Google Chromecast© Google Inc.

Chromecast - Die Streaming-Hardware von Google

Der Chromecast von Google ist ein kleines Gerät mit vielen Funktionen. Über HDMI an den Fernseher angeschlossen, streamt man Inhalte von Smartphone, Tablet oder PC auf den Bildschirm. 2018 ging der Chromecast in die dritte Generation.

Technikinteressierte Menschen werden den Begriff "Chromecast" wahrscheinlich schon einmal gehört haben. Das liegt aber eventuell auch daran, dass es die Chromecast-Technologie beziehungsweise die Hardware schon seit Juli 2013 gibt. Zum damaligen Zeitpunkt kamen allerdings nur die Vereinigten Staaten in den Genuss, andere Länder – darunter auch Deutschland – mussten bis März 2014 warten. Doch was ist der Chromecast eigentlich?

Das steckt hinter dem Chromecast

Beim Chromecast handelt es sich um einen sogenannten Streaming-Media-Adapter oder Dongle von Google, mit dem man Inhalte von anderen Geräten auf den Fernseher übertragen kann, auch wenn man keinen Smart TV besitzt. Für den Anschluss ist ein HDMI-Port im Streaming-Stick integriert. Über diesen wird der Stick an den Fernseher angeschlossen und kann so Inhalte vom Smartphone, Tablet und Computer auf den größeren Bildschirm übertragen – oder besser gesagt streamen. Smartphone oder Tablet setzen Android oder iOS sowie die Google Home App voraus, am PC oder Mac klappt es über den Google-Browser Chrome.

Für die Einrichtung von Chromecast wird jedoch in jedem Fall ein mobiles Gerät benötigt!

Die Übertragung von Audio und Video erfolgt via WLAN, für die Stromversorgung liegt ein USB-Kabel bei. Dieses wird entweder in ein Netzteil oder in einen USB-Port des Fernsehers eingesteckt.

Vor- und Nachteile des Chromecast

Der sehr handliche Chromecast ist mit rund 35 Euro ein preiswerter TV-Stick mit vielen Funktionen. Vor allem unterstützt er auch "fremde" Streaming-Dienste wie Netflix, Spotify oder Amazon Prime. Die Bedienung ist einfach und der Chromecast kommt mit vielen Geräten klar. Hierin liegt aber auch ein Nachteil, denn man benötigt ein Ausgangsgerät wie ein Smartphone, von dem aus die Inhalte abgespielt werden. Der Fire TV Stick von Amazon dagegen funktioniert autark.

Wesentlich mehr Einschränkungen dagegen ist zum Beispiel der Sky Ticket TV Stick unterworfen, denn er läuft "nur" mit Sky-Paketen, YouTube und noch ein paar anderen vorinstallierten Apps. Der Chromecast ist da wesentlich breiter aufgestellt. Er kann auch Inhalte und Apps Dritter ausgeben; der Sky-Stick ist nur dann interessant, wenn man ohne Vertrag Inhalte von Sky sehen möchte. Die Nutzungsmöglichkeiten sind beim Google-Adapter deutlich umfangreicher und man kann ihn vielseitig einsetzen.

Die Generationen des Chromecast im Überblick

Ende 2018 gab es den Chromecast in drei Generationen. Sie unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern vor allem technisch voneinander. Der Fokus liegt nämlich immer auf dem Verbau noch stärkerer Hardware, um noch mehr Leistung aus dem Stick herauszuholen.

Google Chromecast UltraChromecast Ultra© Google Inc.
  1. Die erste Generation des Chromecast erschien im Juli 2013, war 34 Gramm leicht und hatte Maße von 72 x 35 x 12 Millimeter. Sie hatte die Form eines klassischen USB-Sticks und konnte mit WLAN 802.11 b/g/n (2,4 GHz) umgehen.
  2. Die zweite Generation schaffte es im September 2015 auf den Markt. Neben dem Chromecast erschien zusätzlich der "Chromecast Audio" für die reine Übertragung von Audio-Inhalten. Im November 2016 kam noch der "Chromecast Ultra" als Ergänzung dazu, mit der Besonderheit der Unterstützung von 4K- und HDR-Inhalten.
  3. Die dritte Generation erblickte im Oktober 2018 das Licht der Welt. Das Gewicht liegt bei 40 Gramm und die Abmessungen bei 51,9 x 51,9 x 13,8 Millimetern. Das Erscheinungsbild blieb quasi identisch, nur das Chrome-Logo wurde durch ein „G“ ersetzt. Unter der Haube hat man die Hardware optimiert und neue Funktionen eingeführt. So kann der Adapter nun besser mit Lautsprechergruppen interagieren. An der Auflösung hat sich nichts geändert, es bleibt wie beim Vorgänger bei 1080p.
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