Android-Smartphones: Die beliebten Smartphones mit Google-Betriebssystem

Google hat mit Android ein modernes, funktionsreiches und offenes Betriebssystem entwickelt. Es kommt auf Android-Smartphones und anderen mobilen Endgeräten zum Einsatz und ist seit Oktober 2008 verfügbar. Permanent wird es weiterentwickelt und verbessert, wodurch es sich mittlerweile großer Popularität erfreut und eines der am häufigsten genutzten Smartphone-Betriebssysteme ist.

Android

Ein Grund dafür ist die große Vielfalt an Android-Geräten. Android-Smartphones gibt es in allen Preisklassen, angefangen beim Einsteiger-Modell über Outdoor-Geräte bis hin zum High-End-Smartphone. Bei zahlreichen Smartphone-Herstellern, wie zum Beispiel HTC , Samsung, LG, Motorola, Huawei und Sony, ist das Betriebssystem Android schon installiert. Mitbewerber sind vor allem iOS von Apple und Windows Phone von Microsoft.

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    Huawei P10 lite
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Weitere Android-Smartphones finden Sie hier

Häufige Fragen zu Android-Smartphones

  • Warum bekomme ich kein Update?
    Es ist ein leidiges Problem mit Android-Smartphones: Es sind zahlreiche Versionen in Umlauf und viele Endgeräte sind mit einem veralteten System bestückt. Das hat mehrere Ursachen. Alte Smartphones bekommen teilweise kein Update mehr, weil die neue Version mehr Leistung voraussetzt (oder weil der Hersteller seine neueren Smartphones verkaufen möchte). Zudem sind einige Hersteller schneller als andere, wenn es darum geht, Updates bereitzustellen. Der Mobilfunk-Netzbetreiber, das Land und das konkrete Handymodell spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Erfahrungsgemäß werden die hochpreisigen Smartphones länger mit Aktualisierungen versorgt.
  • Warum ist die Bedienung bei Samsung anders als bei Huawei oder Sony?
    Es gibt sehr viele Smartphone-Hersteller, die das offene Android-System für ihre Geräte verwenden. Aber so gut wie jeder dieser Hersteller braut trotzdem sein eigenes "Süppchen" und legt eine eigene Benutzeroberfläche über die Android-Basis. Deshalb sieht auch der Startbildschirm nicht immer gleich aus und je nach Hersteller gibt es Unterschiede im Menü und in der Bedienung. Wechselt man also von einem Sony auf ein Samsung, muss man sich in einigen Aspekten umgewöhnen. Die Oberfläche von Huawei heißt beispielsweise "Emotion UI", die von HTC "Sense" und Samsungs "TouchWiz" heißt mittlerweile "Samsung Experience".
  • Was sind die Vorteile von "nativem" Android?
    Von purem, reinem oder nativem Android spricht man, wenn Android in seinem "Urzustand" verwendet wird, also ohne dass der jeweilige Smartphone-Hersteller eigene Anpassung vorgenommen hat. Smartphones mit purem Android gibt es natürlich von Google, aber auch Motorola und der Hersteller der Nokia-Smartphones, HMD Global, bieten Geräte ohne hersteller-spezifische Oberflächen an. Der wohl größte Vorteil ist, dass man hier eher mit Updates rechnen kann. Damit einher geht eine verbesserte Sicherheit, da Schwachstellen schneller ausgebessert werden können. Auch neue Funktionen kommen so schneller aufs Android-Smartphone.
  • Wie verweigere ich Android-Apps Berechtigungen?
    Manche Android-Apps wollen viele Berechtigungen haben und es ist nicht immer leicht zu erkennen, ob eine Berechtigung wirklich nötig ist oder nicht. Möchte man einer bestimmten App Berechtigungen entziehen, ist das auch im Nachhinein noch möglich, wenn man nicht gerade eine Uralt-Version des Betriebssystems installiert hat. Und so funktioniert es: Man geht in die Einstellungen, dort auf "Apps" und anschließend im weiteren Menü auf "App-Berechtigungen". Hier sieht man, welche Anwendungen Zugriff auf welche Funktionen haben und kann die Berechtigungen einzeln an- und ausschalten. Sollte eine App danach nicht mehr wie gewohnt funktionieren, sollte man die Berechtigungseinstellungen überprüfen.

Android-Smartphones bieten reiche Auswahl an Apps

Android-Smartphones bestechen durch eine einfache Touchscreen-Bedienung und durch das vielseitige und flexible Betriebssystem, das stetig weiterentwickelt wird. Die meisten Android-Smartphones bringen bereits eine Grundausstattung an Applikationen (Apps) mit, darunter die bekannten Google-Dienste wie Maps und Talk, und lassen sich, dank des Play-Stores, schnell durch weitere Programme aufrüsten. Der Marktplatz für Android-Apps bietet dem Nutzer eine enorme Anzahl an kostenlosen Anwendungen und kostenpflichtigen Programmen. Ob professionelle Systemsoftware, simple Spiele oder Desktopanimationen, es gibt kaum etwas für Android-Smartphones, was es nicht gibt. Bekannt und beliebt sind beispielsweise die Spiele "Angry Birds" und "Doodle Jump" und Apps der sozialen Netzwerke oder Nachrichtenportale.

Samsung Galaxy S8 / S8+Nicht alle Android-Smartphones sehen gleich aus. Nicht nur die Hardware, auch die Software können die Hersteller anpassen. Hier ein Android-Smartphone von Samsung, das Samsung Galaxy 8.© Samsung Electronics

Ein Nachteil: Android-Smartphones sind nicht nur beim Anwender beliebt

Durch ihr flexibles und offenes Betriebssystem bestechen Android-Smartphones nicht nur Anwender, sondern auch Hacker. Diese Cyber-Kriminellen attackieren das Betriebssystem mit fiesen Tricks, um Daten auszuspionieren, weiterzuleiten und kostenpflichtige Nachrichten zu versenden. Oft schleichen sich die Viren und Trojaner über drahtlose Schnittstellen (WLAN, Bluetooth) oder per SMS und MMS ein, die wie ungefährliche System-Updates oder Softwarenachrichten aussehen. Ein weiteres Risiko bergen die inoffiziellen Online-Shops von Drittanbietern, die ebenfalls Apps für Android-Smartphones anbieten. Aber auch der offizielle Android-Store Google Play ist nicht vor Malware geschützt.

In jedem Fall sollte man bei allen unbekannten Inhalten und Programmen kritisch sein und nicht vorbehaltlos handeln. Zusätzliche Sicherheit bieten Security-Apps für Android-Smartphones. Diese Sicherheits-Apps sind ebenfalls über Google Play von einer Vielzahl von Anbietern erhältlich.

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