Fotografie© HaywireMedia / Fotolia.com

Immer mehr Download-Speed bei DSL & Co.

Wer einen modernen DSL-Anschluss hat, kann von einer Download-Geschwindigkeit von 26, 32 oder sogar 50 Mbit/s profitieren. Im Upload geht es in der Regel deutlich weniger flott zu.

Wenn von DSL die Rede ist, ist meistens ADSL gemeint. ADSL steht für Asymmetric Digital Subscriber Line, wobei sich das "asymmetrisch" auf die unterschiedlichen Datenraten im DSL-Download und Upload bezieht. Bei ADSL ist die Download-Geschwindigkeit um einiges schneller als die Upload-Geschwindigkeit. Die Download-Geschwindigkeit ist jedoch in der Regel der Dreh- und Angelpunkt bei der Wahl eines DSL-Tarifs.

Wer bietet eine hohe Download-Geschwindigkeit?

Der größte Anbieter von DSL ist nach wie vor der Ex-Monopolist Deutsche Telekom. Aber auch Vodafone, o2 oder 1&1 haben DSL mit einer hohen Download-Geschwindigkeit von mindestens bis zu 100 Mbit/s im Programm. Möglich wird dies durch VDSL. Noch schneller geht es indes über Glasfaser oder LTE. Hier sind bereits stellenweise 500 Mbit/s an Download-Speed möglich. Den Markt für Breitband müssen sich die DSL-Anbieter in Deutschland zudem mit den Kabelnetzbetreibern teilen, bei denen man ebenfalls rasant surfen kann. Noch vor einigen Jahren waren diese Datenraten kaum vorstellbar, heute laufen Tests, in denen sie noch weit überboten werden. Leider ist das schnelle DSL noch nicht überall in Deutschland verfügbar. Selbst bei den bundesweit operierenden Anbietern müssen nicht jede Straße und jeder Ort auch ans schnelle Netz angeschlossen sein.

Langsamer Download macht sich bei Multimedia bemerkbar

Im DSL-Download ist man rasant schnell im Internet unterwegs, im Upload hingegen wird in der Regel eine deutlich niedrigere Datenrate erreicht. So kann man durchaus mit DSL 16.000 eine Datei 16mal schneller herunter als man dieselbe Datei hochlädt. Der DSL-Download beträgt 16 Mbit/s, der Upload hingegen nur ein Mbit/s. Teilweise fallen die Unterschiede zwischen Download und Upload noch größer aus. Der langsame Upload macht sich dann bemerkbar, wenn der Nutzer eine Datei hochladen möchte oder beim Versenden einer E-Mail mit großem Anhang. Beim Download merkt man jedoch meist noch schneller, was die Leitung leistet (oder auch nicht), beispielsweise beim Streamen oder Herunterladen eines Videofilms.

Versprochene Download-Geschwindigkeit wird oft nicht erreicht

In den Werbeangeboten der Provider wird meist nur die Download-Geschwindigkeit eines Anschlusses beworben. Dabei wird auch stets von einer "bis zu"-Geschwindigkeit gesprochen. Mit dieser Angabe schützen sich die Betreiber, denn die volle Geschwindigkeit werden sehr viele Nutzer nicht erreichen können. Wenn man durchgehend sehr viel langsamer surft als es der Tarif theoretisch ermöglicht, kann man versuchen, eine Kulanzlösung auszuhandeln oder in einen kleineren Tarif zu wechseln.

Wer testen möchte, wie schnell sein DSL-Anschluss aktuell arbeitet, kann das beispielsweise mit Hilfe des Speedtests auf Speedreport.de tun. Für eine verlässliche Aussage sollte man den Test öfter und zu verschiedenen Tageszeiten durchführen.

Zum Speedtest auf Speedreport.de
News zum Thema
  • yourfone
    Für jeden Bedarf

    Yourfone: Prepaid-Option mit Allnet-Flat ab 7,95 Euro

    Yourfone hat neue Prepaid-Optionen für Wenig-Nutzer und Intensiv-Nutzer geschnürt. Der Einstieg bei reinen Daten-Flats ist ab 3,95 Euro möglich. Je nach Option stehen bis zu 5,5 GB LTE-Datenvolumen zur Verfügung.

    weiter
  • smartmobil
    Tarifaktion

    Smartmobil: Allnet-Flats mit LTE zwölf Monate zum reduzierten Preis

    Smartmobil streicht bei seinen vier Allnet-Flats mit LTE aktuell wieder die Bereitstellungsgebühr. Außerdem sind alle Allnet-Flats ein Jahr lang zum Sparpreis erhältlich. Im Vergleich zu einer Aktion aus dem Vormonat sind die aktuellen Konditionen aber teils schlechter.

    weiter
  • o2
    DSL-Tarifportfolio

    O2: Neue DSL-Tarife ab 16. Oktober verfügbar

    O2 startet Mitte Oktober mit drei neuen DSL-Tarifen. Zwei der neuen Pakete bieten VDSL-Speed und kommen ohne Fair-Use-Mechanik daher. Ein neues Einstiegspaket wird dagegen weiter gedrosselt. Die Fair-Use-Mechanik entfällt dagegen künftig für Bestandskunden komplett.

    weiter
Top