nur aufgrund eines Handys als Dreingabe gewählt werden sollte, denn es geht schließlich um den Tarif und nicht nur um das Gerät dahinter.

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