Suchmaschine

10 Tipps: Besser suchen und finden mit Google

Wem ging es nicht schon einmal so: Man sucht etwas ganz bestimmtes, doch Google möchte einfach nicht kooperieren und zeigt Ergebnisse an, mit denen man gar nichts anfangen kann. Wir haben einige Tipps, wie das Nutzen der Suchmaschine effizienter wird.

Google © Billiger-Telefonieren.de

Google bewältigt jeden Tag rund 5,6 Milliarden Suchanfragen, das macht pro Sekunde etwa 65.000 Google-Queries. Pro Minute nimmt Google rund 120.000 US-Dollar ein, das hauptsächlich über Werbeanzeigen. Damit ist Google mit Abstand die beliebteste Suchmaschine im Netz. Der Internetriese ist nicht nur in Form seiner beliebten Suchmaschine am Markt vertreten, auch zahlreiche andere bekannte Internetangebote wie etwa Youtube, Android, Chrome, sowie zahlreiche Forschungsprojekte gehören zu Alphabet, dem Unternehmen hinter Google.

Groß geworden ist Google durch seine gut funktionierende Suchmaschine – doch wie nutzt man diese möglichst zielführend? Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die die Suche bei Google erleichtern.

1. Prägnante Stichworte

Um passende Ergebnisse zu erhalten, sollte man möglichst prägnante Stichworte wählen. Volle Sätze sind nicht nur unnötige Tipparbeit, sondern bieten auch keinen Mehrgewinn bei den Ergebnissen. Groß- und Kleinschreibung sind übrigens auch egal. Möchte man beispielsweise wissen, welche Konzerte am Wochenende in Berlin anstehen, genügt es nach "konzerte berlin wochenende" zu suchen.

Präzise formulieren: Füllworte vermeiden; prägnante Stichworte nutzen und die Großschreibung kann vernachlässigt werden.

2. Phrasensuche

Hat man im Radio oder der Disko einen guten Song gehört, weiß jedoch weder Titel noch Interpret, ist das nicht weiter schlimm. Setzt man den bekannten Textteil in Anführungsstriche, sucht Google nach Inhalten in genau dieser Reihenfolge und Zusammensetzung. So finden sich im Handumdrehen Songtexte, Literaturinhalte und Zitate. Ist man sich bei dem einen oder anderen Wort nicht sicher, ist auch das nicht schlimm – ersetzt man dieses durch ein Sternchen, interpretiert Google dieses als Platzhalter und sucht nach passenden Inhalten.

Anführungsstriche: Damit sucht Google in genau dieser Reihenfolge und Zusammensetzung.

3. Suchen auf einer bestimmten Seite

Weiß man noch, wo man einen bestimmten Inhalt gefunden hatte oder möchte man gezielt nur eine Seite durchsuchen, hilft der Suchbegriff site: Auf diesem Weg durchsucht Google ausschließlich die angegebene Seite nach den eingegebenen Stichworten.

Mit diesem Befehl wird Billiger-Telefonieren.de auf das Stichwort "Handytarife" hin durchsucht: site:billiger-telefonieren.de handytarife

Möchte man nach einer Seite suchen, deren URL ein bestimmtes Wort enthält, benutzt man "inurl:"

So werden Seiten gesucht, deren URL das Wort "Handytarife" enthält: inurl:handytarife

site: Damit sucht Google nur innerhalb der genannten Seite.
inurl: Definiert, dass das Wort in der URL vorkommen muss.

4. Suche nach bestimmten Dateitypen

Ist man auf der Suche nach einem ganz bestimmten pdf und möchte nicht zig andere Ergebnisse dazwischen haben, ist auch das kein Problem. Mit filetype: lässt sich das Internet nach ganz bestimmten Datenformaten durchsuchen. Man gibt wie gewohnt seine Suchanfrage dabei und ergänzt diese durch die Angabe des Datentyps. So erscheinen je nach Eingabe nur pdfs, docs und andere Dateien.

filetype: Damit sucht Google nach bestimmten Dateiformaten.

