Damit der Akku länger hält

Strom sparen beim iPhone: Tipps und Tricks

Wer sich für ein iPhone entschieden hat, der nutzt sein Smartphone meist intensiv. Manchen steht dabei die Akkukapazität im Weg: Ein nicht austauschbarer Akku muss über den Tag nachgeladen werden oder bis zum Abend durchhalten. Stromsparmaßnahmen sind daher gefragt!

Touchscreen© drubig-photo / Fotolia.com

Das iPhone ist rund um die Uhr dabei – entweder in der Hosentasche, neben einem auf dem Tisch oder auf dem Nachtschrank. Dabei wird das Smartphone meist intensiv genutzt. Alle paar Minuten schaut man nach der Uhrzeit oder neuen Nachrichten, spielt hin und wieder ein Spiel oder schaut ein Video. Das alles geht natürlich auf Kosten des Akkus. Doch was tun, wenn der Akku den Tag über nicht durchhält und keine Lademöglichkeit in Sicht ist? Strom sparen ist angesagt!

Den Prozessor und das Grafikmodul schonen

Enorm viel Strom beim iPhone benötigen Prozessor und Grafikmodul. Je mehr Rechenleistung diese erbringen müssen, desto mehr Strom wird verbraucht. Möchte man den Prozessor entlasten, sollte man besonders auf Apps achten, die vielleicht im Hintergrund unbemerkt arbeiten und so den Prozessor belasten. Ähnlich verhält es sich bei der Grafikkarte.

Meist kann man solche Apps einfach ausschalten, da man sie aktuell sowieso nicht benötigt. Ab iOS 8 übernimmt das iPhone das Ausschalten von Hintergrundapps, die zu viel Leistung benötigen, sogar selbst. Ansonsten gilt: Wer knapp bei Akku ist, sollte vielleicht nicht gerade Bilder bearbeiten oder das neueste Spiel spielen.

Heller Bildschirm?

Ebenfalls auf die Kosten des Stromspeichers geht ein heller, hochauflösender Bildschirm. Je heller der Bildschirm eingestellt ist, desto mehr Strom verbraucht dieser. Daher sollte man versuchen, den Bildschirm so dunkel wie möglich einzustellen. Diese Einstellung geht so schnell und zügig von der Hand, dass man schnell mal nachjustieren kann, falls man sich beispielsweise aus dem Sonnenlicht in einen dunkleren Raum begibt.

Und der Bildschirm blieb an…

Strom sparen kann auch der, dessen Bildschirm nach dem Draufschauen nicht ewig aktiv ist. Am besten man drückt manuell den Ein- und Ausknopf, wenn man einen Blick auf das Smartphone geworfen hat und schaltet so den Bildschirm wieder aus. Ansonsten sollte das Display-Timeout so kurz wie möglich eingestellt werden, denn meist liegt das Handy schon lange wieder unbeachtet auf dem Tisch oder in der Hosentasche und der Bildschirm verbraucht immer noch Strom.

Verbindungsdienste bei Nicht-Gebrauch ausschalten

Große Stromfresser beim iPhone sind Verbindungsdienste wie GPS, Bluetooth und WLAN. Auch wenn man sie gerade nicht aktiv nutzt, bleiben sie ständig in Bereitschaft und entziehen dem iPhone-Akku unnötig viel Strom. Wer diese Dienste bei Nicht-Gebrauch ausschaltet, kann daher ganz einfach eine längere Akku-Laufzeit bewirken.

Hintergrundaktualisierungen unterbinden

Besonders wer viele Apps auf seinem iPhone hat, wird diesen Tipp hilfreich finden: Kommt bei einer App ein Update heraus, wird dieses grundsätzlich automatisch heruntergeladen und installiert. Das gilt auch bei Apps, die "verstaubt in der Ecke liegen" und nicht mehr benutzt werden. Das verbraucht nicht nur unnötig Strom, sondern auch Datenvolumen! Wer dieses Feature über die Einstellungen deaktiviert, erhält als Belohnung mehr Akkuleistung und kann gezielt steuern, welche Apps wann aktualisiert werden sollen.

Wenn Stromsparen doch mal nicht ausreicht

Wem die Akkukapazität seines iPhones trotz aller Einstellungen und Kniffe nicht genügt, der könnte darüber nachdenken, sich eine mobile Ladestation anzuschaffen. Dies ist ein externer Akku, welcher meist nicht größer ist als das iPhone selbst und in jeden Rucksack oder jede Tasche passt. So trägt man zusätzlichen Strom für meist mehrere iPhone-Ladungen immer bei sich und kann das schwächelnde iPhone auch ohne Steckdose tagsüber aufladen.

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