Outdoor-Smartphones: Funktionell und robust

Wer viel draußen unterwegs ist, sei es zum Wandern, zum Klettern oder Angeln, der hat vielleicht schon den einen oder anderen Defekt am Handy hinnehmen müssen oder dieses vielleicht sogar in teuren Elektroschrott verwandelt. Für Menschen, die ihrem Smartphone viel abverlangen, gibt es spezielle Outdoor-Smartphones, die auch mal einen unfreiwilligen Tauchgang, einen Sturz oder etwas Staub vertragen können.

Outdoor-Smartphones und Outdoor-Handys

Hört man den Begriff Outdoor-Smartphone, dürften die meisten an ein Handy im "Uralt"-Stil ohne Touchscreen, Apps und schnellen Prozessor denken - und an ein plumpes Gehäuse mit Gummirand. Doch Moment – Smartphone? Richtig gelesen, mittlerweile gibt es auch für den Outdoor-Einsatz vollwertige Smartphones. Mit Touch-Bedienung, schnellem Internet, Kamera und allem Drum und Dran! Und manche sehen nicht einmal mehr schlecht aus. Einfache Outdoor-Handys bekommt man aber natürlich ebenfalls. Wer keine Smartphone-Funktionalität benötigt, kann sparen, wenn er sich ein solches Gerät holt, das ohne Internetzugang auskommt.

Outdoor-Smartphones: Aktuelle Angebote

Vielen Smartphones sind Ihre "Outdoor"-Eigenschaften nicht auf den ersten Blick anzusehen, denn immer mehr Hersteller stecken Ihre Top-Smartphones in spritzwassergeschütze oder staubdichte Gehäuse. Aktuelle Angebote für Outdoor-Smartphones mit Vertrag:

  • 1
    Samsung Galaxy Xcover 4
    • Marktstart: April 2017
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 5 Zoll
    ab 0,00 € mit Vertrag
    Weitere Infos
  • 2
    Caterpillar Cat S60
    • Marktstart: Juli 2016
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 4,7 Zoll
    ab 9,95 € mit Vertrag
    Weitere Infos
  • 3
    Motorola Moto X Force
    • Marktstart: Januar 2016
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 5,4 Zoll
    ab 0,00 € mit Vertrag
    Weitere Infos

Weitere Outdoor-Smartphones finden

Hersteller von Outdoor-Smartphones

Ein bekannter Hersteller von Outdoor-Handys ist beispielsweise Caterpillar, der mit seinen Cat-Modellen durchaus auch professionelle Nutzer anspricht. Weitere Outdoor-Handys kommen von Simvalley Mobile oder auch Samsung. Die Outdoor-Geräte der Südkoreaner tragen den Namen Xcover oder Galaxy Xcover, wobei es sich bei Letzteren um Smartphones handelt. Des Weiteren gibt es auch einige Mobiltelefone, die zwar eine IP-Zertifizierung vorweisen können, darüber hinaus aber keine besonderen Outdoor-Merkmale haben, etwa einige Xperia-Smartphones von Sony. Aber auch unbekanntere Hersteller haben interessante Handys zu bieten; das chinesische Unternehmen Nomu beispielsweise ist besonders für Nutzer interessant, die Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen.

Robuste Outdoor-Handys mit Vertrag

Wer ein outdoor-taugliches Handy sucht - also keine Smartphone-Features wie Internet-Zugang oder Apps benötigt - findet hier Mobiltelefone mit Tasten in robustem Gehäuse.

  • 1
    Samsung Xcover 550
    • Marktstart: Juni 2015
    • Display: 2,4 Zoll
    Weitere Infos
  • 2
    Caterpillar B30
    • Marktstart: Juni 2015
    • Display: 2 Zoll
    ab 9,95 € mit Vertrag
    Weitere Infos
  • 3
    ZTE R28
    • Marktstart: Dezember 2014
    • Display: 2,2 Zoll
    Weitere Infos

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Was bedeutet die IP-Zertifizierung bei Outdoor-Handys?

Smartphones sind dafür bekannt, den Elementen gegenüber nicht wirklich tolerant zu sein. Richtig gebaut, werden die Mini-PCs jedoch zu einem robusten Begleiter. Beim Kauf eines Outdoor-Smartphones sollte man unter anderem auf die IP-Zertifizierung achten. Diese drückt aus, wie gut das Smartphone mit Staub und Wasser klarkommt. Es gilt: Je höher die beiden Zahlen der Schutzklasse, desto besser. Die erste Ziffer steht für den Staubschutz, die zweite für den Wasserschutz.

Derzeit geht die Skala bezüglich des Schutzes gegen Wasser von 1 bis 8. IP67 zeigt an, dass das Smartphone über einen gewissen Zeitraum untergetaucht werden kann, IP68 gewährleistet einen Schutz bei dauerhaftem Untertauchen. Beim Staub ist der größtmögliche Schutz mit der Ziffer 6 erreicht. Außerdem ist es wichtig, dass das Gehäuse möglichst stoßfest ist; GPS zur Navigation besitzt heute ohnehin jedes Smartphone.

Welche Eigenschaften das gewählte Outdoor-Smartphone schlussendlich aufweist, kommt natürlich ganz auf das Modell an. Grundsätzlich gilt, dass Outdoor-Modelle mehr aushalten als durchschnittliche Smartphones, zu sorglos sollte man trotz allem nicht mit dem eigenen Telefon umgehen.

