Business-Netzwerk

LinkedIn kündigen: So wird man seinen Account wieder los

LinkedIn ist ein beliebtes Netzwerk für Jobs und Business-Kontakte. Trotzdem kann es vorkommen, dass man seinen Account bei LinkedIn kündigen möchte. Wie geht das? Wie kann man Konten stilllegen oder zusammenführen? Hier gibts die Antworten!

LinkedIn© LinkedIn Corporation

Facebook ist nach seinem Siegeszug heute jedem Internetnutzer ein Begriff. Trotzdem gibt es auch Netzwerke, die Nischen füllen und einen spezielleren Zweck verfolgen. Ein solches Netzwerk ist LinkedIn, das speziell für Business-Kontakte und Job-Suche ausgelegt ist. Das soll aber nicht heißen, dass LinkedIn klein ist – im Gegenteil. Bei dem Berufsnetz handelt es sich um eine der meistbesuchten Websites überhaupt.

Zweck und Möglichkeiten von LinkedIn

Klassischerweise erstellt man ein Profil auf LinkedIn, um den eigenen beruflichen Werdegang für interessierte Unternehmen übersichtlich darzustellen, also eine Art digitaler Lebenslauf. Auf der anderen Seite können Unternehmen Profile erstellen, um Eigenwerbung zu machen. Ziel ist es dabei, Jobs zu vermitteln und nützliche Kontakte zu knüpfen.

Dabei unterscheidet LinkedIn zwischen einem Basis- und einem Premium-Account. Letzterer bietet dabei deutlich erweiterte Suchfunktionen, zum Beispiel nach bestimmten Stellen und bestimmten Unternehmen. Außerdem stellt die Premium-Variante verbesserte Möglichkeiten zum Organisieren des eigenen Profils und umfangreiche Statistiken zur Verfügung.

LinkedInLinkedIn ist eine beliebte Seite für berufliche Kontaktpflege und Jobsuche.© LinkedIn Corporation

Kündigen der LinkedIn-Premium-Mitgliedschaft

Die erweiterte Mitgliedschaft kostet monatlich Geld. Wer später einmal feststellt, dass er die Zusatzfunktionen nicht braucht, kann die Premium-Mitgliedschaft recht einfach kündigen und zu einem normalen Konto zurückkehren, ohne Daten zu verlieren. Im Normalfall geht man, nachdem man sich eingeloggt hat, einfach auf das Profilsymbol und dann auf "Premium-Konto verwalten". Von dort aus findet man unter "Kontotyp" die Option "Mitgliedschaft kündigen". Nach Angaben eines Kündigungsgrundes gibt man erneut sein Passwort ein und ist fertig.

Hat man die Premium-Mitgliedschaft über Umwege erworben, weichen die Kündigungsmöglichkeiten ab. Hierfür liest man sich am besten auf LinkedIns Hilfeseite ein, wo auf die entsprechenden Vorgehensweisen verlinkt wird. Hier erfährt man außerdem, wie man über die App für iOS kündigt. LinkedIn empfiehlt, mindestens einen vollen Tag vor Beginn des nächsten Rechnungszeitraumes die Kündigung einzureichen.

Kündigen eines kostenlosen LinkedIn-Kontos

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, das LinkedIn-Konto komplett zu kündigen. Gründe dafür können vielfältig sein. Vielleicht möchte man mit dem Schließen des alten und Eröffnen eines neuen Kontos ganz von vorne beginnen. Oder man möchte sich ganz von LinkedIn distanzieren, weil die Seite in den letzten Jahren wegen verlorener Passwörter, genereller Unsicherheit und unzureichend geachteter Privatsphäre seiner Nutzer in der Kritik war.

Wie auch immer, so funktioniert die Kündigung bei LinkedIn: Nachdem man sich eingeloggt hat, kommt man durch einen Klick auf das Profilsymbol zu "Einstellungen & Datenschutz". Dort findet man unter "Mitgliedschaften" den Eintrag "Ihr LinkedIn Konto schließen". Direkt daneben wählt man "Ändern". Wie auch beim Kündigen der Premium-Mitgliedschaft gibt man daraufhin einen Grund an, gibt das Passwort erneut ein und bestätigt die Entscheidung.

