Telefontarife© M.Jenkins / Fotolia.com

Wenn die Rufnummer mit zum neuen Anbieter umzieht

Wer zu einem anderen Anbieter wechselt, der bekommt in der Regel eine neue Nummer zugeteilt. Jedoch muss man sich nicht zwangsweise von seiner alten Nummer verabschieden und sich sorgen, dass Freunde und Bekannte versuchen, einen unter einer alten, ungültigen Nummer zu erreichen.

Sowohl bei Mobilfunk als auch im Festnetz ist die Mitnahme der alten Nummer möglich. Dies ist in der Regel unproblematisch, aber man sollte sich frühzeitig um die Rufnummernmitnahme kümmern.

Die Beantragung der Rufnummernmitnahme

Wer sich dazu entschieden hat, seine alte Rufnummer zu behalten, der sollte diesen Wunsch bereits auf der Kündigung beim alten Anbieter vermerken. Der Anbieter ist zu der Rufnummernportierung verpflichtet, verlangt aber meist eine Gebühr dafür, welche jedoch teilweise in Form einer Gutschrift vom neuen Anbieter übernommen wird. Da eine Rufnummernmitnahme immer beliebter wird, fragt der neue Anbieter meistens ohnehin nach, ob die alte Rufnummer beibehalten werden soll.

Rufnummernmitnahme im Mobilfunk

Damit die Rufnummernmitnahme zum neuen Handyanbieter reibungslos klappt, sollte der Kunde darauf achten, dass seine Daten bei den beiden Anbietern übereinstimmen, sodass diese sich reibungslos verständigen können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass beim alten Anbieter im Falle eines Prepaid-Vertrages noch genügend Guthaben zur Verfügung stehen muss, damit die Rufnummernportierung bezahlt werden kann. Hier muss zudem eine Verzichtserklärung gegenüber dem alten Anbieter abgegeben werden.

Wer einen noch laufenden Vertrag hat und trotzdem bereits einen neuen abgeschlossen hat, über welchen er zukünftig mit seiner alten Rufnummer telefonieren möchte, der kann dies grundsätzlich tun. Denn auch eine Rufnummernportierung bei laufendem Vertrag ist möglich, wobei man natürlich trotzdem für den noch laufenden Vertrag zahlen muss. Außerdem ist bei den meisten Anbietern noch bis zu 90 Tage nach Vertragsende eine Portierung möglich.

Rufnummernmitnahme im Festnetz

Obwohl man bei der Rufnummernmitnahme meist an den Bereich Mobilfunk denkt, ist auch eine Mitnahme der alten Festnetznummer zu einem neuen Anschluss möglich. Auch hier kümmert sich der neue Anbieter um die Umstellung. Während der Rufumlenkzeit (ein Zeitraum von 60 Tagen) ist die Festnetznummer noch beim alten Anbieter hinterlegt und Anrufe, welche gegebenenfalls noch an den ehemaligen Netzbetreiber geleitet werden, werden zum neuen Anbieter umgelenkt. Sollte nach dieser Zeit der Anschluss nicht problemlos erreichbar sein, wurden die Daten zwischen den Netzbetreibern nicht korrekt ausgetauscht. Wichtiger Unterschied zu Mobilfunk: Im Festnetz kann nur portiert werden, wenn im gleichen Vorwahlbereich (Ortsnetz) umgezogen wird.

News zum Thema
  • WhatsApp Chats
    Preischeck

    April-Angebote: Tipps für günstige Smartphone-Tarife

    Bei der Suche nach einem günstigen Smartphone-Tarif ist erst einmal zentral, ob auch ein Handy mit im Paket enthalten sein soll. Dann geht es an die Tarifeinheiten, die Menge an Datenvolumen und die Frage, ob Prepaid oder Vertrag. Hier gibt es Tipps für unterschiedlichste Anforderungen.

    weiter
  • Smartphone
    Smartphone-Vertrag

    Tariftipps im März: Kleine und große Verträge für das Handy

    Unsere Tariftipps verraten wie gewohnt zu Beginn des Monats, bei welchen Anbietern günstige Mobilfunkverträge geschlossen werden können. Anfang März gibt es etliche Angebote zum neuen Samsung Galaxy S9. Neben Verträgen für Wenignutzer haben wir unter anderem auch hierzu einen Tipp parat.

    weiter
  • Smartmobil SIM
    Bis Ende Februar

    Smartmobil: "LTE Special" mit mehr LTE-Datenvolumen

    Bei smartmobil.de gibt es bei Bestellung der Allnet-Flat "LTE Special" derzeit bis Ende Februar mehr LTE-Datenvolumen. Zusätzlich stehen Tarif-Bundles mit ausgewählten Smartphones zur Wahl.

    weiter
Top