#hashtags

Mit den richtigen Instagram-Hashtags Follower finden

Durch die Integration in Instagram werden die unscheinbaren Hashtags zu mächtigen Suchwerkzeugen, über die sich ähnliche Bilder finden lassen, oder man sogar herausbekommt, welche Themen gerade im Trend liegen. Wie aber geht man vor, wenn man die eigenen Bilder mit passenden Hashtags ausstatten möchte?

Instagram Logo© Instagram

An dieser Stelle sollte man erst einmal klären, was ein Hashtag eigentlich ist. Die ursprünglich auf Twitter entstandene Wortschöpfung setzt sich zusammen aus "hash", was die englische Bezeichnung für das, im deutschen bisweilen scherzhaft Lattenzaun genannte, #-Zeichen ist. Der "tag" ist die darauf folgende Zeichenkette, wodurch zum Beispiel #instagram ein Hashtag wäre. Es kommt auch vor, dass schon das #-Symbol allein als Hashtag bezeichnet wird, was eigentlich nicht korrekt ist.

Die Funktion von Hashtags auf Instagram

Inzwischen sind Hashtags ein zentraler Teil von Instagram. Mit einem einzigen Klick auf einen der bis zu 30 Hashtags unter einem Bild gelangt man zu einer Übersicht von Bildern und Videos mit demselben Tag, wobei neue Bilder ganz oben landen. Natürlich entwickelt man für die eigenen Bilder dabei Ansprüche, hätte gerne eigene Follower, oder möchte sogar über einen Business Account Werbung schalten und ein wenig Geld verdienen.

Eins vorneweg: Das gleiche wollen Hunderttausende andere Instagram-Nutzer. Um sich gegen die immer größer werdende Konkurrenz durchzusetzen, müssen nicht nur die eigenen Bilder gut sein, sondern man kann sich regelrecht eine Werbestrategie zurechtlegen, ein Image aufbauen. Dabei bringen einen schon wenige Tipps ein ganzes Stück voran.

#tipps

1. Instagram hat eine internationale Nutzerbasis, wodurch praktisch alle Hashtags auf Englisch sind. Selbst wenn man über exklusiv Deutsches postet – zum Beispiel Bilder des eigenen Heimatortes – sollte man sich daran orientieren. Das heißt: #home. Hat man jedoch am Ende noch Platz für weitere Hashtags, sollte man sich trotzdem nicht scheuen, die deutschen Begriffe zusätzlich zu verwenden, auch wenn man den gleichen Tag schon auf Englisch geschrieben hat. Grundregel: Ein zusätzlicher Hashtag schadet nicht, kann aber nutzen.

2. Außerdem sollte man beachten, ob die eigenen Hashtags überhaupt als solche erkannt werden, denn sie dürfen nur Buchstaben und Zahlen enthalten. Folglich wird bei #no filter nur der Tag #no erkannt, was definitiv nicht zielführend ist. Auch sollte man sich deshalb von Sonderzeichen wie §$%+ fernhalten.

3. Schnell einmal vergessen ist auch, dass nur ein öffentlicher Beitrag große Reichweite entfalten kann. Markiert man ein Bild als privat, bekommen es auch nur die eigenen Freunde auf ihren Seiten zu sehen. Stellt man dagegen den Hebel auf öffentlich, erreicht man die halbe Welt.

4. Regelmäßige Posts helfen, die eigenen Follower bei der Stange zu halten und zwingen einen selbst, innovativ zu bleiben.

#likes4likes

Ein Konzept, das sich als potenzielle Antwort auf die Frage, wie man Follower bekommt, entwickelt hat, ist "Like for Like", bisweilen auch als stärkeres "Follow for Follow" angetroffen. Dafür gibt es sogar eigene Apps, die das Geben und Nehmen von Likes verwalten. Das Prinzip ist dabei einfach: Hilfst du mir, helfe ich dir. Wem das wie Schummeln vorkommt, der sollte aber trotzdem eine Lehre daraus ziehen, denn wer wahrgenommen werden möchte, der sollte auch die Inhalte anderer liken, denn damit macht man ebenfalls auf sich aufmerksam.

#tagchoice

Schließlich kommen wir zur zentralen Frage: Welche Tags machen für mein Bild überhaupt Sinn? Wer nur aus Spaß an der Freude postet, für den ist dieser Punkt einfach. Man versucht, die Tags thematisch passend zu wählen und falls man gerade unkreativ ist, bedient man sich schlicht bei einem der im Internet massenhaft frei verfügbaren Tag-Generatoren.

Meint man es jedoch ernst, beginnt man an dieser Stelle mit "Marktforschung". Man schaut sich also an, welche Tags im Moment beliebt sind, welche Zielgruppen man erreichen möchte. Dabei versucht man die richtige Mischung aus generischen und gezielt speziellen Tags einzusetzen und vielleicht den nächsten Trend vorherzusagen, oder gar den nächsten Top-Tag zu prägen. All das hört sich im ersten Moment einschüchternd an, man braucht jedoch keine Angst davor zu haben. Postet man erst einmal über einen längeren Zeitraum, entwickelt man mit der Zeit automatisch ein Gefühl dafür, welcher Content beliebt ist und auf welche Tags man die besten Reaktionen bekommt. Der Rest kommt oft von selbst.

#knowyourtags

Hat man sich für eine Auswahl an Tags entschieden, sollte man trotzdem darüber nachdenken, was diese bedeuten. Hier einige Beispiele:

  • #nofilter sagt nichts anderes, als dass man keinen der direkt in Instagram verfügbaren Bildfilter angewendet hat. Ist das Bild trotzdem gefiltert, macht das schnell unglaubwürdig.
  • #tbt steht für Throwback Thursday und wird benutzt, um Bilder aus der eigenen Vergangenheit, also beispielsweise Kinderbilder, wieder auszugraben. Zu beachten ist hier, dass #tbt an einem Montag irgendwie fehl am Platz wirkt.
  • #photooftheday ist genau das: Das beste Bild, das man am heutigen Tag zu bieten hat. Von selbst versteht sich, dass man davon nur eines pro Tag postet.

#banned

Abschließend sei noch auf die von Instagram gebannten Tags hingewiesen. Diese gibt es in zwei Varianten, die hart gesperrten und nur temporär blockierte. Bei einem harten Block – man denke hier etwa an Inhalte unter der Gürtellinie oder Gewalt – ist die Übersichtsseite des Hashtags leer, man bekommt also keinerlei Bilder zu Gesicht. Eine weichere Variante davon tritt auf, wenn bestimmte Tags temporär missbraucht oder zugespammt werden. Es werden dann nur neue Bilder blockiert, die bisherigen Top-Bilder der Kategorie bleiben jedoch weiterhin verfügbar.

#finally

Abschließend kann man also sagen, dass man sich trotz der schier unendlichen Möglichkeiten des Taggings auf Instagram nicht verloren fühlen muss. Mit wenigen Schritten kann man dem Ziel vieler Follower schon deutlich näher kommen – der Rest ist #fleiß.

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