5. Suche eingrenzen

Wer kennt es nicht? Man sucht nach etwas ganz bestimmten, doch Google schlägt einem immer wieder Dinge vor, die zwar in Zusammenhang mit dem Suchbegriff stehen, aber nicht das sind, was man eigentlich gesucht hat. Zum Beispiel möchte man gerne seinen Braten mal mit Weißwein zubereiten, es erschienen jedoch immer wieder Rezepte mit Rotwein. Dafür gibt es das Minuszeichen. Googelt man "Braten mit Weißwein -Rotwein", filtert Google alle Ergebnisse mit Rotwein heraus. Das Minuszeichen steht somit für "enthält nicht".

Das Minuszeichen: Damit wird die Suche eingegrenzt, indem bestimmte Worte herausgefiltert werden.

6. Bildersuche – aber richtig

Auf der Suche nach einem neuen Desktophintergrund nutzt man einer gerne die Bildsuche von Google. Dabei bekommt man so ziemlich alles gezeigt, was irgendwie mit den verwendeten Suchbegriffen in Verbindung steht. Hat man dann ein tolles Bild gefunden und heruntergeladen, stellt man manchmal fest: Zu klein. Damit das nicht passiert, lohnt es sich, einen Blick in die erweiterte Bildsuche von Google zu werfen. Hier lässt sich unter anderem festlegen, wie groß die Bilder mindestens sein sollen. Aber auch wenn man Bilder für Flyer und Co. sucht, lohnt sich die erweiterte Bildsuche – die Ergebnisse lassen sich nämlich auch nach Nutzungsrechten filtern. Weiterhin filtern lässt sich nach Farben, Dateityp, Website und Region.

Die erweiterte Bildersuche: Hier kann auch nach Dateigrößen, Nutzungsrechten, Farben, Dateityp uvm. gefiltert werden!

7. Schnelle Erklärungen

Ist man irgendwo über einen unbekannten Begriff gestolpert, möchte jedoch nicht groß bei Wikipedia und Co nachlesen, liefert auch Google eine schnelle Definition des fraglichen Begriffes. Dazu sagt man Google einfach Define: und fügt den gesuchten Begriff ein. Währungsumrechnungen, andere einfache Rechenaufgaben oder Übersetzungen erledigt Google genau schnell wie das Anzeigen der Uhrzeit, des Wetters oder von Zugverbindungen.

Define: Schnelle Erklärungen für Rechnungen, Definitonen und allgemeine Angaben wie Wetter und Uhrzeit.

8. Mehrere Begriffe kombinieren

Sehr hilfreich sind auch die beiden kleinen Wörter AND und OR bei etwas schwierigeren Google-Suchen. Mit AND verbindet man zwei Suchbegriffe, es müssen also beide im Ergebnis vorkommen. Mit OR wiederum werden Seiten gesucht, die einen der beiden verwendeten Begriffe enthalten.

Begriffe kombinieren: Mit "and" und "or" wird das Ergebnis der Googlesuche weiter definiert.

9. Wissenschaftliche Quellen

Recherchiert man nach wissenschaftlichen Inhalten, lohnt sich der Weg zu Google Scholar. Dieser Google-Ableger sucht nach wissenschaftlichen Arbeiten und listet diese auf. Er bietet automatisch die passenden Zitate an, gibt an, wie oft ein bestimmtes Paper bereits zitiert wurde und durchsucht sogar Inhalte wie Bücher und Forschungsarbeiten, die online nicht verfügbar sind.

Google Scholar: Die Suchmaschine, die konkret nach wissenschaftlichen Arbeiten sucht und diese auflistet.

10. Nicht nur Google nutzen

Liefert Google nicht das, was man sich erhofft hat, kann man es noch einmal mit einer anderen Suchmaschine zu versuchen. Wichtig ist, dass die gewählte Suchmaschine nicht einfach auf die Datenbanken Googles zurückgreift, sondern über eigene Datenbanken verfügt – nur so können sich die gefundenen Inhalte voneinander unterscheiden. Andere unabhängige und große Suchmaschinen sind beispielsweise Bing oder Yahoo. Beide durchforsten eigenständig das www und legen sich ihre eigenen Datenbanken für Suchvorgänge an.

Google-Alternativen: Suchmaschinen nutzen, die eine eigene Datenbank und einen eigenen Algorithmus nutzen wie Bing und Yahoo.
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