Ab an die Uni

App-Tipps für einen entspannten Semesterstart

Der Semesterstart steht bevor. Das kann spannend aber auch sehr stressig sein. Zum Glück gibt es einige Apps, mit denen das Studieren etwas komfortabler wird. Außerdem gibt es einige Geräte neben dem Handy, bei denen sich eine Investition lohnt.

mobiles InternetFür den Einstieg in das Semester gibt es einige Smartphone-Apps, die Studenten den Uni-Alltag erleichtern.© Franz Pfluegl / Fotolia.com

Prüfungszeit und Semesterstart, diese zwei Phasen sind für die meisten Studenten am stressigsten. Damit zumindest Letzteres entspannter wird, kann man mit verschiedenen Apps und Tools nachhelfen. Sie alle haben einen unterstützenden Effekt und bringen zum Teil auch Ordnung in den stressigen Studentenalltag. Außerdem kann man sein Smartphone so zusätzlich als effektives Hilfsmittel einsetzen.

App-Tipps: entspannter in den Semesterstart

Stundenplan deluxe: Bevor sich ein falscher Gedanke entwickelt: Ja, Stundenplan-Apps gibt es zur Genüge, allerdings sind viele nicht mehr wie ein Papierplan, der in eine digitale Version umgesetzt wurde. Bei "Stundenplan deluxe" ist es anders. Die App erlaubt nicht nur das bequeme Managen des Stundenplans, sondern man kann sich zum Beispiel auch an Prüfungstermine erinnern lassen oder einen Notenspiegel aufrufen. Das kleine Programm steht kostenlos im Google Play Store bereit.

Xodo: Um PDF-Dateien lesen zu können, sind auf den meisten Smartphones bereits Programme installiert. Mit der App "Xodo" ist es aber darüber hinaus möglich, direkt in ein PDF zu schreiben, Formulare auszufüllen und beispielsweise Inhalte zu markieren. In einer Cloud abgespeichert, können Dokumente von mehreren gleichzeitig eingesehen und kommentiert werden. Die App ist gratis und kann auf dem Desktop sowie Android- und iOS-Handys genutzt werden.

CamScanner: Wer es mit dem Schreiben nicht so hat, für den ist der "CamScanner" interessant. Er fotografiert Dokumente, Tafelbilder, Mitschriften und Prüfungsfragen ab und erkennt sie dank entsprechender Software. Ist die Qualität nicht ideal, so kann nachträglich eine Bearbeitungsfunktion aufgerufen werden. Die App ist gratis und steht in den Stores von Google und Apple zum Download bereit.

Evernote: Viele werden die Notizen-App "Evernote" schon kennen, doch gerade für Studenten und im Zuge des Semesterstarts ist diese Gold wert. Man kann nämlich nicht nur Notizen und To-Do-Listen erstellen, sondern auch eine Erinnerung erstellen und eine Audioaufnahme speichern. Besonders praktisch: Die App kann zwischen PC und Smartphone verknüpft werden. Durch die Synchronisation ist immer alles auf dem gleichen Stand und die Verwendung eines zweiten Programms entfällt. Zahlen muss man dafür auch nichts, einfach nur in den Store gehen (Android und iOS) und herunterladen.

Mensa.app: Studiert man zum ersten Mal und vielleicht noch in einer fremden Stadt, dann ist der Semesterstart besonders herausfordernd. Dank "Mensa.app" weiß man schon während der Vorlesung, was in den umliegenden Mensen zu essen angeboten wird. Außerdem gibt es Nutzerbewertungen und Preisangaben. Die App ist mit Android und iOS kompatibel und kostenlos.

  • Über die Mensa-App können Mensen und Cafeterien in einem Bundesland und auch in einer Stadt gesucht werden.

    Mensa-App© Aimpulse Intelligent Systems GmbH
  • Die einzelnen Speisepläne sind je nach Wochentag aufrufbar. Außerdem werden die Mensen in der Nähe angezeigt.

