App-Tipps

Finanzplanung im Blick mit Haushaltsbuch-Apps

Wer ein Haushaltsbuch führt, hat einen besseren Überblick über seine Finanzen und kann Sparpotenziale ausmachen. Heute kann man ein Haushaltsbuch ganz einfach per App führen. Wir stellen 3 Apps vor.

13.01.2020, 14:42 Uhr
Studentin© Picture-Factory / Fotolia.com

Ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Haushalts ist die Finanzplanung. Überschreiten die Ausgaben die Einnahmen, dann kommt es jeden Monat zum Minus und langsam aber sicher zum Chaos. Um genau so eine Situation zu vermeiden, ist ein Haushaltsbuch praktisch. Stift und Notizblock sind freilich heute nicht mehr notwendig, stattdessen reichen das Smartphone und die Installation einer entsprechenden App. Links zu den Apps finden Sie am Ende des Artikels.

Monefy – Geldmanager

Monefy Monefy

Wer keine Lust hat, sich in eine App erst reinzufuchsen, der findet mit Monefy eine ansprechende, einfache Oberfläche, die selbsterklärend ist. Nach dem ersten Start wartet ein Kreisdiagramm auf den Nutzer, welches die Ein- und Ausgaben übersichtlich darstellt. Diese werden außerdem in Kategorien eingeordnet, was die Übersicht verbessert. Unter dem Diagramm sind ein Minus- und ein Plus-Symbol zu finden, um neue Ein- beziehungsweise Ausgaben hinzuzufügen. Man kann auch eine Notiz hinzufügen und auswählen, ob die Transaktion in Bar oder mit Karte vollzogen wurde. Leider erfordert das Hinzufügen eigener Kategorien bereits die Pro-Version. Monefy setzt von den Funktionen her zwar keine Maßstäbe, die Basisfunktionen sind aber enthalten. Die App steht kostenlos für Android und iOS zur Verfügung.

Monefy

Ansprechendes Design

Intuitive Bedienung

Ansicht von Tag, Woche, Monat, Jahr

Vergleichsweise wenig Funktionen

Eigene Kategorien nur in Pro-Version

Haushaltsbuch: Money Manager

Money Manager Money Manager

Soll die neue Haushaltsbuch-App besonders viele Features enthalten und trotzdem kostenlos sein, dann ist Money Manager die richtige Wahl. Schon auf den ersten Blick mutet die Anwendung sehr viel "businessmäßiger" an als etwa Monefy. Die App verwaltet nicht nur einfach Ein- und Ausgaben, sondern sie tut es besonders detailliert. Gibt man also eine Transaktion ein, dann ist es mit dem Betrag alleine nicht getan. Unter anderem kommen die Zahlungsmethode und der Zeitpunkt dazu. Praktischerweise sind nicht alle Felder verpflichtend auszufüllen, für eine präzise Statistik sollte man dies jedoch tun. Auch schön: Die Ansicht nach Tag, Woche, Monat oder in Kalenderform. Ein Vorteil von Money Manager ist, dass man regelmäßig wiederkehrende Beträge nur einmal eintragen muss. Eine Funktion, die mancher Konkurrent selbst in der Pro-Version nicht anbietet.

Money Manager

Viele Funktionen in kostenloser Version

Datenexport möglich

Detaillierte Statistiken

Nicht ganz so einfach zu bedienen

SayMoney – Haushaltsbuch

SayMoney Say Money

Von der Komplexität zwischen den beiden oben genannten Apps einzuordnen, hebt sich SayMoney von seinen Mitstreitern durch die Integration einer Sprachsteuerung ab. Das heißt, die Bedienung wird dank Sprachein- und Ausgaben erleichtert und geht schneller über die Bühne. Ansonsten konzentriert sich die App auf ein übersichtliches Design und darauf, dass Ein- und Ausgaben präzise getrackt werden können. Nach kurzer Orientierung findet man sich gut zurecht. Neuen Eingaben kann übrigens ein Beleg hinzugefügt werden, außerdem verzichtet das Programm gänzlich auf Werbung. Wer eine nicht zu komplizierte Haushaltsbuch-App ohne viel Schnickschnack sucht, der kann zu SayMoney greifen.

SayMoney

Relativ einfach zu bedienen

wichtigste Funktionen in kostenloser Version

Unterstützung von Spracheingaben

Wochen- und Tagesansicht kostenpflichtig

Spracheingabe nur eingeschränkt nutzbar

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