Schnelles Internet über DSL, Kabel oder LTE

Schnelles Internet ist heute wichtiger denn je. Nicht nur ist das Internet so allgegenwärtig, dass kaum noch jemand ohne sein möchte - auch für die Wirtschaft und für Geschäftsleute ist ein schneller Internetzugang ein Grundbedürfnis. So wird die Verfügbarkeit von entsprechenden Zugangsmöglichkeiten zum wichtigen Standortfaktor. Aber auch im Alltag steigen die Anforderungen an den Internetanschluss. Videostreaming, Cloud-Dienste, Online-Games - für all das braucht man schnelles Internet. Dabei ist die Definition nicht ganz eindeutig: Während ein Zugang mit sechs Mbit/s eher am unteren Ende der mittlerweile verfügbaren Bandbreiten einzuordnen ist, wäre so manch einer in ländlichen Regionen froh, diese Geschwindigkeiten überhaupt zu erreichen.

Je nachdem, wofür die Verbindung normalerweise gebraucht wird, eignen sich andere Zugangsarten, die auch zu unterschiedlichen Preisen zu haben sind. Mit unserem Tarifrechner kann jeder herausfinden, wie er an schnelles Internet für Zuhause kommen kann.

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Wie schnell muss das schnelle Internet sein?

Mit analogen 56-Kbit-Leitungen ist das Internet heute quasi kaum noch intensiver nutzbar. Doch auch die aktuell schnellsten Anschlüsse per Kabelnetz mit 200, 500 und mehr Mbit pro Sekunde sind nicht unbedingt für jeden nötig. Wer im Netz vor allem Nachrichten und Unterhaltung in geschriebener Form sucht, kommt mit einer vergleichsweise niedrigen DSL-Geschwindigkeit von 6 oder auch 16 Mbit/s gut zurecht. Hier sind auch vereinzelte Bilder oder Grafiken schnell genug geladen. Beim Schauen von Filmen oder ähnlichen Aktivitäten, sollte die Internetverbindung schon leistungsfähiger sein. Ab etwa 16 Mbit/s sind auch Videos schnell genug geladen, dass sie nicht ruckeln. Wer regelmäßig über das Internet fernsieht und gleichzeitig noch andere Daten laden möchte, sollte sich nicht mit weniger als 25 oder 50 Mbit pro Sekunde zufriedengeben. Hierbei sind auch schon hochauflösende Videos im Stream verfügbar.

Welche Techniken für schnelles Internet gibt es?

DSL war lange Zeit der gängigste Internetzugangsweg schlechthin und ist auch heute noch die am häufigsten genutzte Technologie für die Internetnutzung Zuhause. Mit DSL wurde das Internet erstmals schnell genug, um die heute bekannte Datenvielfalt des Internets nutzbar zu machen. Doch die kupferkabelbasierten Telefonleitungen stoßen bei der Geschwindigkeit an ihre Grenzen. Bietet ein Vertrag schnelles Internet mit bis zu 16 Mbit/s, kann es je nach Wohnlage sein, dass nur etwa zehn Mbit/s tatsächlich ankommen. Wohnungen, die noch weiter von der jeweiligen Vermittlungsstelle entfernt liegen, werden oft gar nicht mit DSL angebunden. Per VDSL und Vectoring werden heutige DSL-Zugänge so aufgerüstet, dass 50 oder 100 Mbit/s erreicht werden können.

Die Telekom und einige andere Anbieter setzen zudem verstärkt auf das Glasfasernetz und die Technik LTE. Über diese Leitungen kann ein Haushalt noch schnelleres Internet nutzen als mit DSL. Zusätzlich zu diesen Technologien gibt es auch noch das Kabelnetz, welches ursprünglich nur für den Fernsehempfang gedacht war. Über Kabel sind ebenfalls hohe Datenraten erreichbar: Mit bis zu 500 Mbit/s oder vereinzelt sogar mit bis zu 1 Gbit/s kann hier gesurft werden.

Was ist beim Internet-Vertrag zu beachten?

Günstige Tarife für schnelles Internet sind meist in größeren Bundles zu haben - inklusive Telefonanschluss und Festnetzflatrate. Wer nur einen Internetzugang haben möchte, wird aber ebenso fündig wie jemand, der noch mehr Leistung möchte, etwa mit einem Fernsehpaket dabei. Der Kunde geht dabei meist eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten ein. Ein Wechsel des Tarifes ist innerhalb dieser Zeit nicht möglich - wer flexibel bleiben will, wählt einen monatlich kündbaren Tarif. Laufzeittarife sind dafür teilweise etwas günstiger oder man bekommt zum Ausgleich andere Vergünstigungen, etwa kostenlose Hardware oder Rabatte.

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