Internetanschluss© Pavel Morozov / Fotolia.com

Günstig für Einzelplatz-Nutzer: ein DSL-Modem

Wer über einen DSL-Anschluss, egal welcher Geschwindigkeit, ins Internet gehen möchte, der benötigt dafür ein DSL-Modem. Das DSL-Modem kann entweder im DSL Router integriert sein oder ohne Router-Funktion am Einzelplatz-Rechner genutzt werden.

DSL-Modems gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die wohl bekannteste war lange Zeit das externe DSL-Modem, das ein eigenständiges Gerät ist und zwischen den Splitter, der die Frequenzteilung zwischen Telefonleitung und DSL-Leitung vornimmt, und den Computer bzw. den Router geschaltet wird. Mit dem Computer wird es mit Hilfe eines USB-Kabels oder eines Netzwerkkabels verbunden, wobei bei der zweiten Variante eine Netzwerkkarte im PC eingebaut sein muss.

Router mit integriertem DSL-Modem

Die zweite, inzwischen vorwiegend anzutreffende Version ist das interne DSL-Modem. Dieses wird entweder als Schnittstellenkarte – ähnlich wie eine Netzwerkkarte – in den Computer eingebaut oder ist in einem Router integriert; dieser wird dann als DSL-Router bezeichnet. Das Gerät, in dem das Modell integriert ist, muss jetzt direkt an den Splitter angeschlossen werden, um die Verbindung zum Internet herzustellen. Da immer mehr Anschlüsse aber IP-basiert sind, ist ein Splitter bei diesen DSL-Anschlüssen nicht mehr erforderlich. Auch Telefonverbindungen werden über das Internet realisiert. Moderne DSL-Router haben in der Regel das Modem bereits integriert, sodass man hier nicht mehrere Geräte braucht. Internet-Anbieter haben aber teilweise noch Einzel-Modems als günstigere oder kostenlose Alternative zum Router mit größerem Funktionsumfang im Programm.

Ein internes Modem in einen Computer einzubauen macht jedoch nur dann Sinn, wenn dieses der einzige Computer ist, der den Internetanschluss nutzen soll, und er dies auf lange Sicht auch bleibt. Hingegen ist die Kombination von einem Router und einem DSL-Modem durchaus sinnvoll und zu empfehlen, denn damit können mehrere Leute gleichzeitig das Modem und den Internetanschluss nutzen.

Was heißt eigentlich "Modem"?

Wer weiß, dass die Abkürzung "Modem" für Modulator-Demodulator steht, kann sich schon denken, was die Aufgabe des DSL-Modems ist: Es wandelt die Daten, die durch die Telefonleitung kommen, so um, dass der Computer sie versteht – das gleiche gilt natürlich auch für die Übertragung vom PC ins Internet. Das DSL-Modem ist also absolut unabdingbar, wenn es darum geht, eine DSL-Internetverbindung aufzubauen.

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