Sicherheit von Handy, Internet & Co: So kann man sich schützen

Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten. Ob Online-Shopping, Online-Gaming, das Streamen von Videos und Musik, das Checken von sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. oder einfach das Surfen in den nahezu unendlichen Weiten des weltweiten Netzes. Der Zugriff erfolgt immer häufiger mit mobilen Geräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks. Doch die bunte, digitale Welt hat auch ihre Schattenseite: Die Sicherheit der eigenen Daten ist schnell gefährdet, wenn man sich um die Sicherheit von Handy und Internet keine Gedanken macht. Unsere Überblicksseite informiert sowohl über die Gefahren, die im Netz lauern als auch über Möglichkeiten, die eigenen Geräte und Daten zu schützen.

Internet Sicherheit

Schutz vor Schadsoftware

Hier finden Sie Tipps und Hinweise, wie Sie sich gegen Schadsoftware wie Viren auf Ihrem Smartphone schützen können.

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Hacker

So wird der Rechner sicherer

Hier stellen wir Maßnahmen vor, wie Sie sicherer durch das Internet surfen und somit Ihren Computer und private Daten schützen können. Entdecken Sie jetzt die Top-6-Maßnahmen.

Tipps für mehr Internet-Sicherheit

Virenscanner & Co. auch auf mobilen Geräten nutzen

Während viele PC-Nutzer auf ihrem Rechner neben der Firewall des Routers auch noch eine zusätzliche Schutzsoftware installiert haben, findet sich eine Schutzlösung wie ein Virenscanner eher selten auf mobilen Geräten. Dabei sind etwa auf Smartphones inzwischen viele persönliche Daten wie Kontaktlisten, E-Mails, Fotos und mehr gespeichert. Werden diese Daten nicht geschützt, fällt es Cyberkriminellen leicht, beispielsweise Schadsoftware auf das Handy oder Tablet zu schleusen. Im schlimmsten Falle wird das mobile Gerät aus der Ferne gesteuert und Daten gestohlen. Höchste Vorsicht gilt beim Surfen auf zwielichtigen Seiten, die eventuell manipuliert sein können und beim Öffnen von Anhängen unklarer Herkunft in E-Mails.

Auch Apps aus anderen Quellen als den offiziellen App Stores sollten möglichst nicht installiert werden. Regelmäßig sollten die genutzten Apps und Programme aktualisiert werden. Denn oft sind veraltete Anwendungen von Sicherheitslücken betroffen.

Browser richtig für mehr Sicherheit konfigurieren

Auf dem aktuellen Stand sollte vor allem der Internet-Browser sein, da Nutzer über diesen im Web surfen und die Internetseiten aufrufen. In den Einstellungen von Browsern wie Chrome, Firefox, Edge & Co. finden sich auch Konfigurationsmöglichkeiten für die Sicherheit. Man kann dort unter anderem den Cache-Speicher des Browsers oder den Verlauf löschen. Außerdem ist je nach Browser auch ein Schutz vor Tracking, also dem Nachverfolgen der eigenen Webaktivität möglich. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Inkognito-Modus, die mancher Browser bietet. Dabei lässt sich anonym surfen, Cookies und temporäre Internetdateien werden nicht gespeichert.

Handy am Flughafen

Tipps für WLAN-Hotspot

Hier finden Sie 7 Tipps, worauf Sie beim mobilen Surfen via öffentliche Hotspots achten sollten, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

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Online Banking muss nicht unsicher sein - unsere Tipps helfen dabei, so dass Sie Ihre Finanzgeschäfte bequem online erledigen können.

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Fake-Shops erkennen

Hier erfahren Sie, wie Sie Fake-Shops erkennen können und was Sie tun können, wenn Sie Opfer eines Fake-Shops geworden sind.

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Öffentliche WLAN-Hotspots nicht immer ausreichend gesichert

Der Zugriff auf das Internet erfolgt nicht nur zuhause, sondern vielfach auch unterwegs. Um das begrenzte schnelle Datenvolumen ihrer Mobilfunktarife zu schonen, nutzen Verbraucher immer häufiger öffentliche WLAN-Hotspots. Diese finden sich an gut besuchten Plätzen in den Städten, etwa in Läden, Restaurants oder öffentlichen Gebäuden. Nicht immer bieten solche WLAN-Zugänge aber auch eine verschlüsselte Verbindung inklusive Einloggen per Passwort an. Die Gefahr, dass eigene Daten abgefangen werden können, ist bei unzureichend geschützten Hotspots groß. Anwendungen wie Online-Banking sollten aus Sicherheitsgründen nicht über öffentliche WLAN-Hotspots genutzt werden.

