Google Play Store© Google.com

Google Play: Der Marktplatz für Android-Handys

Google Play, der App-Shop für Android-Smartphones und -Tablets, bietet eine riesige Auswahl von Anwendungen und Spielen. Viele der Apps im Play Store sind kostenlos zu haben, es lauert jedoch auch immer wieder Schadsoftware.

Google Play, bis März 2012 unter dem Namen Android Market online, ist Googles Antwort auf den App Store von Apple. Das Portal hat sich auf Handys spezialisiert, die das offene Betriebssystem Android unter der Haube haben. Auf eben diesen Mobiltelefonen kann man den Shop nach Anwendungen und Spielen durchforsten. Die Apps sind wie bei Apple nach verschiedenen Kategorien sortiert. Mit der Suchfunktion lassen sich Anwendungen zu einem speziellen Stichwort zu Tage fördern. Wer die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Apps hat, kann sich an Bestenlisten oder das Bewertungssystem halten.

Android-Apps gibt es oft umsonst

Google Play ist mit etwa 3,66 Millionen Anwendungen und Spielen bestückt. Die Auswahl ist damit genauso üppig wie in Apples App Store, jedoch muss man für Apps bei Google zumeist nicht einen Cent ausgeben. Viele dieser Apps sind Spiele unterschiedlichster Art, eine große Rolle spielen auch Business-, Bildungs- und Lifestyle-Apps. Außerdem finden sich Anwendungen in Googles Softwareladen, mit denen sich die Funktionen des Android-Betriebssystems erweitern oder verändern lassen, sofern das Gerät dafür freigegeben (gerootet) ist.

Apps nicht nur bei Google Play direkt zu finden

Google hält es mit den mobilen Anwendungen generell etwas lockerer als Apple. So kann man Spiele und Programme auch unabhängig von Google Play übers Internet auf das Handy laden. Wer bei Stöbern im Internet eine Android-App entdeckt, findet außer der Beschreibung dann und wann noch einen QR-Barcode. Praktisch, denn durch einfaches Abfotografieren des Codes erhält man direkt den Downloadlink auf sein Handy. Wer Apps über Drittanbieter kauft, hat grundsätzlich ein höheres Risiko, sich Schadsoftware einzufangen und sollte deshalb besonders umsichtig vorgehen.

Sicherheit bei Google Play

Google Play kann grundsätzlich als vertrauenswürdige Quelle angesehen werden. Trotzdem kommt es vor, dass einzelne Apps Schadsoftware verbreiten, weshalb man nicht bedenkenlos alles herunterladen sollte. Die Bewertungen und Downloadzahlen einzelner Apps geben häufig Auskunft über die korrekte Funktion. Ergänzend kann in den Google-Einstellungen die regelmäßige Kontrolle aller vorhandenen Apps unter "Sicherheit" aktiviert werden.

Geht es um das Smartphone oder Tablet des Nachwuchses, lassen sich in Google Play außerdem Einstellungen bezüglich des Jugendschutzes treffen, sodass in der Suche bestimmte Apps nicht auftauchen. Außerdem hat Google einen Abschnitt "Familie" eingeführt, in welchem nur Apps gelistet werden, die aus vertrauenswürdigen Quellen stammen und familienfreundliche Inhalte bieten. Häufig findet sich ein Stern an der App, welcher zusätzliche Angaben wie etwa eine Altersempfehlung gibt.

Zahlungsvarianten bei Google

Unentbehrlich für den Download bei Google Play ist eine Google-Mail-Adresse. Wer eine App über den Marktplatz kaufen will, hat unterschiedliche, aber doch recht eingeschränkte Möglichkeiten zu zahlen. Am bekanntesten und häufigsten genutzt sind wohl PayPal oder der Google-Play-Gutschein, den man etwa an Supermarkt-Kassen erhält. Auch möglich ist das Bezahlen via Kreditkarte (Visa, MasterCard, American Express) oder eine direkte Abrechnung über den Mobilfunkanbieter. Nicht möglich ist das Herunterladen von kostenpflichtigen Programmen und Spielen mittels Überweisung oder Vorkasse.

Apps bei Google Play zurückgeben

Eine einmal erworbene Software kann innerhalb der ersten zwei Stunden ohne Angabe von Gründen zurückgeben werden. Den Kaufpreis bekommt man vollständig erstattet. Kauft man sich die App ein zweites Mal, verfällt der Anspruch auf Rückgabe. Möchte man eine App nach Ablauf der zwei Stunden zurückgeben, bleibt einem nur die Kontaktaufnahme zum Entwickler oder optional der Weg zur Kundenbetreuung von Google. Auch bei Käufen innerhalb von Apps ist der erste Ansprechpartner grundsätzlich der Entwickler des Spieles. Auch gibt es das Geld zurück, wenn Google eine kostenpflichtige App von sich aus löscht.

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