Kabel Internet Anbieter

Kabelinternet-Anbieter: Schnelles Internet per Kabelnetz

Wer mit Highspeed im Internet surfen möchte, kommt an den Angeboten der Kabelinternet-Anbieter nicht vorbei. Klassische DSL-Zugänge bieten lediglich Download-Bandbreiten von bis zu 16 Mbit/s, auch per VDSL lässt sich mittels Vectoring-Turbo maximal mit bis zu 100 Mbit/s surfen. Über das Kabelnetz sind die Daten dagegen deutlich schneller unterwegs. Surf-Bandbreiten von mehreren 100 Mbit/s werden per Kabelinternet angeboten. Auch Gigabit-Speed, also Internet-Geschwindigkeiten von 1 Gbit/s und mehr, lässt sich technisch realisieren.

Internet, Telefonie und TV aus einer Hand

Neben einem schnellen Internetzugang bietet das Kabelnetz auch die Möglichkeit, komfortabel zu telefonieren. Je nach gewähltem Tarif stehen mehrere Rufnummern zur Verfügung. Zudem gehört auch digitales Kabelfernsehen zum Angebot der Kabelnetzbetreiber. Das klassische analoge Kabel-TV steht dagegen vor dem Aus. Im Juni 2017 wird Analog-TV in den ersten Kabelnetzen abgeschaltet, da die Zukunft dem Digital-TV und Pay-TV gehört. Dank entsprechender Set-Top-Boxen ist der Zugriff auf Live TV und Video-on-Demand möglich. Es lassen sich auch Features wie zeitversetztes Fernsehen oder die Programmierung von Aufnahmen von unterwegs nutzen. Vielfach können Kabel-Kunden auf Wunsch ein Mobilfunkprodukt hinzubuchen. Somit bieten Kabelinternet-Anbieter alle Dienste aus einer Hand. Vorteil für den Kunden: Er bekommt nur eine Rechnung, was den Überblick erleichtert.

Drei Kabelinternet-Anbieter dominieren den Markt

In Deutschland haben sich historisch bedingt drei große Kabelnetzbetreiber den Markt untereinander aufgeteilt. Meist ist in einem Bundesland oder einer Region jeweils nur ein Kabelinternet-Anbieter vertreten. Konkurrenz von zwei Kabel-Providern gibt es nur selten. Kunden haben daher in der Regel keine Auswahl zwischen mehreren Anbietern, wenn sie mit einem Kabelinternet-Zugang liebäugeln. Regional bzw. lokal finden sich jedoch einige kleinere Anbieter. In Köln bietet etwa NetCologne (www.netcologne.de) Leistungen auch über sein Kabelnetz an, in Hessen unterhält beispielsweise Kabelcom Rheinhessen ein eigenes Kabelnetz.

Vodafone

Vodafone

Der Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreiber und Festnetzanbieter Vodafone (www.vodafone.de/kabel) ist erst recht spät auch als Kabel-Anbieter aktiv geworden. Durch die 2014 vollendete Übernahme des größten deutschen Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland konnte sich Vodafone ein eigenes Kabelnetz in 13 Bundesländern sichern. Ausnahmen: In Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg ist Vodafone nicht als Kabelinternet-Anbieter vertreten. Kabel Deutschland fungiert nur noch als Vodafone-Tochtergesellschaft, die Vermarktung des Kabel-Angebotes erfolgt seit 2015 ausschließlich unter der Marke Vodafone. Kunden können bei Vodafone Internet, Telefonie und TV per Kabel buchen. Auch eine zusätzliche Kombination mit einem Mobilfunkprodukt ist möglich.

Unitymedia

Unitymedia

In Köln ist mit Unitymedia (www.unitymedia.de) der zweitgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber ansässig. Unitymedia offeriert in seinem Verbreitungsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg Highspeed-Internet, Kabelfernsehen und Telefonie. Zur Wahl stehen reine Internet-Flats, Doppel-Flats für Internet und Telefonie (2play) sowie um digitales Fernsehen erweiterte 3play-Pakete. Über die Set-Top-Box Horizon von Unitymedia erhalten Kunden Zugriff auf Live TV, Mediatheken und Online-Videotheken. Auch ein Mobilfunkangebot sowie über eine Million kostenlose WiFi-Spots hält Unitymedia für seine Kunden bereit. Ein Vorteil von Unitymedia für Vielsurfer ist, dass selbst Anschlüsse mit hohem Datenaufkommen nicht gedrosselt werden und auch keine Fair-Use-Mechanik greift.

TeleColumbus

Tele Columbus

Der Berliner Kabelinternet-Anbieter Tele Columbus (www.telecolumbus.de) hat durch Übernahme kleinerer Kabelnetzbetreiber wie primacom und pepcom seine Position als Nummer drei auf dem deutschen Kabelmarkt gefestigt. Tele Columbus ist nahezu im gesamten Bundesgebiet präsent, schwerpunktmäßig ist der Provider aber in den ostdeutschen Bundesländern aktiv. Zum Produktangebot gehören sowohl Kabel-TV, Internet als auch Telefonie über das Kabelnetz. Wie die anderen Kabelnetzbetreiber findet sich auch bei Tele Columbus ein eigenes Mobilfunkangebot, welches zu den „2er“ und „3er“-Kombitarifen buchbar ist. . Mit advanceTV hat Tele Columbus im Januar 2017 eine eigene Entertainment-Plattform gestartet, die Live TV und Video-on-Demand-Inhalte unter einer einheitlichen Oberfläche vereint.

Verfügbarkeit von Kabelinternet beim jeweiligen Anbieter prüfen

Die Kabelinternet-Anbieter sind vielfach nicht nur in Ballungsgebieten, sondern auch in ländlichen Regionen vertreten. Per Verfügbarkeitscheck auf den Webseiten der Kabelnetzbetreiber lässt sich prüfen, ob sich Kabelinternet an der eigenen Adresse nutzen lässt. Vereinzelt erweitern die Anbieter die vorhandenen Kabelnetze, so etwa in Neubaugebieten.

Preis/Leistung von Kabelinternet im Vergleich zu DSL

Kabelinternet kann preislich durchaus mit DSL-Angeboten mithalten. Neukunden und Wechsler profitieren zudem im Rahmen von Aktionen häufig von reduzierten Grundgebühren in den ersten Monaten. Bei Online-Bestellung winken weitere Vorteile wie Gutschriften oder Gratis-Hardware. Beachtet werden sollte allerdings, dass bei Wahl eines Kabel-TV-Angebots im Gegensatz zur reinen Nutzung von Internet und Telefonie eine monatliche Kabelanschlussgebühr anfällt.

Hinsichtlich der Download-Leistung hinken DSL- und VDSL-Zugänge den Kabelanschlüssen weit hinterher. Lediglich beim Upload liefert VDSL mit bis zu 40 Mbit/s mehr als die meisten Kabelanschlüsse. Mit der Einführung des Kabelübertragungsstandards DOCSIS 3.1 können die Kabelnetzbetreiber aber nicht nur Surfgeschwindigkeiten von 1 Gbit/s und mehr anbieten, sondern auch den Upload beschleunigen.

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