Vor dem Kauf

Die Computermaus: Varianten im Überblick

Computermaus ist nicht gleich Computermaus: Gerade wer oft mit dem Eingabegerät arbeitet, sollte sich über die unterschiedlichen Varianten informieren. Mit der richtigen Maus können nämlich sogar Krankheiten vorgebeugt werden.

MausNeben der gewöhnlichen Computermaus gibt es zahlreiche Varianten.© chagin / Fotolia.com

Die Computermaus ist, neben der Tastatur, eines der primären Eingabegeräte für einen Computer (und auch Abwandlungen davon wie Notebooks). Inzwischen gibt es sie in unzähligen Varianten im Handel zu kaufen: von sehr schlichten Modellen für weniger als 10 Euro bis zu hochwertigen Modellen für den zehnfachen Preis. Die Computermaus kann die Performance sowohl bei der Arbeit als auch beim Spielen positiv beeinflussen.

Maus ist nicht gleich Maus

Computermäuse unterscheiden sich in zahlreichen technischen Eigenschaften. Zu nennen wäre hier z.B. die Auflösung, die bestimmt, wie häufig die Maus den Boden darunter abtastet. Je höher dieser Wert, desto feinere Bewegungen können auf dem Bildschirm ausgeführt werden. Aus diesem Grund verwenden gerade Spieler gerne Mäuse mit einer sehr hohen Auflösung. Angegeben wird sie in DPI. Ebenfalls wichtig ist die Anzahl der Tasten: Mausrad, Seitentasten oder auch weitere Tasten an der oberen Seite fügen wesentlich mehr Funktionen hinzu, die sich für alle erdenklichen Aufgaben eignen – auch für die Arbeit, um etwa in Videobearbeitungsprogrammen bestimmte Aktionen schnell zur Verfügung zu haben.

Ergonomie: die Hand an der Maus

Von den Anfangszeiten sehr klobiger Mäuse sind wir inzwischen weit entfernt. Heutige Mäuse im mittleren bis hohen Preissegment sind so geformt, dass sie sich an die Hand des Anwenders schmiegen. Langfristig erleichtert dies den Umgang mit der Maus und beugt auch typischen „Bürokrankheiten“ wie einer Sehnenscheidenentzündung vor. Es existieren sowohl Modelle für Links- und Rechtshänder als auch Geräte, die speziell für eine der beiden Gruppen designt sind. Bei einigen Computermäusen darf der Anwender außerdem kleine Gewichte hinzufügen, um die Maus schwerer oder leichter zu machen – je nach individuellem Wunsch. Zusammen mit sehr gleitfähigen Füßen und adäquaten Mauspads schweben einige gute Mäuse schon fast über den Schreibtisch.

Drahtlos gegen kabelgebunden

Viele Mäuse verfügen heute über ein internes Bluetooth-Modul oder sie werden mit einem kleinen Empfänger ausgeliefert, der in einen freien USB-Slot wandert. Diese Mäuse arbeiten dann drahtlos, allerdings sind sie auf eine relativ häufige Wiederaufladung über den internen Akku oder Batterien angewiesen. Zusätzlich entsteht im Vergleich zum Kabel eine minimale Latenz, von der allerdings die allermeisten Anwender überhaupt nichts mitbekommen werden. Computermäuse am USB-Kabel leiden unter diesen Problemen nicht, dafür sind sie allerdings nicht besonders transportabel und können auch nicht komplett frei am Schreibtisch bewegt werden. Am Ende läuft es meistens auf subjektive Wahrnehmung hinaus: Einige Personen bevorzugen Modelle ohne Kabel, andere trauen nur Mäusen mit Kabel über den Weg. Ein wirklich spürbarer Unterschied ist höchstens in sehr schnellen Spielen bemerkbar.

Wer kauft welche Maus?

Generell ist es gar nicht verkehrt, sich von vornherein für „Gamer-Equipment“ zu entscheiden: Diese Mäuse sind meistens sehr bequem, verfügen über viele programmierbare Tasten, sie gleiten angenehm über das Mauspad und es gibt sie als Kabelvariante oder drahtlos. Der einzige Haken daran ist, dass diese Mäuse meistens auch recht teuer sind. Außerdem könnte der oft eigenwillige Look Käufer abschrecken. Sehr günstige „Büro-Mäuse“ sind jedoch auch selten die richtige Wahl. Einige Hersteller wie Logitech und Microsoft bieten bestimmte Mäuse an, die sich auch an professionelle Anwender richten. Hier wird dann auch der Büroarbeiter fündig.

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