Defekt

Wasserschaden beim iPad - Wie reagiere ich richtig?

Auch Premium-Hardware wie das iPad leidet sehr, wenn sie mit Wasser in Berührung kommt. Was tun, wenn das gute Stück doch mal nass geworden ist und nicht mehr funktioniert? Wir zeigen, was zu tun ist, wenn Sie Ihr iPad unter Wasser gesetzt haben.

Apple iPad mini 3© Apple Inc.

iPad funktioniert nach Wasserschaden nicht mehr?

Wenn Wasser in das Gehäuse gelangt und dort die Elektronik stört, ist meistens jede Hilfe zu spät. Häufige Fehler sind dann beispielsweise ein nicht mehr funktionsfähiger Home-Button oder auch ein Display, das nicht mehr auf Eingaben mit den Fingern reagiert. In diesen Fällen ist es nicht möglich, das Problem selbst zu lösen, da das Gerät nicht einfach durch das Entfernen einiger Schrauben geöffnet werden kann. Im Falle eines Wasserschadens sollten Sie das iPad auf jeden Fall nicht mehr einschalten, da Sie dadurch allenfalls den Schaden verschlimmern können und eventuelle Reparaturkosten noch steigen. Wenn Sie dennoch mutig sein möchten, sollten Sie zumindest einige Tage warten, bevor Sie das iPad erneut einschalten.

In der Zwischenzeit sollte man sein Tablet trocken und warm (aber nicht heiß) lagern und am besten mit einer saugfähigen Unterlage versehen. Auch Reis oder Kieselgel kann man nutzen und das iPad damit umgeben, um Feuchtigkeit zu binden.

Garantie deckt die Reparaturkosten bei Wasserschaden nicht

Ein Wasserschaden ist von der allgemeinen Garantie von Apple nicht abgedeckt. Hat man einen Vertrag für AppleCare+ abgeschlossen (79 Euro für 24 Monate, 139 Euro beim iPad Pro), kann man gegen eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 49 Euro pro Schadensfall das Display reparieren lassen. Sie müssten also mit Kosten von mindestens 130 Euro rechnen. (Im Vergleich zu den Kosten für eine iPhone-Reparatur ist das aber noch fast günstig.) Außerdem kann dieser Service maximal zwei Mal in Anspruch genommen werden.

iPad bei unabhängigen Anbietern reparieren lassen

Günstiger ist es meist, unabhängige Werkstätten für Apple-Hardware oder Tablets und Smartphones im Allgemeinen aufzusuchen. In der Regel erhalten Sie dort ebenfalls kompetente Hilfe, da Wasserschäden zu den verbreiteten Defekten zählen und somit ein hohes Maß an Erfahrung bei den Technikern gegeben ist. Viele Online-Anbeiter haben sich auf Apple-Hardware spezialisiert. So werden etwa auf handyreparatur123.de verschiedene Reparaturen für das iPad angeboten. Im Falle eines Wasserschadens empfiehlt es sich, zunächst eine Fehlerdiagnose in Anspruch zu nehmen, um die weiteren Kosten abschätzen zu können.

Wasserschaden am iPad am besten vermeiden!

Am einfachsten ist es natürlich, einen Wasserschaden am iPad gar nicht erst passieren zu lassen. Neben allgemeinen Regeln zur Vorsicht – stellen Sie keine gefüllten Tassen oder Gläser in der Nähe ab, vermeiden Sie die Nutzung in der Küche oder im Badezimmer – kann auch eine Schutzhülle helfen: Diese deckt Anschlüsse und Spaltmaße teilweise ab, so dass über diesen Weg kein Wasser in das iPad gelangen kann. Das Display selbst ist nämlich wasserdicht, so dass ein frontaler Kontakt mit Spritzwasser normalerweise keine Schäden hinterlässt. Achten Sie also darauf, vor allem die Anschlüsse von Feuchtigkeit fernzuhalten.

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