iTunes Store© Apple

iTunes: Die Medienbibliothek für Apple-Nutzer

Das Programm iTunes bildet einen zentralen Bestandteil der Software-Flotte aus dem Hause Apple. Hier bekommen Nutzer von iPhone, iPad & Co. ihre Musik, Videos und andere Medieninhalte.

iTunes ist nicht nur für Besitzer von iPod, iPhone und iPad geschaffen: Sowohl für Macs als auch für Windows-PCs steht das Programm auf der Entwickler-Homepage in einer 32- und 64-Bit-Version kostenlos als Download bereit. Den Großteil der Nutzer machen jedoch Besitzer von Apple-Produkten aus.

Mobile und stationäre Gerätschaften des kalifornischen Unternehmens sind auf die Mediathek angewiesen, etwa um Musik, Fotos und Videos zu kaufen, zu verwalten und wiederzugeben. Ein Merkmal der Software bilden sogenannte intelligente Wiedergabelisten, in denen iTunes thematisch (genrespezifisch) passende Lieder zusammenführt.

So arbeitet iTunes

iTunes dient sowohl als Online- als auch Offline-Player: Besteht eine Internetverbindung, kann der Nutzer von Streamingangeboten Gebrauch machen; andernfalls stehen gespeicherte Inhalte auf Abruf bereit. Um die webbasierten Inhalte genießen zu können, muss zunächst eine Registrierung per Apple-ID erfolgen. Dann kann sich der Nutzer auch über fremde PCs bei iTunes anmelden und dort hinterlegte Dateien, sprich Songs und Alben, Fotos und Videos sowie Fernsehsendungen und Filme, verwalten. Der Zugang zum World Wide Web birgt einen großen Vorteil: Dateien, die iTunes identifiziert, werden mit Informationen wie zum Beispiel mit Namen der Künstler beziehungsweise Schauspieler versehen. Im Falle der klassischen MP3-Datei eines Liedes geschieht dies per ID3-Tag. Ebenfalls automatisch kann iTunes Album-Cover hinterlegen.

Einstellungen und Möglichkeiten von iTunes

iTunes kann entweder als Zusatzprogramm oder als zentrale Verwaltungssoftware betrieben werden. Da die primäre Funktion des Programms das Verwalten und Synchronisieren von Inhalten zwischen PCs (Macs) und mobilen Endgeräten ist, lohnt sich mit zunehmender Anzahl an Apple-Produkten der Griff zu iTunes: Werden iPod, iPhone und iPad gleichermaßen genutzt, besteht nahezu dauernd Kontakt mit dem Programm, denn Apples MP3-Player, Smartphones und Tablets kommunizieren mit dem hauseigenen Portal. Dennoch bleibt es dem Anwender überlassen, ob iTunes als Standardplayer agieren soll oder nicht.

Zu den von iTunes unterstützten Formaten zählen MP3, AAC, Apple Lossless, AIF, WAV und TCA. Eine Besonderheit, mit der alternative Programme, wie zum Beispiel der weitverbreitete Windows Media Player, nicht dienen können, ist die Unterstützung von QuickTime-Player-Dateien, also Videos im MIDI-Format. Mithilfe eines inoffiziellen Plugins können auch Clips im Ogg-Vorbis-Format wiedergegeben werden. Integriert in iTunes sind zudem Dienste wie das Netzwerkprogramm Bonjour, das Streamingportal Air Play und ein Podcast-Empfang.

iTunes und der App Store

Von zunehmender Bedeutung ist die Anbindung von iTunes an den App Store, die Software-Plattform für iOS-Geräte wie zum Beispiel iPhones. Über den App Store können Apps erworben werden. Ob sich die Mini-Applikationen auch am PC und/oder auf mehreren Gerätschaften nutzen lassen, kommt auf die einzelne App an. Um die Online-Inhalte zu nutzen, ist die Anmeldung per Apple-ID unausweichlich. Dies gilt ebenso für neue mediale Angebote, wie zum Beispiel für das Internetfernsehen Apple TV 4K, welches neben einigen Fernsehsendern rund 100.000 Filme auf Abruf bietet.

Lieder bietet iTunes beziehungsweise der iTunes Store in weit größerem Umfang: 45 Millionen Songs stehen laut Apple zum Download oder Stream zur Verfügung. Für eine Reihe an Inhalten sowie Diensten fallen Gebühren an, die per Rechnung beziehungsweise Lastschrift oder Guthabenkarte bezahlt werden können. Guthaben- beziehungsweise Geschenkkarten sind unter Sparfüchsen beliebt: Regelmäßig können Karten für den App Store oder iTunes Store mit Rabatten von bis zu 20 Prozent erworben werden. Beide Arten von Karten können übrigens gleichermaßen in beiden Stores eingesetzt werden.

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