Tablet-PC: Tipps zu Kauf und Auswahl

Der Tablet-PC hat sich in den vergangenen Jahren von der Innovation zum Massenprodukt entwickelt. Als Ergänzung zum Smartphone oder als Alternative zum Desktop-PC bzw. Laptop sind die handlichen Rechner mit Touchscreen in vielen Haushalten zu finden, oft gleich mehrfach. Möchte man sich selbst einen Tablet-PC anschaffen, gilt es, mehrere Entscheidungen zu treffen.

Ein Tablet-PC für zu Hause oder für unterwegs?

Zunächst einmal sollte man wissen, wie man das Tablet verwenden möchte. Will man viel damit unterwegs sein, es im Park, an der Uni oder im Café nutzen? Und gibt es an diesen Orten WLAN? Wenn nicht, braucht man ein Tablet mit Mobilfunk-Anbindung. Die ganz günstigen Tablet-PCs bieten das nicht unbedingt, zudem werden viele Modelle in zwei Varianten angeboten. Die mit Mobilfunkzugang ist teilweise deutlich teurer als die Version, mit der man nur über WLAN ins Internet gelangt. WLAN-Tablets genügen Nutzern, die ihr Gerät hauptsächlich zu Hause verwenden oder eben an Orten, wo sie WLAN haben. Mobilfunk-Tablets unterstützen aber natürlich auch WLAN. Erkennbar sind sie an dem SIM-Karten-Einschub oder Namenszusätzen wie "4G", "LTE" oder "Cellular". Ansonsten sollte man einen Blick in die technischen Details werfen.

Die Nutzung kann auch darüber entscheiden, wie groß das Tablet sein soll. Ein Display mit zwölf Zoll ist super zum Filme schauen, aber wird unterwegs vielleicht schon lästig. Wer es handlich mag, greift lieber zum 7-Zoller.

Hardware finden

Android-Tablet, iPad oder Windows?

Während Windows bei Smartphones immer mehr auf dem Rückzug ist, ist das Microsoft-System bei den Tablet-PCs deutlich erfolgreicher. Mit den Office-Programmen und der Vertrautheit für Windows-PC-Nutzer kann der Hersteller hier punkten. Windows-Tablets werden zudem beispielsweise von Lenovo und Trekstor angeboten. Hochwertige Tablets und 2-in-1-Geräte, sogenannte Convertibles, sind die besondere Stärke von Microsoft, dafür stehen die Surface-Geräte des Herstellers.

Hochwertig und hochpreisig geht es auch bei Apples iPad zu. Der Name des unter iOS laufenden Tablets ist für viele der Inbegriff des Tablets, wenn nicht gar ein Synonym. Praktisch: hat man entschieden, dass es ein Apple-Tablet werden soll, ist die Auswahl überschaubar: iPad mini, iPad oder iPad Pro? Weniger überschaubar ist dafür die Palette an Tablet-PCs mit Android. Das offene System kommt in der absoluten Mehrzahl nicht nur aller Smartphones, sondern auch aller Tablets, zum Einsatz. So unterschiedliche Hersteller wie Samsung, Sony, Huawei, Asus und Archos bauen Android-Tablets.

Was außerdem noch Erwähnung finden sollte, sind auf Android basierende Eigenentwicklungen wie beispielweise Amazons Fire OS.

Microsoft Surface

Tablets mit Tastatur finden

Für diejenigen, die sehr viel am Tablet schreiben möchten, kann es sich anbieten, direkt ein Tablet mit Tastatur zu kaufen, das dies das Tippen erleichtert.

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Mobil surfen

Der große Tablet-Vergleich

In unserem Tablet-Vergleich können Sie problemlos Ihre drei Favoriten-Tablets gegenüberstellen und in sämtlichen relevanten Daten vergleichen und dabei jederzeit ein Gerät austauschen.

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Wie viel Geld will ich ausgeben?

Auch das ist eine wichtige Frage beim Tabletkauf, die man sich stellen sollte. Sonst malt man sich vielleicht sein Traumtablet mit den tollsten Eigenschaften aus und bekommt einen Schrecken, wenn man den Preis sieht. Klar ist: Für 100 oder auch 200 Euro bekommt man kein neues iPad. Was man bekommt, ist ein Einsteiger-Tablet mit Basisausstattung. Das genügt für die gängigen Anwendungen. Wenn man aber hohe Ansprüche an die Grafik hat oder viel Prozessorleistung zum Streamen und Zocken braucht, muss man mehr Geld in die Hand nehmen.

Weit gefächert wie der Variantenreichtum bei Tablets ist auch die Preisspanne: Ähnlich wie bei Smartphones geht es bei 100 Euro für ein günstiges Android-Tablet los. Nach oben hin geht es bis hin zu 600, 700 oder noch mehr Euro für die absoluten High-End-Geräte. Wer sich eines der Flaggschiffe von Samsung oder Apple holt, also ein iPad oder das neueste Galaxy Tab, für den kann es auch vierstellig werden.

Tarif für den Tablet-PC benötigt?

Auch das Thema "Datentarif" gehört mit in die Überlegungen einbezogen, bevor man sich einen Tablet-PC anschafft. Wer außerhalb eines WLAN-Zugangs mobil im Internet surfen möchte, benötigt nämlich nicht nur ein mobilfunkfähiges Tablet, sondern auch einen entsprechenden Tarif, ganz wie beim Handy, mit dem man ja ohne SIM-Karte auch nicht telefonieren kann. Theoretisch kann man auch einen Handytarif im Tablet nutzen, es bietet sich jedoch an, einen eigenen Vertrag oder Prepaid-Tarif zu buchen. Diese sind nämlich rein auf die Internetnutzung ausgelegt, sodass man keine Leistungen bezahlt, die man ohnehin nicht nutzen kann.

Unser Datentarif-Rechner hilft bei der Suche nach einem Tarif für den Tablet-PC. Neben Prepaid-Karten und günstigen Verträgen finden sich hier auch Bundle-Angebote, also Kombinationen von Tarif und Hardware. Diese Verträge haben in der Regel eine Laufzeit von 24 Monaten und haben eine teurere Grundgebühr. Dafür bekommt man das Tablet gleich dazu und muss nicht den kompletten Kaufpreis auf einmal aufbringen. Welche Variante günstiger ist – Tarif und Tablet-PC zusammen bestellen oder separat anschaffen – rechnet man sich am besten einmal in Ruhe durch.

Wasserschaden Tablet

Die Tabletversicherung schütz im Schadensfall

Besonders bei höherpreisigen Tablets lohnt sich eine Tabletversicherung, um im Schadensfall nicht auf den Kosten sitzen zu müssen.

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