    Android Standortzugriff Einstellungen © Screenshot i12 GmbH
  • Nicht nur die jeweiligen Speisen werden angezeigt, sondern auch der Preis. Die Angebote sind noch einmal für Studenten, Bedienstete und Gäste einzeln abrufbar.

    Mensa-App© Aimpulse Intelligent Systems GmbH

Gleichgesinnte finden

Nicht jeder hat das Glück, mit Freunden in derselben Stadt zu studieren. Manchmal ist auch nach der Einführungswoche nicht gleich das soziale Netzwerk gesponnen. Auf der Suche nach neuen Kontakten kann beispielsweise die Suche in Facebook-Gruppen hilfreich sein. Wenn man den Stadtnamen in die Suche eingibt und die Ergebnisse auf die Gruppen beschränkt, stößt man auf Buchclubs, Kochgemeinschaften oder Sport-Gruppen. Für viele Städte gibt es auch eine "Neu-in"-Gruppe.

Aber auch die Suche im App-Store kann sich lohnen: Sportlich Aktive finden beispielsweise über die App "Spontacts" (gratis) Freizeitangebote und können Leute in der nähe kennenlernen lernen, die dieselben Interessen haben.

Unverzichtbare Tools zum Semesterstart

Festplatte: Gerade zu Beginn eines neuen Semesters prasseln viele Informationen auf einen ein. Und mit der Zeit wird es auch nicht besser, es kommen sogar noch mehr Sachen dazu. Seien es irgendwelche Papiere (könnte man wiederum einscannen/digitalisieren) oder digitale Informationen. Damit alles sicher an einem Ort ist, ist eine externe Festplatte sehr ratsam. Man sollte nur darauf achten, dass die Speicherkapazität groß genug ist und das Modell eine robuste Bauform aufweist. Im Vergleich zu verbauten Festplatten in Notebooks kann man externe Modelle bequem mitnehmen und benötigt für den Betrieb nur ein Kabel. Außerdem dient die Festplatte natürlich der Datensicherung. Ist das Notebook kaputt, sind zum Glück alle Prüfungsunterlagen und Co. auf der Festplatte gesichert.

USB-Stick: Wem eine externe Festplatte zu umständlich oder zu groß ist, für den bietet sich der USB-Stick an. Er hat zwar in der Regel weniger Speicherplatz, doch dafür ist der Formfaktor wesentlich kleiner. Ist das notwendige Budget vorhanden, dann kann auch beides miteinander kombiniert werden.

Tablet/Notebook: Die Digitalisierung macht auch vor Studenten nicht Halt. Während früher fast alles auf Papier geschrieben wurde, ist heute ein Tablet oder Notebook Pflicht. Das wird man bereits zum Semesterstart merken, da bereits zu diesem Zeitpunkt vieles notiert werden muss. Um nicht irgendwann im Papierchaos zu versinken, ist solch ein praktisches Helferlein ein Muss. Und nicht nur für Notizen, sondern auch um Recherche zu betreiben und Hausarbeiten etc. anzufertigen.

Powerbank: Der Albtraum eines jeden Studenten ist ein leerer Akku. Egal, ob es das Smartphone, das Tablet oder den Laptop betrifft. Um im Notfall abgesichert zu sein, ist eine Powerbank sehr ratsam. Der Markt gibt verschiedene Modelle her und man kann sich für unterschiedliche Designs/Kapazitäten entscheiden. Die Handhabung ist ein Kinderspiel, die Powerbank muss einfach nur eingeschaltet und mit dem entsprechenden Gerät via Kabel verbunden werden. Der Griff zu einem Markenhersteller ist nicht zwingend erforderlich, es schadet aber natürlich nicht.

War dieser Artikel hilfreich?

Wissenswertes zum Thema
Zum Seitenanfang
Der BT-Navigator
Quicklinks