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Warum eigene Suchmaschinen für Kinder sinnvoll sind

Ohne Suchmaschinen würde man sich kaum im Internet zurechtfinden. Wenn Kinder Google & Co. nutzen, finden sie aber möglicherweise wenig kindgerechte Inhalte. Deshalb gibt es auch spezielle Suchmaschinen für Kinder.

Kind mit Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Es gibt unzählige Internetseiten und jeder kann sich nach Bedarf auch eine eigene erstellen. Dabei gibt es jedoch ein Problem, denn niemand kennt alle Seiten und schon gar, unter welcher Adresse diese zu finden sind. Aus diesem Grund kommen Suchmaschinen wie Google oder Bing zum Einsatz, mit denen man anhand von Stichwörtern nach bestimmten Webseiten suchen kann.

Leider findet man aber nicht nur seriöse Ergebnisse, sondern mit den richtigen Wörtern werden einem auch nicht kinder- und jugendfreie Seiten angezeigt. Bei Erwachsenen kein Problem, doch spätestens wenn die Kinder vor dem PC sitzen, kann es zu einem werden. Google und Co. zeigen unter Umständen nicht geeignete Inhalte an. Damit ein solches Szenario erst gar nicht auftreten kann, gibt es Suchmaschinen speziell für Kinder. Was aber genau machen sie und warum sind Suchmaschinen für Kinder so sinnvoll?

So funktionieren Suchmaschinen für Kinder

Im Prinzip ist es ganz einfach, denn wenn man eine Suchmaschine für Kinder besucht, dann werden einem nur kinderfreundliche und geprüfte Ergebnisse angezeigt. Man muss als Elternteil keine Angst haben, dass durch einen falschen Klick plötzlich eine hohe Rechnung ins Haus flattert oder ein Porno über den Bildschirm flimmert. Suchmaschinen für Kinder arbeiten etwas anders als Google, dessen Crawler riesige Mengen an Indizes nach Inhalten durchkämmen.

Die Suchergebnisse einer Kinder-Suche basieren auf einer viel kleineren Datenbank. Diese Datenbank ist mit geprüften Internetseiten gefüllt und jeder Link wird vor der Aufnahme geprüft. Natürlich ist dadurch die Anzahl der Ergebnisse wesentlich niedriger, doch diesen Kompromiss geht man vor allem als Eltern gerne ein. Suchmaschinen für Kids sind also im Großen und Ganzen eine sichere Alternative und sollten auch entsprechend eingesetzt werden. Ein paar der bekanntesten werden nachfolgend kurz vorgestellt.

fragFINN.de

Nummer eins ist die Suchmaschine fragFINN.de. Sie erinnert aufgrund der recht dominanten Suchleiste ein wenig an Google, bei der Optik und dem Umfang gibt es dann aber doch fast keine Gemeinsamkeiten mehr. Zum Beispiel bietet die Startseite Nachrichten im Magazin-Stil, ein Quiz, Video-Tipps und eine fragFINN-Videoserie an. Neben Surf-Tipps profitieren auch die Eltern davon, denn es gibt auch für sie einen Bereich mit nützlichen Informationen, beispielsweise darüber, wie man fragFINN als Standard-Suchmaschine einrichtet. Grafisch ist die Suchmaschine für Kinder ebenfalls ganz auf Kinderaugen angepasst.

FragFINN.de

Blinde-kuh.de

Diese Kinder-Suchmaschine gibt es bereits seit 1997 und sie wird vom Familienministerium gefördert. Blinde-kuh.de fokussiert sich hauptsächlich auf den Nachwuchs zwischen 8 und 12 Jahren. Ganz oben gibt es einen Nachrichten-Bereich, darunter folgen Videos von Kindersendungen, Spiele und empfohlene Webseiten. Suchen funktioniert auch hier über das gut sichtbare Suchfeld, die Integration eines kindgerechten Designs versteht sich fast schon von selbst. Insgesamt wirkt Blinde-kuh.de weniger gut aufgeräumt und bietet auch keinen expliziten Elternbereich. Ein Plus: Hier gibt es keine Werbung!

blinde-kuh.de

helles-koepfchen.de

Diese Suchmaschine für Kinder ist richtet sich nach eigenen Angaben auch auf Jugendliche und setzt daher auch nicht ganz so extrem auf ein kindliches Erscheinungsbild. Sie macht eher den Eindruck eines kindgerechten Wissensportals, inklusive Politik und Wirtschaft. Trotz dem Fokus auf Wissensthemen und Reportagen kann man sich auch auf helles-koepfchen.de die Zeit mit Online-Spielen vertreiben und sich sogar einer Community anschließen. Nach etwas Bestimmtem suchen geht selbstredend auch, dafür wurden ganz oben ein Suchfeld und ein Suchen-Button integriert.

Helles-Köpfchen.de

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