Smartwatch: Das Internet am Handgelenk

Was Jahrzehnte lang Science Fiction war, wird mittlerweile von immer mehr Herstellern zur Serienreife getrieben und findet langsam den Weg in die Verkaufsregale. Die Smartwatch ist die logische Weiterentwicklung von Smartphones und soll sämtliche gewohnte Funktionalitäten auf noch engerem Raum vereinen.

Spätestens mit Vorstellung der Apple Watch im September 2014 gilt die Smartwatch als mögliche Technologie der Zukunft – schließlich hat Apple bereits mit iPhone und iPad genau den richtigen Riecher bewiesen und die Art, wie wir kommunizieren, nachhaltig verändert. Allerdings erscheinen viele Geräte aktuell noch als eine Art "Zwischenlösung", denn sie benötigen ein kompatibles Smartphone, von dem sie Informationen erhalten. Doch autonome Modelle, die über eine eigene SIM-Karte verfügen, stehen ebenfalls bereits in den Startlöchern.

Neue Smartwatches

  • 1
    Samsung Gear Sport
    • Marktstart: Oktober 2017
    • Tizen Betriebssystem: Tizen
    • Display: 1,2 Zoll
    Weitere Infos
  • 2
    Apple Watch Series 3
    • Marktstart: September 2017
    • Apple Betriebssystem: iOS
    • Display: 1,32 Zoll
    Weitere Infos
  • 3
    Apple Watch Series 3 GPS+Cellular
    • Marktstart: September 2017
    • Apple Betriebssystem: iOS
    • Display: 1,32 Zoll
    Weitere Infos

Zu Smartwatch-Suche

Smartwatch-Suche: Finden Sie ein passendes Modell

Smartwatches gibt es mittlerweile von zahlreichen Herstellern, mit unserer Hardware-Suche können Sie die Modelle nach verschiedenen Kriterien filtern. Wichtig bei der Wahl einer Watch ist, welches Smartphone man benutzt.

Smartwatch in Verbindung mit Smartphones

Technisch noch relativ einfach umzusetzen sind Geräte fürs Handgelenk, die primär eine Kombination aus externem Display fürs Smartphone und Freisprecheinrichtung darstellen. Denn sie benötigen für diese Aufgaben keine Hochleistungs-Hardware, wie sie in modernen Smartphones Verwendung findet. Das schlägt sich in relativ guten Akkulaufzeiten sowie einem günstigeren Preis nieder. Im Gegenzug ist ihre Verwendung natürlich auch entsprechend eingeschränkt.

Typische Funktionen von "gekoppelten" Smartwatches sind das Entgegennehmen von Anrufen und das freihändig Telefonieren, das Ansehen von E-Mails und Meldungen aus sozialen Netzwerken, die Überwachung von Körperfunktionen (etwa Pulsmessung und Körpertemperatur) – und natürlich die Zeit- und Datumsanzeige. Einige Geräte kommunizieren via Bluetooth oder Near Field Communication mit den Smartphones. Auch ein MP3-Player und eine (niedrig auflösende) Kamera sind mit an Bord.

Die Smartwatch ohne Smartphone nutzen

Smartwatches mit SIM-Karten-Slot und leistungsstarker Hardware sollen dagegen ein separates Handy künftig komplett überflüssig machen. Es besteht kein Zweifel daran, dass dies in Zukunft auch möglich sein wird, denn schließlich entwickeln sich Prozessor- und Akkutechnik mit rasender Geschwindigkeit. Als eine der ersten markttauglichen Smartwatches mit SIM-Karte gilt die Simvalley Mobile AW-414. Mit ihr lassen sich die meisten Standard-Apps problemlos starten, wenngleich die Eingabe via Bildschirmtastatur auf dem 1,5 Zoll großen Touchscreen nicht immer optimal gelingt. Allerdings haben bereits etliche weitere Hersteller ihre Vorstellungen einer autonomen Smartwatch angekündigt: Die Samsung Gear S beispielsweise ist ein Beispiel für eine Smartwatch der Highend-Klasse.

Der technisierte Mensch: Weitere Wearables im Überblick

Smartwatches sind nur ein Weg, die Computertechnik immer weiter zu verkleinern und immer enger an den Nutzer zu binden. Zwar medial viel diskutiert, aber im Grunde auch nichts anderes als ein gekoppeltes Gerät ist die Datenbrille Google Glass: Mit ihr lassen sich Bilder oder Texte von einem Smartphone direkt ins Sichtfeld einblenden. Allerdings würde die Koppelung mit einer autonomen Smartwatch oder einem am Arm befestigten Tablet als Eingabegerät tatsächlich zahlreiche neue Nutzungsweisen eröffnen.

Ob sich Smartwatches letztendlich durchsetzen werden oder nicht – schon die ersten Geräte beweisen, dass sich moderne Computerhardware auf Uhrengröße verkleinern lässt. Sie zeigen damit auf eindrucksvolle Weise eine mögliche Zukunft der Kommunikation auf.

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