Internet-Flatrate: Preisvergleich für DSL-Flat & Co.

Internet gibt es heute in fast jedem deutschen Haushalt. Während es sich früher nur bei intensiver Nutzung lohnte, eine Flatrate zu buchen, werden heute fast ausschließlich Internet-Flatrates angeboten. Die meisten Anbieter haben dabei deutlich mehr als nur einen Tarif im Angebot; in der Regel gibt es mehrere Flats, bei denen Preis und Leistung gestaffelt sind.

Preisvergleich für Internet-Flatrates

Mit unserem Preisvergleich für Internet-Flatrates können Sie mit wenigen Klicks die aktuellen Internet-Tarife vergleichen. Der Preis sollte hier jedoch nicht das alleinige Kriterium sein, sondern auch die Geschwindigkeit, die Vertragslaufzeit und die Zusatzleistungen des Anbieters. Manchmal gibt es bei Internet-Flatrates interessante Extras wie kostenlose Handykarten, die eine Community-Flat zur Familie beinhalten. Für viele Menschen ist außerdem wichtig, dass sie ihren Anbieter nicht über eine teure Sondernummer anrufen müssen, sondern eine kostenlose Hotline nutzen können. Dennoch ist der Preis, kombiniert mit der Leistung der Internet-Flatrate, wohl das wichtigste Kriterium für die meisten Nutzer.

Günstige Internet-Tarife finden

Telefon- und Internet-Flatrate plus TV als Kombi

Gängig sind heute Kombinationstarife aus Telefon- und Internet-Flatrate, so kann man die komplette Telefon- und Internet-Nutzung zum monatlichen Festpreis buchen. Wer ohnehin kaum telefoniert und nur eine Flatrate fürs Internet braucht, der kann diese zwar teilweise auch einzeln bestellen, diese Angebote muss man jedoch suchen und es ergibt sich kaum ein Preisvorteil. Genauso sieht es umkehrt aus: Möchte man nur einen reinen Telefonanschluss? Der Aufpreis für einen Einsteiger-Tarif inklusive Internet ist oft nicht hoch. Die Angebote der Provider konzentrieren sich bewusst auf die sogenannten Komplettpakete, mit denen man den Kunden mit wenig mehr Aufwand mehr Leistung zur Verfügung stellen kann. So verdient man mehr und bindet natürlich auch seine Kunden.

Der Standard-Tarif beinhaltet neben dem Telefon- und Internetanschluss die Surf-Flatrate und eine Telefonie-Flat ins deutsche Festnetz. Wählt man einen Basis-Tarif ohne Telefon-Flat, kann man etwas sparen. Allnet-Flatrates sind noch nicht so gängig wie im Mobilfunk, aber ebenfalls zu finden. Hinzu kommen immer häufiger Multimedia-Angebote wie TV-Pakete, Mediatheken oder Streaming. Nicht nur die Kabelanbieter haben Fernsehen mit im Programm, sondern auch die DSL-Anbieter setzen vermehrt auf TV-Angebote; dazu zählen Telekom Entertain, Unitymedia Horizon oder Vodafones GigaTV, um nur einige zu nennen.

Vertragsangelegenheiten bei Internet-Tarifen

Wenn man seinen Internet-Anbieter wechseln möchte, sollte man sich zunächst über die Laufzeit des aktuellen Vertrags informieren. Bei den DSL- und Kabelanbietern laufen die meisten Verträge über 24 Monate. Einige halten jedoch auch monatlich kündbare Tarife bereit, beispielsweise congstar und O2. Wichtig ist auch die Kündigungsfrist, die in der Regel drei Monate lang ist. Wenn der Zeitpunkt für die Kündigung verstrichen ist, beginnt meist eine neue Laufzeit von einem Jahr. Obwohl der Wechsel des Internet-Anbieters inzwischen mit verbraucherfreundlichen Fristen gesetzlich geregelt ist, sollte man dem neuen Anbieter genügend Zeit zur Bearbeitung des Auftrags geben. Das heißt, wenn man eine Kündigungsfrist von drei Monaten hat, sollte man mindestens vier Monate vor Ende des Vertrags auf die Suche gehen. In der Regel ist es anzuraten, nicht selbst beim alten Anbieter zu kündigen, sondern den neuen Anbieter alles übernehmen zu lassen. So läuft der Wechsel erfahrungsgemäß am reibungslosesten.

mobiles InternetDank Internet-Flatrates kann man heute meist ohne Zeit- und Volumenbegrenzung im Internet surfen.© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Mobile Internet-Flatrate: Vorsicht, Drosselung!

