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DSL-Wechsel: Infos und Tipps zum Anbieterwechsel

Ein DSL-Anbieterwechsel lohnt sich aus preislicher Sicht fast immer. Worauf man achten sollte, damit der DSL-Wechsel problemlos gelingt - wir geben Tipps!

Internet TarifeEin Telefon und DSL-Wechsel zu einem anderen Anbieter lohnt sich - nicht nur aus preislicher Sicht.© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Das schnelle Breitbandinternet ist mittlerweile in vielen Haushalten angekommen. Ein Gros der Kunden hat seinen Hausanschluss in die Hände des Marktführers Telekom gelegt und begnügt sich damit. Ein Telefon- und DSL-Wechsel zu einem alternativen Anbieter zahlt sich aber fast immer aus, denn oftmals haben andere Provider schnelleres Breitbandinternet und Festnetztelefonie zu niedrigeren Preisen in petto. Die Anschlüsse der alternativen Anbieter sind in vielen Anschlussgebieten erhältlich und Wechselwilligen liefert ein DSL-Check eine schnelle Auskunft dazu.

Ein DSL-Anbieterwechsel ist meist lukrativ

Bevor man sich für einen Telefon und DSL-Wechsel entscheidet, sollte man gut überlegen, was man an Telefon und DSL braucht. Zum gelegentlichen Surfen und Versenden von E-Mails reicht für gewöhnlich ein klassischer DSL Zugang mit einer Bandbreite von 16.000 kbit/s aus. Tarife mit geringeren Download-Bandbreiten sind mittlerweile kaum noch bei den Providern erhältlich. Eine höhere DSL-Geschwindigkeit in Form von VDSL mit 50 Mbit/s und mehr benötigt, wer Videos oder Musik herunterlädt, Fernsehen per Internet nutzt, Internetradio hört oder sich den DSL Anschluss mit mehreren Personen im Haushalt teilt. Auch der Nutzen einer Flatrate zum Telefonieren ist abzuwägen. Vieltelefonierern und Familien ist sie sicherlich anzuraten. Wer wenig telefoniert oder oft auf Handys anruft, ist ohne meist besser dran und spart ein paar Euro.

Nicht nur der Preis entscheidet beim DSL-Wechsel

Beim Telefon und DSL-Wechsel sollten auch Gebühren für Auslandsgespräche, Kundenservice und die Erreichbarkeit der Hotline in die Überlegungen mit einfließen. Lange Wartezeiten oder schlechte Beratung bei Problemen kosten Nerven. Hier empfiehlt es sich, vorab nach Erfahrungsberichten von Kunden im Internet zu suchen. Nach einem Umzug zu einem alternativen Telefonanbieter, kann man zudem nicht mehr über billige Call-by-Call-Nummern telefonieren. Wer einen Anbieter mit Internettelefonie (kurz VoIP) oder Kabelanschluss ins Auge fasst, muss mittlerweile aber nicht mehr mit Abstrichen bei der Sprachqualität rechnen. Im Gegenteil: Die Deutsche Telekom selbst stellt ihr komplettes Netz ebenfalls auf IP-Technologie um.

Anbieter regeln Telefon und DSL-Anbieterwechsel unter sich

Der Wechsel des Telefon und DSL-Anbieters letztendlich ist unkompliziert, sofern man sich rechtzeitig um einen neuen Provider bemüht und die regulären Kündigungsfristen von ein bis drei Monate einhält. Etliche Provider bieten einen DSL-Wechsel-Service an, mit denen sich das Maß an Formalitäten auf ein Minimum reduzieren lässt. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung des bestehenden Vertrags, stimmt den Umschalttermin ab und ermöglicht somit einen reibungslosen Wechsel. Auch eine Mitnahme der Rufnummer regeln die Anbieter untereinander, sofern der Kunde das wünscht und beizeiten mitteilt.

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