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DSL-Vertrag kündigen: Tipps und Musterkündigung

Wer seinen DSL-Vertrag kündigen möchte, sollte einige Punkte beachten. Wichtig ist vor allem, die Kündigungsfrist einzuhalten, doch sollten auch einige andere Daten nicht vergessen werden. Infos dazu, wie man aus dem DSL-Vertrag bei Telekom, Vodafone & Co. rauskommt sowie eine Muster-Kündigung finden Sie hier!

Manchmal kann es durchaus sinnvoll sein, mit alten Gewohnheiten zu brechen. Findet man beispielsweise einen günstigeren DSL-Anbieter oder ist man mit seinem alten Festnetzanbieter generell nicht mehr zufrieden, so bietet sich ein DSL-Wechsel an. Doch wie kann man seinen DSL-Vertrag kündigen, ohne Stress mit dem Anbieter zu bekommen und folglich einen größeren juristischen Aufwand zu haben? Grundsätzlich handelt es sich bei einem Vertrag mit einem DSL-Anbieter, wie bei anderen Verträgen auch, um ein sogenanntes Dauerschuldverhältnis. Dieses kann im Regelfall zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit auch wieder beendet werden.

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Musterkündigung für den DSL-Anschluss

Die Kündigung kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Die meisten DSL-Anbieter erlauben eine Kündigung per Online-Formular. Teilweise wird um einen Rückruf bei der Kunden-Hotline gebeten. Solche Gespräche nutzen die Anbieter aber vor allem, um die Kunden doch noch von einer Kündigung abzuhalten und zurückzugewinnen.

Auf der sicheren Seite ist man vor allem mit der schriftlichen Vertragskündigung. Für die einfache Kündigung des DSL-Vertrags können Sie hier eine Musterkündigung für die einzelnen Anbieter herunterladen. Die Anschrift des jeweiligen Internet-Zugangsanbieters haben wir bereits für Sie eingefügt. Sie müssen dort lediglich Ihre persönlichen Daten wie Anschrift und Kundennummer eintragen. Das Versenden der Kündigung erfolgt durch unseren Partner Aboalarm gegen ein Entgelt bis maximal 4,99 Euro direkt online.

Wählen Sie den Internetanbieter, bei dem Sie kündigen möchten

Kündigung am besten per Einschreiben abschicken

Will man seinen DSL-Vertrag kündigen, sollte man dies auf jeden Fall schriftlich und per Einschreiben machen. (Auch zusätzlich zu einer vom Anbieter anderweitig vorgegebenen Kündigungsvariante wie einer Kündigung per Online-Formular.) So kann man im Zweifelsfall nachweisen, dass man die Kündigung fristgerecht abgeschickt hat und kontrollieren, ob der jeweilige DSL-Anbieter sie auch entgegengenommen hat. Eine Kündigung ist nämlich immer nur dann wirksam, wenn der Vertragspartner von ihr Kenntnis erlangen konnte, sprich: wenn sie ihm zugegangen ist. Es zählt zudem nicht das Datum des Poststempels, sondern der Zeitpunkt des Eingangs bei dem Internet-Anbieter für eine fristgerechte Kündigung. Wichtig: Sie sollten von Ihrem DSL-Provider eine schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten – in der Regel per Post. Auf dieser ist auch das konkrete Vertragsende noch einmal aufgeführt.

Wer seinen DSL-Vertrag kündigen will, sollte auf die Vertragslaufzeit achten

Im Blick haben sollte man dabei die jeweiligen Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen und -bedingungen. Denn ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist wegen der meist 24-monatigen Mindestvertragslaufzeit der Internet-Verträge nicht jederzeit möglich. Die genauen Angaben zur Gültigkeitsdauer und zur Kündigungsfrist finden sich meistens in den Vertragsunterlagen, die man bei Abschluss seines DSL-Vertrages erhalten hat oder in den AGBs des Anbieters. Auch auf den Rechnungen sind oft entsprechende Hinweise enthalten.

Ist ein Vertrag etwa zum Monatsende kündbar, so bedeutet dies, dass man zwar zum 15. des Monats kündigen kann oder muss, der Vertrag aber erst am Ende des Monats ausläuft und man bis dahin auch noch alle Gebühren bezahlen muss. Wer seinen DSL-Vertrag kündigen will, sollte beachten, dass das Gleiche auch für die Formulierungen Quartals- und Jahresende gilt.

Ebenfalls im Blick haben sollte man die Kündigungsfristen. Wie lange im Voraus muss man seine Kündigung abschicken? Hier gibt es Fristen, die von zwei Wochen bis hin zu mehreren Monaten reichen. Bei der Telekom kann man Festnetz-Verträge mit einer Laufzeit von 24 Monaten mit einer Kündigungsfrist von einem Monat kündigen. Bei Vodafone und 1&1 gilt bei solchen Laufzeitverträgen eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Am besten schickt man die Kündigung nicht auf den letzten Drücker ab, da Schwierigkeiten sowie Streitereien um den fristgerechten Erhalt der Kündigung dann oft vorprogrammiert sind.

DSL-Vertrag kündigen bei Umzug

Vielleicht möchte man auch einen Umzug zum Anlass nehmen, um sich einen anderen Anbieter zu suchen. Hierbei gilt grundsätzlich: Bietet der alte Provider die Leistung auch am neuen Wohnort an, muss man den Vertrag dort weiterführen. Laufende Vertragsverhältnisse werden von dem Einzug in eine neue Wohnung generell nicht berührt. Anders sieht es aus, wenn der Anbieter in der neuen Wohnung gar nicht liefert. Hier musste man früher auf Kulanz hoffen, darf heute aber mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten aus dem Vertrag aussteigen.

Kündigung im Todesfall

Bei der Kündigung des DSL-Vertrages eines Verstorbenen gelten besondere Regelungen. Auch im Todesfall muss ein Vertrag gekündigt werden. Die Erben müssen dem Kündigungsschreiben eine Kopie der Sterbeurkunde beilegen. Es ist aber auch eine Übernahme des Vertrages möglich. So benötigt Vodafone dafür neben der Kopie der Sterbeurkunde auch eine Kopie des Personalausweises derjenigen Person, die den Vertrag übernehmen möchte.

Nicht immer muss man selber kündigen

Nicht in jedem Fall müssen DSL-Kunden sich selbst um die Kündigung ihres Anschlusses kümmern. So weist etwa die Deutsche Telekom darauf hin, dass bei einem Wechsel zu einem anderen Telefonanbieter dieser die Kündigung des Anschlusses für den Kunden übernimmt. Einzelne Vertragsbestandteile lassen sich in der Regel im jeweiligen Online-Kundencenter der Anbieter kündigen. Laut 1&1 werden beispielsweise bei der Kündigung des DSL-Vertrages auch alle Zusatzoptionen automatisch gekündigt.

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