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SDSL für Unternehmen: Standortvernetzung und schnelle Uploads

SDSL ist ein DSL-Standard für Unternehmen, die viel im Internet arbeiten und damit auch einen schnellen Upload benötigen, denn beim herkömmlichen ADSL ist der Upload meist erheblich langsamer als der Download.

Es gibt verschiedene DSL-Technologien, die entweder unterschiedliche Anwender adressieren oder die sich im Laufe der vergangenen Jahre entwickelt haben. Aus dem originären ADSL-Standard etwa entwickelten sich die schnelleren Standards ADSL2 und ADSL2+, seit einigen Jahren verspricht VDSL eine noch größere Bandbreite.

Allen genannten Übertragungstechniken ist eines gemein: Sie sind vornehmlich für Privatverbraucher gedacht, da hier in der Regel ein schnellerer Download als Upload benötigt wird. Für Unternehmen, die auch schnelle Upstreams suchen, ist hingegen die SDSL-Technik von Interesse. Aber der Reihe nach.

ADSL-Technologie dominiert den Markt

Im DSL-Markt dominiert ganz eindeutig die Übertragungstechnik ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line). Diese Übertragungstechnik ist asymmetrischer Art, will heißen: Der DSL-Download ist schneller als der DSL-Upload. Seit die Telekom vor über 15 Jahren erstmals das so genannte T-DSL angeboten hat, sind die schnellen Internetzugänge zu DER Erfolgsgeschichte im Telekommunikationsmarkt schlechthin avanciert.

VDSL ist im Kommen

Die neuen VDSL-Anschlüsse (Very High Speed Digital Subscriber Line) bieten mehr Bandbreite - in Kombination mit Vectoring im Idealfall derzeit bis zu 200 Mbit/s -, sind aber nur in Ballungsgebieten verfügbar. Zudem sind auch VDSL-Zugänge asymmetrischer Natur, da der DSL-Downstream immer schneller ist als der DSL-Upstream. Je nachdem, wie es um die Verfügbarkeit von VDSL in den kommenden Jahren bestellt sein wird, wird auch dieser Standard auf großes Interesse bei Privatanwendern stoßen, das steht außer Frage, denn das Bedürfnis nach Bandbreite steigt in Zeiten von Streaming, Internetfernsehen & Co. unaufhörlich.

SDSL füllt die Lücke für Webworker und Unternehmen

Für Webworker und Unternehmen zahlreicher Branchen indes sind DSL-Übertragungsarten mit langsamem Upload eher ungeeignet, da man hier Standortvernetzungen benötigt und oftmals große Uploads tätigt, weshalb man auf eine schnelle DSL-Leitung in beiden Richtungen angewiesen ist. Hier kann die Lösung SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) heißen. Diese symmetrische DSL-Art garantiert gleiche Bandbreite bei Up- und Downstream. Der Nachteil: Die Anschlüsse sind oft sehr teuer und zudem sind die erreichbaren Download- und damit auch Upload-Raten deutlich langsamer als sie bei herkömmlichen Anschlüssen heute schon angeboten werden. Oft gibt es nur 20 Mbit/s. Auch als Firmenkunde sollte man demnach abwägen und leistungsstarke asymmetrische Verbindungen in Erwägung ziehen.

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