Fernseher© Serg Zastavkin / Fotolia.com

Kabelfernsehen: TV und mehr vom Kabelanbieter

Zu Beginn der 1960er Jahre wurde nach und nach das Kabelfernsehen in der Bundesrepublik eingeführt. Heute ist es weit verbreitet und die Kabelnetzbetreiber sind längst zu vielfältigen Rund-um-Anbietern geworden.

Etwa zur selben Zeit wie Kabelfernsehen etablierte sich TV via Satellit, stieß aber schon bald an seine Grenzen. Denn obwohl das länderübergreifende Fernsehen klare Vorteile brachte, war die Senderzahl noch stark eingeschränkt. Mit Kabelfernsehen löste sich dieses Problem, doch wirklich relevant wurde die damals neue Technologie erst Mitte der 80er Jahre, als am 1. Januar 1984 der erste Privatsender Premiere feierte.

Kabelfernsehen war früher Staatseigentum

Das Kabelfernsehen von einst existiert so nicht mehr. Allein ein Blick auf die Sendervielzahl reicht aus, um die Entwicklung dieser Technik auszumachen. Oft sind es zwischen 100 und 200 Programme, die mittlerweile zur Standardausrüstung gehören, davon um die 50 und mehr in HD. Hinzu können zahlreiche weitere Sender gebucht werden – Pakete, mit denen das Kabelfernsehen auf die eigenen Wünsche zugeschnitten werden kann. Etwa jeder zweite deutsche Haushalt nutzt heute Kabelfernsehen oder verfügt zumindest über einen Anschluss.

Lange Zeit war es die Deutsche Bundespost, über die die Alternative zum Satellitenempfang bezogen werden musste. Heute ist auch dieser Sektor in privaten Händen. Die größten Unternehmen, über die Kabelfernsehen bezogen werden kann, heißen Vodafone Kabel Deutschland und PŸUR. Diese bieten ihre Pakete jeweils in bestimmten Bundesländern an. Vodafone ist seit der 2019 erfolgten Übernahme von Unitymedia in allen 16 Bundesländern mit einem eigenen Kabelnetz vertreten. Darüber hinaus entstand aus der Zusammenlegung einzelner regionaler Kabelnetzbetreiber TeleColumbus, heute unter dem Namen PŸUR als Kabelnetzbetreiber unterwegs.

Ist Kabelfernsehen überall verfügbar?

Die Unterschiede der einzelnen Anbieter für Kabelfernsehen liegen nicht nur im Preis. In erster Linie muss sich ein Kunde um die Verfügbarkeit informieren, da nicht jeder Anbieter auch überall vertreten ist. Zudem existieren viele Wohngebiete, in denen die notwendige Technik gar nicht zur Verfügung steht. Für diejenigen, die beim Kabelfernsehen aufgrund der Verfügbarkeit wenig bis gar keine Auswahl haben, bleibt somit auch wenig Spielraum bei der Preisgestaltung.

Kabelfernsehen im Mietvertrag

Der Preis für Kabelfernsehen hängt auch davon ab, was der Kunde alles für seine persönliche Unterhaltung benötigt. So können diverse Spartenkanäle, PayTV oder Ähnliches hinzu gebucht werden, was aber auch immer mit Zusatzkosten verbunden ist. Mittlerweile können auch Telefon und Internet gleich mitgebucht werden, man spricht dann von Triple Play. Bei vielen Mietern ist der Kabelanschluss an sich schon im Mietvertrag enthalten, die Beiträge werden mit der Miete zusammen eingezogen.

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