Wichtiges zur Kontoschließung

Zuerst sollte man wissen, dass die Löschung des Accounts nicht sofort in Kraft tritt. Man hat eine Schonfrist von 20 Tagen, in denen man sich umentscheiden und das Konto reaktivieren kann. Trotzdem sind dann schon einige Daten unwiederbringlich verloren! Das betrifft unter anderem Gruppenmitgliedschaften, Einladungen und Empfehlungen. Folglich empfiehlt LinkedIn – zu Recht – ein Backup der eigenen Daten zu machen, bevor man eine Kontoschließung in Betracht zieht. Dies tut man wieder über das "Einstellungen & Datenschutz"-Menü. Dort kann man unter "Allgemeine Informationen" ein Datenarchiv anfordern. Daraufhin bekommt man zwei E-Mails. In der ersten steckt ein Link zum Herunterladen aller schnell zu sammelnden Daten. Die zweite Nachricht enthält dann alle Daten, die man während der Mitgliedschaft so produziert hat.

Zwei LinkedIn-Konten zusammenführen

Bisweilen kommt es auch vor, dass man mehr als ein LinkedIn-Konto gleichzeitig hat. Zum Beispiel kann man sich in der Vergangenheit schon einmal mit anderer E-Mail-Adresse registriert haben und hat nun den Salat, mehr Konten zu haben, als man braucht. Findet man sich also ein zweites Mal auf LinkedIn, sollte man vom Angebot Gebrauch machen, die beiden Konten zusammenzuführen. Je nach Sachlage sind dabei andere Schritte zu unternehmen, weshalb man sich am besten an die offizielle Anleitung hält.

Tipp: So kündigen Sie Xing, Google+ und Facebook

  • XING

    XING kündigen

    XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Das Netzwerk wird weltweit von vielen Millionen Mitgliedern für Geschäft, Job und Karriere genutzt. XING-Profile eignen sich als Online-Visitenkarte, man kann aber auch Statusmelden posten oder in Gruppen diskutieren. Haben Sie genug davon?

    XING kündigen

  • Google+

    Google Plus kündigen

    Google Plus, seit Sommer 2011 am Start, ist das Social Network der bekanntesten Suchmaschine der Welt. Unter dem Dach von Google Plus will der Internetkonzern alle Google-Dienste intelligent verknüpfen und seine Suche "sozial machen". Keine Lust mehr? Sie können ihr Profil ganz einfach löschen!

    Google Plus kündigen

  • Facebook

    Facebook kündigen

    Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt, auch viele Millionen Deutsche haben dort ein Profil. Das Netzwerk arbeitet leider nicht transparent; der Datenschutz wird oft kritisiert, zudem nimmt Facebook Einstellungen vor, ohne die Mitglieder zu informieren. Möchten Sie raus? So löschen Sie Ihr Profil.

    Facebook kündigen

  • Snapchat Logo

    Snapchat kündigen

    Snapchat ist eine der beliebtesten Apps zum Teilen von Fotos und Videos. Trotzdem kann es natürlich vorkommen, dass man aussteigen und seinen Account bei Snapchat kündigen möchte. Haben sie genug vom "snapchatten"? So löschen Sie Ihren Account.

    Snapchat kündigen

  • Pinterest

    Pinterest kündigen

    Pnterest ist die digitale Pinnwand, über die man eigene und fremde Fotos, GIFs und Videos gruppieren und mit anderen teilen kann. Dabei sieht sich Pinterest auch als Netzwerk für Ideen. Wer seine persönliche Pinnwand wieder schließen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. So geht's!

    Pinterest kündigen

  • Instagram Logo App 2016

    Instagram kündigen

    Instagram ist eine der größten Plattformen, um Fotos und Videos zu teilen, und DIE Internet-Sensationen der letzten Jahre. 2012 wurde der Dienst von Facebook gekauft. Wie man am einfachsten bei Instagram aussteigen kann und was man beachten muss, klären wir hier!

    Instagram kündigen

  • StudiVZ

    StudiVZ kündigen

    studiVZ ist das Flaggschiff der VZ-Gruppe, zu der auch schülerVZ und meinVZ gehören - mit dem Trio deckt die VZ-Gruppe Internetnutzer ab 10 Jahren als Zielgruppe ab und gehört zu den meistgeklickten Seiten im deutschsprachigen Netz. Lobenswert ist der transparente Datenschutz. Möchten Sie trotzdem raus?

    StudiVZ kündigen

Mit der Kündigungsvorlage rechtssicher kündigen

Mit unserem Musterschreiben, welches Sie hier finden, können Sie schnell und rechtssicher kündigen. Suchen Sie einfach nach dem Anbieter, den Sie kündigen möchten und fügen Sie Ihre persönlichen Daten in die Kündigungsvorlage ein. Danach können Sie Ihre Kündigung direkt online versenden!

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