Umfrage

Smartphone-Nutzung: Wie wirken sich Datenskandale aus?

Aus den Datenmissbrauchsfällen, die 2018 Schlagzeilen gemacht haben, haben 17 Prozent der Smartphone-Nutzer Konsequenzen gezogen und sich aus den sozialen Medien zurückgezogen oder deren Nutzung zumindest reduziert.

WhatsApp ChatMessenger sind die Apps, die am häufigsten genutzt werden.© Rido / Fotolia.com

Berlin - Drei von vier Smartphone-Nutzern verwenden täglich oder fast täglich Messenger-Dienste wie Whatsapp (73 Prozent). Selbst in der Gruppe der Über-55-Jährigen machen das 68 Prozent, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab. Immerhin jeder Dritte sagt von sich, dass er quasi täglich SMS sendet oder empfängt (34 Prozent).

Welche Apps werden noch häufig genutzt?

Zwei von drei Smartphone-Nutzern verwenden so gut wie jeden Tag E-Mail-Apps auf ihrem Handy (67 Prozent). Weitere beliebte Anwendungen, die im täglichen oder fast täglichen Gebrauch sind: die Handykamera (bei 68 Prozent), Apps sozialer Medien wie Facebook, Twitter und Instagram (bei 46 Prozent), Navigations-Apps (bei 32), Spiele (bei 31) und Programme von Banken und anderen Dienstleistern (29). Dass sie täglich oder fast täglich Fitness-Apps nutzen, sagen 11 Prozent von sich.

Welchen Einfluss haben Datenskandale auf die Nutzer?

Am Ende eines Jahres, in dem mehrere Datenmissbrauchsfälle bekannt wurden, sagen 17 Prozent der Smartphone-Nutzer von sich, sie verwendeten soziale Medien jetzt weniger. 11 Prozent haben sich nach eigenen Angaben ganz aus sozialen Medien oder bestimmten sozialen Medien zurückgezogen. 36 Prozent sind dort unverändert häufig unterwegs, 5 Prozent häufiger als früher. 2018 war etwa der Fall der Firma Cambridge Analytica publik geworden, die unberechtigterweise Zugang zu Informationen von Dutzenden Millionen Facebook-Nutzern hatte.

Melanie Zecher / Quelle: DPA

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