1. Ziffer der IP-Schutzklasse

Kennziffer Bedeutung
0 kein Schutz
1 geschützt gegen feste Fremdkörper (ab 50 mm Durchmesser)
2 geschützt gegen feste Fremdkörper (ab 12,5 mm Durchmesser)
3 geschützt gegen feste Fremdkörper (ab 2,5 mm Durchmesser)
4 geschützt gegen feste Fremdkörper (ab 1,0 mm Durchmesser)
5 geschützt vor Staub
6 absolut Staubdicht

2. Ziffer der IP-Schutzklasse

Kennziffer Bedeutung
1 Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
2 Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15 Grad geneigt ist
3 Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60 Grad gegen die Senkrechte
4 Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
5 Schutz gegen Strahlwasser aus einer Düse aus beliebigem Winkel
6 Schutz gegen starkes Strahlwasser
7 Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
8 Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen

Häufige Fragen zu Outdoor-Smartphones

  • Was muss ein Outdoor-Smartphone können?
    Tatsächlich gibt es keine festen Vorgaben. Das bedeutet, dass im Prinzip jedes Handy mit dem Titel "Outdoor-Smartphone" versehen werden kann. Für jemanden, der wirklich viel draußen mit seinem Smartphone unterwegs sein möchte, sollte aber beispielsweise der Akku möglichst lange halten, ein Schwachpunkt besonders bei leistungsstarken Smartphones. Schließlich gibt es unterwegs nur selten eine Steckdose, um den Akku wieder aufzuladen. Sportler oder Nutzer aus der Bau- und Forstwirtschaft werden dagegen vielleicht darauf achten, dass das Outdoor-Handy auch mit Handschuhen bedient werden kann und auch härtere Stürze übersteht. Dabei macht sich die optisch vielleicht nicht ganz so ansprechende Hülle aus Gummi bezahlt.
  • Ist jedes Outdoor-Smartphone wasserdicht?
    Nein, nicht jedes Outdoor-Smartphone ist auch automatisch wasserdicht. Da es keine festen Vorgaben für "Outdoor-Smartphones" gibt, sollte man sich die Eigenschaften schon genauer ansehen. Wer sich ein wasserdichtes oder zumindest wasserabweisendes Smartphone wünscht, der sollte auf die IP-Zertifizierung achten (IP68: Die Ziffer 8 ist die höchste Schutzklasse und steht für einen Schutz bei dauerhaftem Untertauchen). Hat ein Gerät betreffende Eigenschaft, wird das zumeist auch bei den Herstellern gesondert angegeben, etwa mit einem Beisatz wie "Bis zu einem Meter für 60 Minuten wasserdicht".
  • Welche besonderen Funktionen bieten Outdoor-Smartphones?
    Natürlich gibt es für hartgesottene Naturfans auch Outdoor-Smartphones, die mit nützlichen Zusatzfunktionen ausgestattet sind. So verfügen einige Modelle etwa über einen Kompass (oder vorinstallierte Kompass-Apps) für diejenigen, die mehrere Tage in unbekannten Gefilden unterwegs sein wollen. Andere Geräte lassen sich auch als Walkie-Talkie benutzen oder kommen mit einem Unterwasser-Feature bei der Kamera, mit Wärmebildtechnik (Cat S60) oder mit einem Laserpointer daher.

Outdoor-Smartphone für das Arbeiten im Freien

Outdoor-Smartphones sind nicht nur für Freizeitaktivitäten gedacht. Auch für das Arbeiten im Freien, wie etwa auf einer Baustelle, machen die besonderen Handys Sinn, allein wegen des Schmutzes, der in die Geräte eindringen und sie beschädigen kann oder wegen der erhöhten Sturzgefahr. Bei einigen Outdoor-Smartphones ist das Display aus robustem Gorilla Glas und so beschaffen, dass man auch bei direkt einstrahlender Sonne noch gut mit dem Gerät arbeiten kann. Möglicherweise ist das „rugged phone“, wie es auf Englisch auch gern bezeichnet wird, dann auch noch mit zwei SIM-Karten-Steckplätzen ausgerüstet, sodass man die private und die berufliche Nutzung kombinieren kann. Auch für den Auslandseinsatz ist man mit so einem Dual-SIM-Handy gut gerüstet.

Nützliches Zubehör für das Outdoor-Smartphone

Mittlerweile gibt es auch einiges an nützlichem Zubehör, das auch fürs Outdoor-Handy praktisch ist. Wer seinen elektronischen Begleiter länger als ein paar Stunden unterwegs benötigt, für den ist eine Powerbank, Ersatz-Akku oder ein Solarpanel zum Aufladen des Akkus hilfreich. Übernachtet man auswärts, sollte natürlich das Ladekabel nicht fehlen. Für Outdoor-Smartphones mit geringerer IP-Schutzklasse kann man bei Bedarf eine zusätzliche wasserdichte Hülle anschaffen, etwa für den Strand oder den Wanderurlaub.

Ein Tipp für alle, die beim Wandern oder Biken ihre Route tracken wollen: Spezielle GPS-Logger schonen den Akku des Smartphones und können gespeicherte Wegpunkte auf Wunsch per Bluetooth an dieses übertragen.

Hier hört der Spaß aber noch nicht auf: Fortgeschrittene Technik- und Outdoor-Fans können sich beispielsweise einen Kocher anschaffen, der nicht nur Wasser erhitzt, sondern gleichzeitig auch das Smartphone auflädt.

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