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Smartwatch: Das Internet am Handgelenk

Ein intelligenter Computer im Kleinformat am Handgelenk: Was Jahrzehnte lang Science Fiction war, wurde mittlerweile von immer mehr Herstellern zur Serienreife getrieben und hat schon seit einiger Zeit den Weg in die Verkaufsregale gefunden. Die Smartwatch, also die intelligente Uhr, ist die logische Weiterentwicklung von Smartphones und soll sämtliche gewohnte Funktionalitäten auf noch engerem Raum vereinen.

Spätestens mit Vorstellung der Apple Watch im September 2014 gilt die Smartwatch als mögliche Technologie der Zukunft – schließlich hat Apple bereits mit iPhone und iPad genau den richtigen Riecher bewiesen und die Art, wie wir kommunizieren, nachhaltig verändert. Allerdings erscheinen viele Geräte aktuell noch als eine Art "Zwischenlösung", denn sie benötigen ein kompatibles Smartphone, von dem sie Informationen erhalten. Doch autonome Modelle, die über eine eigene SIM-Karte verfügen, sind bereits verfügbar und könnten sich in Zukunft durchsetzen.

Auf einen Blick & mit einem Klick

    Was macht eine Smartwatch aus?

    Smartwatches werden wie ein Smartphone über ein Touchscreen gesteuert. Aktuelle Modelle sind mit einem stromsparenden OLED-Display, Bluetooth, NFC und GPS ausgestattet. Darüber hinaus bieten Smartwatches der gehobenen Preisklasse Gesundheitsfunktionen wie einen Herzfrequenzsensor sowie einen Pulsmesser zum Überwachen der Vitalwerte. Moderne Smartwatches bieten auch die Möglichkeit, das Gerät über einen Sprachassistenten wie zum Beispiel Apples Siri oder Google Assistant zu steuern.

    Smartwatch-Suche: Finden Sie ein passendes Modell

    Smartwatches gibt es mittlerweile von zahlreichen Herstellern. Dazu zählen beispielsweise Apple, Samsung, LG, Garmin und der chinesische Hersteller Huawei. Auch der der Hersteller Fossil, der bislang durch "klassische" Armbanduhren bekannt wurde, hat Smartwatches im Angebot. Mit unserer Hardware-Suche können Sie die Modelle nach verschiedenen Kriterien filtern. Wichtig bei der Wahl einer Watch ist, welches Smartphone man benutzt.

    Smartwatch in Verbindung mit Smartphones

    Technisch noch relativ einfach umzusetzen sind Modelle fürs Handgelenk, die primär eine Kombination aus externem Display fürs Smartphone und Freisprecheinrichtung darstellen. Denn sie benötigen für diese Aufgaben keine Hochleistungs-Hardware, wie sie in modernen Smartphones Verwendung findet. Das schlägt sich in (relativ) guten Akkulaufzeiten sowie einem günstigeren Preis nieder. Im Gegenzug ist ihre Verwendung natürlich auch entsprechend eingeschränkt.

    Koppelung per Bluetooth oder NFC

    Typische Funktionen von "gekoppelten" Smartwatches sind das Entgegennehmen von Anrufen und das freihändige Telefonieren, das Ansehen von E-Mails und Meldungen aus sozialen Netzwerken, die Überwachung von Körperfunktionen (etwa Pulsmessung und Körpertemperatur) – und natürlich die Zeit- und Datumsanzeige. Einige Geräte kommunizieren via Bluetooth oder Near Field Communication mit den Smartphones. Auch ein MP3-Player und eine (niedrig auflösende) Kamera sind mit an Bord.

    Die Smartwatch ohne Smartphone nutzen

    Smartwatches mit SIM-Karten-Slot und leistungsstarker Hardware machen dagegen ein separates Handy komplett überflüssig. Als eine der ersten markttauglichen Smartwatches mit SIM-Karte trat die Simvalley Mobile AW-414.Go Ende 2013 auf. Mit ihr lassen sich die meisten Standard-Apps problemlos starten, wenngleich die Eingabe via Bildschirmtastatur auf dem 1,5 Zoll großen Touchscreen nicht immer optimal gelingt. Allerdings haben bereits etliche weitere Hersteller ihre Vorstellungen einer autonomen Smartwatch umgesetzt: Die Samsung Galaxy Watch beispielsweise ist ein Beispiel für eine Smartwatch der Highend-Klasse, das für viele Funktionen keine Smartphone-Anbindung benötigt.

    Der technisierte Mensch: Weitere Wearables im Überblick

    Smartwatches sind nur ein Weg, die Computertechnik immer weiter zu verkleinern und immer enger an den Nutzer zu binden. Zwar medial viel diskutiert, aber im Grunde auch nichts anderes als ein gekoppeltes Gerät ist die Datenbrille Google Glass: Mit ihr lassen sich Bilder oder Texte von einem Smartphone direkt ins Sichtfeld einblenden. Allerdings würde die Koppelung mit einer autonomen Smartwatch oder einem am Arm befestigten Tablet als Eingabegerät tatsächlich zahlreiche neue Nutzungsweisen eröffnen.

    Fitnessarmbänder als günstige Alternative für Sportler

    Sozusagen der kleine Bruder der Smartwatch sind intelligente Fitnessarmbänder für das Handgelenk, die auf den gesundheitlichen Aspekt setzen. Die kleinen Tracker zeichnen körperliche Aktivitäten beim Sport oder auch im Alltag auf. Ein Hersteller von Fitnessarmbändern ist zum Beispiel das Unternehmen FitBit. Die Sportarmbänder verfügen neben einem Display über einen Herzfrequenz- und Pulsmesser sowie einen Schrittzähler. Auf Anruf- oder Internetfunktion verzichten die Fitness-Tracker und sind somit leichter und günstiger als Smartwatches.

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