Handyrettung

Hilfe bei Wasserschäden am iPhone

Ein Wasserschaden am teuren iPhone ist schnell geschehen und sehr ärgerlich. Jedoch muss dies nicht bedeuten, dass das Telefon nun nicht mehr zu retten ist. Was kann man selbst tun? Oder fällt eine solche Reparatur unter Apples Garantie?

Wasserschaden Smartphone© blackday / Fotolia.com

Wie bei jedem technischen Gerät steht auch das iPhone nicht sonderlich auf eine Dusche oder ein Bad. Und doch passiert es immer mal wieder, dass das iPhone unbeabsichtigt mit einer Flüssigkeit in Kontakt kommt. Ob es nun das Bier, die Regenpfütze oder das Seewasser ist, kann dem iPhone herzlich egal sein. Als Nutzer sollten Sie jedoch nun wissen, was zu tun und zu unterlassen ist.

iPhone-Rettung Schritt für Schritt

Da liegen sie nun, die 500 Euro und der stetige Begleiter. Durch und durch nass. Nun keine Panik und einen klaren Kopf behalten. Der erste Schritt sollte sein, das iPhone aus der Nässequelle zu entfernen und mittels eines saugfähigen Tuches (zum Beispiel Küchenrolle oder Taschentuch) oberflächlich zu trocknen.

Anschließend gibt es zwei Möglichkeiten: Das iPhone ist noch angeschaltet: Schalten Sie es trotzdem schnellstmöglich selbst aus. Das beugt einem Kurzschluss vor.

Das iPhone ist "tot": Die Schutzschaltung des iPhone wurde aktiviert, um schlimmeren Schäden vorzubeugen. Schalten Sie es nicht wieder an!

Mit Geduld trocknen lassen

Nun bleibt ihnen nicht viel mehr übrig, als das iPhone an einem warmen Ort aufzubewahren und trocknen zu lassen. Am besten man entfernt die SIM-Karte, so kann Wasser besser aus dem Inneren des iPhones austreten. Auf keinen Fall sollte man das iPhone nun Hitze aussetzen. Das bedeutet: kein Trocknen im Ofen oder direkt auf der Heizung! Auch ein Föhnen des iPhones ist nicht zielführend – damit könnte man die Flüssigkeit nur noch tiefer in die Technik drücken.

Auch wenn die Ungewissheit groß ist, ob sich der alte Freund wiederbeleben lässt: Ein zu frühes Anschalten oder übereiltes Trocknen würde nur schaden. Am besten man lässt das iPhone etwa zwei Tage im Warmen liegen. Alternativ kann man es auch mit feuchtigkeitsbindenden Materialien umgeben, etwa Reis, Kieselgel oder andere Trockenmittel.

Garantie von Apple bei Wasserschaden am iPhone?

Ist das iPhone trocken, startet man nun natürlich mit einigem Herzklopfen den Versuch, das iPhone wieder anzuschalten. Gelingt dies, herzlichen Glückwunsch! Die Erste-Hilfe-Maßnahmen waren damit erfolgreich.

Lässt sich das iPhone nicht wieder anschalten, werden weitere Maßnahmen erforderlich. Hier gilt es erst einmal zu wissen, dass ein Wasserschaden nicht in den Garantieumfang von Apple fällt. Allenfalls, wenn man eine kostenpflichtige Zusatzgarantie abgeschlossen hat, kann man auf Hilfe vom Hersteller selbst bauen.

Wenn nichts mehr geht: iPhone zur Reparatur einschicken

Zeigt das iPhone keine Reaktion mehr, ist es am sinnvollsten das Smartphone zur Reparatur einzusenden. Wer selbst beginnt an seinem iPhone herumzuschrauben, der verliert jeglichen Garantieanspruch. Entweder man wendet sich an seinen Provider oder man sucht sich einen Reparatur-Service aus dem Internet. Einen guten Anbieter erkennt man beispielsweise daran, dass er das Gerät zunächst untersucht, um Ihnen daraufhin einen Kostenvoranschlag zu unterbreiten.

Ein Anbieter für Smartphone-Reparaturen ist handyreparatur123.de. Der Anbieter bietet eine relativ günstige Fehlerdiagnose an, die bei einem Wasserschaden zunächst sinnvoll ist. Der Anbieter justcom-shop.de bietet speziell für Nässe-Probleme eine Wasserschaden-Analyse für das iPhone an. Nach der Analyse erfährt man, wie teuer die Reparatur des iPhones ist. Vorteil bei justcom: Erteilt man den Reparaturauftrag, bekommt man die Kosten für die Fehleranalyse wieder erstattet.

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