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10 Tipps für konzentriertes Arbeiten im Homeoffice

Viele Menschen arbeiten bereits gelegentlich oder regelmäßig im Homeoffice. Wer aber plötzlich für längere Zeit zu Hause bleiben muss, dem kann die Umstellung schon schwerfallen. Mit unseren Tipps klappt es besser mit dem Homeoffice!

18.03.2020, 15:33 Uhr
mobil arbeiten© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Homeoffice liegt im Trend – immer mehr Menschen verbringen einen oder mehrere Tage pro Arbeitswoche am heimischen Schreibtisch. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man spart sich den Arbeitsweg, private Angelegenheiten werden flexibel in den Arbeitstag integriert und die Einteilung der Arbeitszeiten kann an den eigenen Rhythmus angepasst werden.

Die Probleme werden oft erst bemerkt, wenn es dann so weit ist: Wie motiviere ich mich? Wie gestalte ich den Arbeitstag im Homeoffice möglichst effizient? Und wie richte ich meine Arbeitsumgebung optimal ein, auch, wenn ich über kein separates Arbeitszimmer verfüge? Die folgenden Tipps sollen helfen, ein konzentriertes und produktives Arbeiten im Homeoffice zu erleichtern.

1. Einen geeigneten Platz finden

Privatleben und Beruf sind zu trennen – das gilt umso mehr für konzentriertes Arbeiten im Homeoffice. Im Idealfall richtet man sich ein Arbeitszimmer ein, das ausschließlich für diesen Zweck bestimmt ist und keine Ablenkungen bietet. Doch was, wenn kein Raum zur Verfügung steht? Wichtig ist vor allem, dass es zumindest einen Bereich in der Wohnung gibt, an dem ungestört gearbeitet werden kann. Das kann der Schreibtisch im Schlafzimmer sein oder der Esszimmertisch, der für die konkrete Arbeitszeit im Homeoffice abgeräumt wird. Es muss klar sein: Hier wird für einen bestimmten Zeitraum am Tag gearbeitet. Dies führt direkt zum zweiten Punkt.

2. Ein geeignetes Arbeitsumfeld schaffen

Struktur und Ordnung sind im Homeoffice genauso wichtig für effizientes Arbeiten wie im normalen Büro. Ein aufgeräumter, gut ausgeleuchteter Schreibtisch gehört beispielsweise dazu, ebenso ein bequemer Bürostuhl. Stellen Sie sich alles bereit, was Sie benötigen, etwa Büromaterial und Papierkorb, damit Sie nicht ständig den Arbeitsplatz verlassen müssen. Bei der Schaffung der geeigneten Arbeitsbedingungen sollte man sich selbst nicht vergessen: Nicht im Schlafanzug an den Rechner setzen, sondern die übliche Morgenroutine inklusive Anziehen und Duschen zu befolgen, gibt ein zusätzliches Gefühl von Arbeitsalltag.

3. Ablenkungen vermeiden

Bereits im Vorfeld sollten potenzielle Ablenkungen aus dem Arbeitsbereich verbannt werden. Das gilt nicht bloß für Smartphones & Co: Auch die anderen Familienmitglieder im Haus müssen wissen und respektieren, dass der Tag fürs Homeoffice reserviert wurde und gearbeitet wird. Alles, was nicht mit der unmittelbaren Arbeit zu tun hat, gefährdet die Effizienz im Homeoffice. Nicht benötigte Geräte sollten ausgeschaltet werden. Wer im Notfall erreichbar bleiben möchte, nutzt eine App, die zumindest die Social-Media-Konten für einen bestimmten Zeitraum blockiert – gerade hier liegt große Ablenkungsgefahr.

4. Den eigenen Bio-Rhythmus nutzen

Wer weiß, dass er zu unorthodoxen Tageszeiten besonders produktiv wird, kann sich das im Homeoffice optimal zunutze machen. Nachteulen dürfen sich die Arbeitszeit weiter nach hinten verschieben, während Frühaufsteher auch schon vor den normalen Bürozeiten im Homeoffice starten können. Das sollte natürlich im Vorfeld mit dem Arbeitgeber abgesprochen werden.

5. Eine To-Do-Liste erstellen

Schon bevor der Arbeitstag im Homeoffice beginnt, sollte klar sein, was zu welcher Zeit erledigt werden muss. Ein festgelegtes Zeitlimit hilft bei Motivationsproblemen und verhindert, dass man das angestrebte Arbeitspensum nicht erreicht. Ist man doch mal eine halbe Stunde eher fertig als geplant, darf die "überschüssige" Zeit für eine Belohnung genutzt werden: Die Aussicht auf einen kleinen Snack oder einen kurzen Spaziergang hebt die Laune und somit die Arbeitskraft am Homeoffice-Tag.

6. Routine im Homeoffice entwickeln

Wem es schwerfällt, diszipliniert zu sein, der sollte insbesondere versuchen, zu einer regelmäßigen Zeit aufzustehen und mit der Arbeit zu beginnen. Pünktlich am aufgeräumten Schreibtisch zu sitzen und zu wissen, was zu tun ist, verschafft die notwendige Arbeitsroutine. Findet man am Anfang noch heraus, wie man das Homeoffice optimal für sich gestalten kann, weiß man nach einiger Zeit ganz genau, worauf zu achten ist und nutzt die Zeit effizient für die Arbeit.

7. Pausen einlegen

Regeneration ist wichtig für das konzentrierte Arbeiten – dies gilt im Homeoffice genauso wie im normalen Büro. Eine Kaffeepause oder ein gelegentlicher Plausch füllt die Energiereserven wieder auf. Geplante Pausen erhöhen zudem die Motivation, da man auf einen festgelegten Zeitpunkt hinarbeitet. Außerdem verleihen sie dem Tag die nötige Struktur.

8. Kommunikation mit Kollegen

Die Digitalisierung ermöglicht die problemlose Kommunikation mit Kollegen: Durch Videokonferenzen werden alle Beteiligten auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem entsteht ein "Bürofeeling", das dafür sorgt, dass man am im Homeoffice nicht vereinsamt und immer noch das Gefühl hat, im Team zu arbeiten.

9. Mahlzeiten planen statt snacken

Die volle Konzentration auf die Arbeit ist gerade im Homeoffice etwas Positives, da die Gefahr der Ablenkung in der Regel höher ist als im Büro. Trotzdem sollte vermieden werden, vor lauter Enthusiasmus Mahlzeiten zu überspringen oder stattdessen tütenweise ungesunde Snacks am Schreibtisch zu sich zu nehmen. Genau das vermindert nämlich das Energielevel und somit die Produktivität bei der Arbeit. Mahlzeiten sollten im Tagesablauf eingeplant und im Idealfall vorher schon zubereitet werden. Ein vollwertiges Mittagessen mit gesunden Zutaten bildet die Grundlage für einen anstrengenden Arbeitstag im Homeoffice und liefert die notwendigen Nährstoffe für den Körper, um konzentriert arbeiten zu können.

10. Feierabend ist Feierabend

Erliegen Sie nicht der Versuchung, nur weil Sie im Homeoffice sind, immer wieder an den Arbeitsrechner zurückzukommen, um noch schnell etwas zu erledigen. Und das feierabendliche Online-Shopping erfolgt am besten nach der Arbeit vom privaten PC aus. Rechner aus, Licht aus, Tür zu - bis zum nächsten Tag im Homeoffice.

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