Nachwuchs

Kinderhandys: Mobiltelefone für den Nachwuchs

Ein Kinderhandy ist meist einfach zu bedienen, bunt und eingeschränkt in seinen Funktionen. Für die ersten Gehversuche mit dem Handy bieten die Geräte sich an.

Kinder Handy© Cora Müller / Fotolia.com

Ein beachtlicher Teil aller Sechs- bis Zwölfjährigen ist bereits stolzer Besitzer eines eigenen Handys. Mit Freunden in Kontakt treten, Musik hören, Fotografieren und Spielen - moderne Mobiltelefone stehen auf der Wunschliste von Kindern ganz weit oben. Kinderhandys bieten jedoch auch den Eltern einige Vorteile. Sie können ihren Nachwuchs jederzeit anrufen und sind für diesen im Notfall schnell erreichbar.

Kinderhandy - Funktionen und Einschränkungen

Für Kinder im Grundschulalter empfehlen sich spezielle Kinderhandys, die meist schon auf den ersten Blick an ihrem kindgerechten bunten Design erkennbar sind. Diese Geräte verfügen über übersichtliche Tastaturen und gut lesbare Displays und beschränken sich auf wesentliche Funktionen wie das Telefonieren und das Versenden von SMS. Kinderhandys verzichten in der Regel auf einen Internetzugang, sodass diese Kostenfalle von vornherein vermieden wird. Die Anschaffung eines "normalen" Handys ist erst ab einem Alter von neun bis zehn Jahren ratsam.

Ortungssystem - hilfreiches Feature für die Eltern

Zu den Ausstattungsmerkmalen einiger Kinderhandys gehört ein System zur Ortung. Dazu gibt es spezielle Kinderhandy-Verträge, die den Eltern die Option bieten, den aktuellen Aufenthaltsort ihrer Sprösslinge zu ermitteln. Diese Funktion erweist sich nicht nur als praktisch, wenn das Handy spurlos verschwunden ist, auch Schulschwänzer lassen sich damit mühelos entlarven. Eine Anfrage per Kurznachricht genügt und schon nach wenigen Sekunden kommt die Antwort inklusive Straßenangabe, Postleitzahl und Ort.

Notruftaste - schnelle Hilfe im Notfall

Viele Kinderhandys verfügen über eine sogenannte Notruftaste. Auch wenn der Name dies vermuten lässt, dient diese Taste nicht dazu, den Rettungsdienst oder die nächste Polizeidienststelle zu erreichen. Sie sendet vielmehr einen Anruf oder eine SMS zu einer vorprogrammierten Nummer aus, beispielsweise zum Telefon der Eltern oder der Großeltern. Die Funktion ist meist weniger ausgeklügelt als ähnliche Lösungen für Senioren.

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Die passenden Handytarife für Kinder

Viele Mobilfunkunternehmen haben spezielle Handytarife für Kinder im Angebot. In den meisten Fällen raten Experten jedoch dazu, statt des klassischen Vertrags eine Prepaid-Karte zu wählen. Da Kinder sich bis zu einem bestimmten Alter keine Gedanken machen, welche Kosten sie beim Telefonieren, Simsen, Surfen, Mailen oder beim Download von Spielen verursachen, ist dies die beste Möglichkeit, die Handy-Kosten im Überblick zu behalten. Im Gegensatz zu Vertragstarifen bieten Prepaid-Tarife außerdem eine gute Gelegenheit, den Nachwuchs zur Sparsamkeit zu erziehen.

Lieber ein richtiges Smartphone?

Der Umstieg vom Kinderhandy auf ein Smartphone empfiehlt sich frühestens, wenn das Kind über die Gefahren des Internets Bescheid weiß und sich auch dagegen schützen kann. Dies ist etwa mit 12 Jahren der Fall. Es muss allerdings nicht gleich das neueste Smartphone-Modell sein. Oft sind Vorgängermodelle nicht wesentlich schlechter als ihre Nachfolger, dafür jedoch sehr viel günstiger.

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