Online-Banking: Komfortabel, aber mit Sicherheitsrisiko

Das Bezahlen per Internet und die Online-Verwaltung des eigenen Bankkontos sind bequem. Mit wenigen Klicks lassen sich etwa Überweisungen ausführen. Doch besonders beim Online-Banking gelten höchste Sicherheitsanforderungen wie die Eingabe von TANs bei Transaktionen. Die Bankseiten sollten nur über sichere HTTPS-Seiten aufgerufen werden. Vor allem sollte man sich sicher sein, dass man auch wirklich auf der Webseite der eigenen Bank gelandet ist. Kriminelle verschicken häufig gefälschte Mails mit integriertem Link, die angeblich von der Bank stammen. Ein Klick auf den Link führt dann jedoch zu einer gefälschten Phishing-Webseite, die der Originalseite meist täuschend ähnlich sieht. Gibt man auf einer solchen Fake-Seite die Zugangsdaten für das Bankkonto ein, so landen diese Daten bei den Kriminellen. Das eigene Konto ist schnell leergeräumt. Hilfreich ist das Festlegen eines Tageslimits für Überweisungen. Wer ein Online-Konto führt, sollte regelmäßig seine Kontoauszüge auf Unregelmäßigen prüfen.

Online-Shopping: Vorsicht vor Fake-Shops

Die Gefahr von Phishing-Attacken besteht auch beim Einkauf in Online-Shops. Über Fake-Shops versuchen Cyberkriminelle beispielsweise an Kreditkartendaten zu gelangen. Schutzsoftware-Lösungen warten inzwischen häufig mit eigenen Schutz-Modulen für Online-Banking und Online-Shopping auf. Bei Phishing-Gefahr schlagen die Programme Alarm.

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So sichern Sie Ihre Smartphone-Daten

Ein Backup der Daten auf dem Smartphone kann ein Segen sein, wenn das Gerät geklaut oder zerstört wird.

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Sicher mobil shoppen

Auch unterwegs kann man mittlerweile viele Einkäufe erledigen. Wir erklären Ihnen hier, wie Sie sicher mobil shoppen können.

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Backup schützt vor Komplettverlust von Daten

Von den eigenen Daten sollte regelmäßig ein Backup angelegt werden. Die Datensicherung lässt sich etwa über eine externe Festplatte realisieren. Alternativ lassen sich die Daten online in der Cloud speichern. Dies bringt zusätzlich den Vorteil, dass auch von unterwegs auf die Daten zugegriffen werden kann. Über Apples Betriebssystem iOS lassen sich Backups recht einfach erstellen, bei Android ist es etwas komplizierter. Hier kann aber auch Anwendungen von Drittanbietern zurückgegriffen werden.

Diebstahl von Smartphones, Laptops & Co. vermeiden

Doch es droht nicht nur Gefahr für digitale Daten: Auch die häufig recht teuren Geräte selbst sollten vor Dieben geschützt werden. Denn ein Diebstahl von Smartphone oder Laptop ist schnell geschehen, etwa im Getümmel in der Fußgängerzone, an der Uni oder beim Einkaufen. Wer sein Handy im Urlaub beim Baden im Meer leichtsinnigerweise am Strand im Rucksack zurücklässt, muss damit rechnen, dass das Mobiltelefon gestohlen wird. Für Langfinger ist das quasi eine Einladung. Lösung in diesem Fall sind etwa wasserdichte Taschen, die die Mitnahme von Smartphone & Co. erlauben.

Damit Dritte keinen Zugriff auf die eigenen Daten erhalten können, sollten diese möglichst verschlüsselt werden. Ist das Smartphone gestohlen werden, lässt sich das Gerät aus der Ferne auf den Werkszustand zurücksetzen oder die Daten löschen.

Fazit: Viele Gefahren, doch Schutz ist möglich

Das unzureichende Sicherheitsbewusstsein vieler Internetnutzer ist für Kriminelle einladend. Recht einfach kommen sie teils an persönliche Daten. Doch auch bei mobilen Geräten ist Schutz möglich und nötig. Entsprechende Software-Programme zum Schutz gibt es in großer Auswahl. Oft hilft aber auch schon der gesunde Menschenverstand, manches Risiko im Netz oder für Smartphone, Tablet & Co. zu minimieren.

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Diebstähle in der Uni vermeiden

In die Uni bringen viele Studenten ihren Laptop mit, doch das ruft auch Langfinger auf den Plan. Wie Studenten sich gegen Diebstahl schützen können, erfahren Sie hier.

Diebstahlschutz Laptops
Diebstahl

Tipps gegen Handy-Diebstahl

Smartphones werden von Dieben gerne geklaut, da sie klein und wertvoll sind. Umso wichtiger, dass Sie sorgsam mit dem Gerät umgehen und es und Ihre Daten darauf schützen.

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