Das Thema Internet-Flatrate ist natürlich nicht nur zu Hause von Bedeutung. Auch zum mobilen Surfen werden Internet-Flatrates angeboten, doch hier ist zu beachten, dass man nicht so unbegrenzt surfen kann wie beim heimischen DSL-Anschluss. Zwar gibt es auch im Festnetz sogenannte Fair-Use-Regelungen und Einschränkungen, aber mobile Internet-Flatrates werden mit wenigen (teuren) Ausnahmen gedrosselt, nachdem man sein monatliches Datenkontingent überschritten hat. Das gilt ebenso für Internet-Flatrates in Handytarifen wie für reine Datentarife, etwa für Surfsticks oder Tablets.

Wer also auf schnelles mobiles Internet angewiesen ist, der sollte bei der Buchung einer Internet-Flatrate nicht nur auf die Übertragungsgeschwindigkeit achten, sondern auch auf das Datenvolumen. Wenn die Datenverbindung von 100 Mbit/s Highspeed auf ein Schneckentempo von 64 kbit/s gebremst wird, macht das Surfen keinen Spaß mehr und das Laden einer Internetseite wird zur Geduldsprobe.

Übrigens fällt auch LTE unter die Funktechniken, selbst wenn der Empfang zu Hause über einen Router läuft. Hier ist zwar das Volumen recht großzügig bemessen, aber dennoch begrenzt.

Angesichts dieser Tatsache sind viele der Meinung, ein solcher Tarif dürfe nicht als "Flatrate" bezeichnet werden, da ja doch eine Einschränkung besteht. Allgemein wird jedoch der Begriff für Tarife mit Drosselung verwendet und korrekt verstanden. Im Mobilfunk gibt es jedoch auch andere Modelle: Wird eine sogenannte Datenautomatik verwendet, die zusätzliche Kosten durch automatisches Nachbuchen verursacht, sucht man jedoch vergeblich nach dem Begriff "Flatrate". In jedem Fall sollte ein Blick in die Tarifdetails Aufschluss über die Konditionen geben.

Surfen ohne Internet-Flatrate: Wie geht das?

Wie kann man online unterwegs sein, ohne sich eine Internet-Flatrate zu buchen, die regelmäßig feste Kosten verursacht? Dieses Thema betrifft heute nur noch eine Minderheit der Nutzer, da die Kosten für Flatrates vor allem im mobilen Bereich überschaubar sind.

Benutzt man ein internetfähiges Mobiltelefon und geht ohne Internet-Flatrate online, wird in der Regel nach Volumen abgerechnet. Pro Megabyte fällt ein bestimmter Betrag an; was bedeutet, dass man schon ziemlich gut wissen sollte, wie viel Datenvolumen verursacht wird. Wenn man Bilder verschickt oder auch nur im Hintergrund ein Update läuft, tappt man schnell in die Kostenfalle. Wenn man sich allerdings ohnehin stets im WLAN-Bereich aufhält, kann man unter Umständen auch auf die Internet-Flat fürs Handy verzichten.

In den eigenen vier Wänden ist der Internetzugang ohne Flatrate ebenfalls nicht mehr ganz zeitgemäß. Wenignutzer oder Verbraucher, die sehr abgelegen wohnen und kein DSL bekommen können, weichen gelegentlich noch auf Internet by Call aus. Dabei wählt man sich über ein Modem ein und zahlt pro Minute. Leider sind Internet-by-Call-Verbindungen sehr langsam und die Preise können sich häufiger ändern.

Smartphone

Wie viel Datenvolumen braucht man?

Tarife für Handy oder Tablets gibt es mit verschiedenen Datenvolumen, bevor der Zugang gedrosselt wird. Doch wie viele Daten verbraucht man mit dem Handy? Unser Ratgeber gibt einen Überblick.

Datenvolumen Handy
Mobiles Internet Tablet

Preisvergleich für mobiles Internet

Mobile Internet-Flats gibt es nicht nur mit monatlicher Abrechnung, sondern immer häufiger auch als Tages- oder Wochenflatrates. Wer also nur gelegentlich mobil surft, findet so günstige Alternativen.

Mobiles Internet Preisvergleich
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