Datenverbrauch

So wird das Datenvolumen beim Handy-Gaming geschont

Beim mobilen Zocken auf dem Handy ist das Datenvolumen oft schnell aufgebraucht. Dabei will oder muss man Games wie Pokemon Go oder Clash Royale ja gerade unterwegs spielen. Es gibt ein paar Maßnahmen, mit denen man der Datenverbrauch gedrosselt werden kann.

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Moderne Smartphones haben die Leistung eines Computers und können deshalb mehr als nur zum Chatten oder Surfen verwendet werden. Beliebt sind neben dem Betrachten von Videos auch Spiele, denn sie sorgen für einen schnellen Zeitvertreib und machen Spaß. Man muss aber zumindest auf zwei Faktoren achtgeben: auf den Akku und das Datenvolumen.

In Bezug auf die Batterie kann man auf eine Powerbank zurückgreifen, bei der Sache mit dem Internet wird es schon ein wenig komplizierter. Das liegt in erster Linie meist am begrenzten Datenvolumen, das beim Zocken relativ schnell aufgebraucht werden kann. Am Ende surft man dann entweder extrem langsam oder muss für jedes weitere MB zahlen. Wie also kann beim Handy-Gaming gespart werden?

Altbewährt aber wirksam: WLAN nutzen

Spiele werden meist unterwegs gezockt, was die Nutzung des mobilen Datenvolumens unumgänglich macht. Doch dies ist nicht immer notwendig, denn in der heutigen Zeit gibt es an vielen Orten kostenloses WLAN. Dazu zählen unter anderem Fast-Food-Restaurants, in denen sich auch passenderweise gleich eine Pause einlegen lässt. Besonders vorteilhaft ist es dann, wenn man beim Handy-Gaming größere Verbrauchsmengen voraussagen kann und sich zu diesem Zeitpunkt in einem WLAN-Netz befindet. Kleinere Mengen sind wiederum ohne Probleme über das mobile Internet zu bewerkstelligen. Gibt es also die Chance auf ein WLAN-Netzwerk, dann sollte man dies auch nutzen.

Die Möglichkeiten eines Spiels kennen und Datenvolumen sparen

Beim Handy-Gaming konzentriert man sich natürlicher in erster Linie aufs Spiel, allerdings sollte man sich davor mit den Optionen beschäftigen. Ein gutes Beispiel dafür ist Pokemon Go, denn bei diesem Spiel kann man sich die erforderlichen und teilweise datenhungrigen Karten offline auf sein Smartphone laden. Somit entfällt dieser Punkt unterwegs und das Datenvolumen wird weniger belastet. Bleiben wir bei diesem Spiel als Beispiel: Wer mobil Pokemon jagt, sollte im Hinblick auf den Akkus auch den Energiesparmodus (Batteriesparer) wählen, der im Spiel selbst eingestellt werden kann. Solche Möglichkeiten bestehen freilich nicht immer, doch danach Ausschau zu halten kann beim Sparen enorm helfen.

Beim Handy-Gaming das gesamte Paket betrachten

Datenvolumen kann man nicht nur beim Zocken einsparen, was einen großen Vorteil mit sich bringt. Je weniger nämlich in anderen Bereichen verbraucht wird, umso mehr steht fürs Handy-Gaming zur Verfügung. Über mangelnde Tipps kann man sich in dieser Kategorie nicht beklagen, es gibt viele davon. Ganz oben sind die Hintergrunddaten zu finden, denn Apps ziehen auch im vermeintlich geschlossenen Zustand Daten. Man muss diese aber nicht zwingend komplett abschalten, sondern kann eine Änderung vornehmen, die das Aktualisieren nur in einem WLAN-Netzwerk erlaubt. Ein Besuch in den Einstellungen reicht in diesem Fall schon aus.

Ebenfalls als sehr effizient erweist sich die Umstellung von "Push" auf "Pull" bei den E-Mails. Durch diese Änderung werden die Nachrichten nicht mehr automatisch abgerufen, sondern man muss dies von Hand machen. Das Smartphone erspart sich so den ständigen Verbindungsaufbau zum Server, außerdem kommen die Mails wirklich nur dann an, wenn man auch wirklich Zeit dafür hat.

Viele Apps – die sich nicht unbedingt mit Handy-Gaming beschäftigen – haben übrigens auch die Thematik mit dem Datenvolumen sparen aufgefasst. Ein gutes Vorbild ist der Chrome-Browser von Google, denn er hat einen "Datensparmodus" integriert. Dieser muss einfach nur aktiviert werden und schon wird weniger verbraucht.

Die größten Datensauger eliminieren

Viele sind der Meinung, dass der größte Verbrauch aufs Handy-Gaming zurückzuführen ist. Dabei stimmt es gar nicht, viele andere Apps können dies leicht übertrumpfen. Ein Beispiel dafür ist YouTube, die Videoplattform ist sogar weit oben auf der Liste zu finden. Die genauen Ausmaße sind aber von App zu App unterschiedlich und vorrangig von den installierten Programmen abhängig. Man muss jetzt aber keine aufwendige Suche starten, denn in den Einstellungen des Geräts wird der Verbrauch des Datenvolumens jeder einzelnen App festgehalten und angezeigt. Mistet man hier einmal richtig aus, dann kann es zu einer großen Ersparnis führen.

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