Klage im Eilverfahren

StreamON: Telekom kämpft gegen Auflagen der Netzagentur

Der Countdown läuft: Bis Ende März muss die Telekom Auflagen der Bundesnetzagentur für die Mobilfunk-Option StreamON umsetzen. Doch der Bonner Konzern hat dagegen Klage eingereicht. Droht ansonsten das Aus für StreamON?

Deutsche Telekom StreamOn© Deutsche Telekom AG

Bonn – Die Deutsche Telekom (www.telekom.de/handy Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) hat am Dienstag den neuen Mobilfunktarif "MagentaMobil XL" mit unbegrenztem LTE-Volumen vorgestellt. Dabei nannte der Bonner Konzern auch Details zur aktuellen Zahl der Nutzer der Mobilfunk-Option StreamON. Bereits mehr als eine Million Kunden haben die Option bereits gebucht. Diese erlaubt die mobile Nutzung ausgewählter Partnerdienste wie Netflix, YouTube & Co. ohne Anrechnung auf das monatliche Highspeed-Inklusivvolumen.

Telekom muss Auflagen der Bundesnetzagentur bis Ende März erfüllen

Die Bundesnetzagentur hatte jedoch einige Punkte des Dienstes moniert, bis Ende März soll die Telekom Auflagen der Regulierungsbehörde erfüllen. Doch die Telekom wehrt sich rechtlich dagegen und hat laut Bericht von golem.de bereits am 31. Januar 2018 per Eilverfahren Klage beim Verwaltungsgericht Köln gegen den Bescheid der Bundesnetzagentur vom 6. Dezember 2017 eingereicht.

Wird StreamOn eingestellt?

Im Fokus der Kritik der Regulierungsbehörde stehen die StreamON-Regelungen hinsichtlich der Nutzung in Europa, wo die Option nicht gilt, sowie der Bevorzugung von Partnerdiensten. Die Bundesnetzagentur sieht Verstöße gegen Roaming und Netzneutralität. Kann sich die Telekom mit ihrer Klage per Eilverfahren nicht durchsetzen, so muss das Unternehmen die Auflagen der Bundesnetzagentur bis zum Monatsende erfüllen. Sollte dies der Fall sein, drohe StreamOn als kostenlosem Angebot die Einstellung. Dies habe die Telekom bereits schon früher aus Kostengründen angekündigt.

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