Kinder und Jugendliche im Internet – das gilt es zu beachten

Für Kinder und Jugendliche ist die Nutzung von PCs, Smartphones und Tablets inzwischen Normalität. Auf Kinder zugeschnittene Angebote gibt es im Netz zuhauf. Doch es lauern auch Gefahren: Besonders bei jüngeren Kindern sollten Eltern auf einige Dinge achten. Computer, Smartphones und Tablets finden sich in der heutigen Zeit in so gut wie allen Haushalten. Das Internet nutzen wir längst für alltägliche Dinge wie Einkaufen, Musik hören, Videos schauen, Nachrichten verschicken und natürlich soziale Netzwerke.

Internet gehört zum alltäglichen Leben

Auch für Kinder und Jugendliche gehört das Internet mittlerweile zum Alltag. So nutzen laut einer aktuellen Studie des Branchenverbands Bitkom bereits 94 Prozent der 10- bis 11-Jährigen gelegentlich das Internet. Darüber hinaus besitzen 67 Prozent der 10- bis 11-Jährigen bereits ein Smartphone, bei den 12- bis 13-Jährigen sind es schon 88 Prozent – Tendenz von Jahr zu Jahr steigend.

Viele Eltern besorgt

Laut einer Studie der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM) sind drei Viertel der Eltern in Deutschland um die Sicherheit ihrer Kinder beim Surfen im Internet besorgt. Was sie dabei beunruhigt, hängt laut der Untersuchung dabei meist vom Alter des Nachwuchses ab.

Kind mit Smartphone

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Inhalte im Netz: Angst vor Gewalt und Pornos

"Eltern jüngerer Kinder fürchten sich besonders vor verstörenden Inhalten, wie Gewaltvideos oder pornografische Darstellungen", sagt Martin Drechsler von der FSM. Bei älteren Kindern und Jugendlichen sind Eltern in erster Linie um Kontakte zu fremden Online-Bekanntschaften und auch um finanzielle Risiken, wie zum Beispiel bei teuren In-App-Käufen bei Spielen oder wenn der Nachwuchs schlicht und einfach zu viel surft beziehungsweise telefoniert, besorgt.

Eltern sollten nicht wegschauen

Umso wichtiger ist es deshalb, dass Eltern ihre Kinder bei dem Umgang mit dem Netz und dessen Möglichkeiten sich nicht alleine überlassen sollten und sie stattdessen begleiten.

fragFINN: Kindgerechte Suchmaschine

Der selbstverständliche Umgang mit dem Internet bietet Kindern viele Möglichkeiten zur Recherche und Unterhaltung. Im Netz finden sich aber unzählige Inhalte, die nicht für Kinderaugen bestimmt sind. Zu diesem Zweck hat das Bundesfamilienministerium in Kooperation mit Verbänden der Telekommunikations- und Medienbranche das Kinderportal www.fragFINN.de ins Leben gerufen.

12.000 geprüfte Internetseite

Die Kindersuchmaschine bieten einen sicheren Surfraum für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Kinder finden auf dieser Plattform nur altersgerechte und von Medienpädagogen überprüfte Internetseiten. Das Angebot von fragFINN umfasst mehr als 12.000 geprüfte Internetseiten und enthält rund 5.000 Online-Angebote.

fragFINN gibt es zudem auch als App für Smartphones und Tablets für die mobilen Betriebssysteme Android und iOS in den jeweiligen App-Stores kostenlos zum Download.

Ratgeber für Eltern: „SCHAU HIN!“

Für Eltern hat das Bundesfamilienministerium die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ (www.schau-hin.info) ins Leben gerufen. Die Ratgeber-Website soll Eltern dabei unterstützen, ihre Kinder im sicheren Umgang mit Medien zu stärken.

Jugendlicher

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Internet-ABC für Kinder, Eltern und Lehrkräfte

Darüber hinaus betreibt die Landesanstalt für Medien NRW mit dem Internet-ABC (www.internet-abc.de) eine Website, die eine Vielzahl von Informationen über den richtigen Umgang mit dem Internet bietet. Die Inhalte sind dabei kategorisch getrennt und richten sich an Kinder, Eltern und Lehrkräfte zugleich. Der Nachwuchs kann hier beispielsweise sein Wissen über das Internet testen und einen "Führerschein fürs Internet" machen.

Online-Inhalte für Kinder

Kommerzielle Angebote wie Toggolino stellen darüber hinaus für Kinder ebenfalls geeignete Inhalte bereit, die auf der Website oder auch per App abgerufen werden können.

YouTube Kids mit altersgerechten Videos

Auch Googles Videoplattform hat mit YouTube Kids ein Portal mit altersgerechten Videos für jüngere Zuschauer gestartet, die sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter richtet. Die kostenlose App stellt eine Vielzahl an Videos von vertrauenswürdigen Kanälen zur Verfügung, die Bereiche wie Lernangebote, Kunst, Musik, Spiele und auch Basteln abdecken. Dabei lassen sich die Angebote und Themen von den Eltern individuell bestimmen. Zudem können Erziehungsberechtigte über einen Timer auch festlegen, wie lange der Nachwuchs YouTube Kids nutzen darf.

Tablet-PC für Kinder

Sicherheits-Apps für Kinder

Es gibt diverse Apps, die die Smartphones der eigenen Kinder sicherer bzw. kindgerechter machen können. Wir stellen einige davon vor und geben Hinweise!

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Eltern

Ab wann sind Smartphones sinnvoll?

Alle Eltern stellen sich vermutlich irgendwann die Frage, ab wann ein Smartphone für den eigenen Nachwuchs sinnvoll ist. Hier geben wir eine Empfehlung ab.

Zur Altersempfehlung beim Smartphone

Das erste eigene Smartphone – Prepaid hilft bei der Kostenkontrolle

Um die Kontrolle über die Mobilfunkkosten des Nachwuchses besser im Blick und im Griff zu haben, empfiehlt es sich einen Prepaid-Tarif zu nutzen. Ist das Guthaben verbraucht, können die Eltern entscheiden, ob sie ihrem Nachwuchs weitere Gesprächseinheiten oder neues Datenvolumen bezahlen wollen.

Spezielle Tarife für Kinder

Zudem bieten Provider ihren Kunden auch spezielle Tarife für Kinder an. So steht bei Vodafone beispielsweise der Tarif „Red+ Kids“ zur Verfügung. Mit der entsprechenden App werden hier nur kinderfreundliche Inhalte zur Verfügung gestellt. Zudem können Eltern Internet-Pausen einstellen und die Höhe des monatlich verfügbaren Datenvolumens festlegen.

Auf dem Markt finden sich zahlreiche Angebote, eine Auswahl finden Sie in unserer Tarifübersicht.

Günstige Prepaidtarife finden
Kinder mit Smartphone und Tablet

Handytarife für Kinder finden

Spezielle Handytarife für jüngere Kinder gibt es eher selten. Dennoch bieten Anbieter oft "Junge Leute"-Tarife, die ebenso wie Prepaid eine Option für Kinder-Handytarife sein könnten.

Zu den Handytarifen für Kinder
Kinder Handy

Was zeichnet ein Kinderhandy aus?

Es gibt spezielle Handys für Kinder, die mit reduzierten Funktionen und Kotrollmechanismen für Eltern daherkommen. Doch oft möchte der Nachwuchs das selbe Smartphone wie die Eltern.

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