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Die SMS hat die Kommunikation verändert

Die SMS - einst eine schnelle, einfache und preiswerte Möglichkeit, zu kommunizieren. Heute wird die SMS in Deutschland zunehmend durch Messenger ersetzt. Wie funktioniert der Short-Message-Dienst? Und was sollte man sonst noch darüber wissen?

Wofür steht SMS?

SMS ist ein Begriff im Telekommunikationsdienst und die Abkürzung für Short Message Service, was wiederum übersetzt soviel wie Dienst für Kurznachrichten bedeutet. Diese Kurznachrichten haben eine maximale Länge von 160 Zeichen und können zwischen Handys, Festnetztelefonen und einigen Internetdiensten versendet werden.

SMS veränderte die Kommunikation

Die Kommunikation über Kurznachrichten ist in Deutschland eine sehr beliebte Variante der Verständigung, sodass der jährliche SMS-Versand bis vor wenigen Jahren weiter angestiegen ist – und das trotz der Konkurrenz durch Internet-Messenger wie WhatsApp. Auf der Basis der SMS entwickelten sich ganze Reihen von Abkürzungen, um mehr Inhalt in die 160 Zeichen zu bekommen. Oft stammen diese Abkürzungen aus der Chatsprache im Internet und halten durch den häufigen Gebrauch auch Einzug in die Alltags- Sprache.

So gelangt eine SMS zum Empfänger

Eine SMS wird über den gleichen Weg wie ein Telefonat versendet. Über einen Sendemast gelangt die Kurznachricht zu einer Art SMS-Vermittlungsstelle des eigenen Tarifanbieters. An der Vermittlungsstelle wird die Empfängeradresse ausgelesen und die SMS an die Vermittlungsstelle des Empfängers weitergeleitet. Von dort aus wird das Empfängerhandy über Funk gesucht und muss für die SMS-Zustellung in Netz aufzufinden sein. Ist dies nicht der Fall, wird die SMS von der Vermittlungsstelle aufbewahrt und gesendet, sobald das Handy im Netz wieder verfügbar ist.

Abrechnung über SMS

Seit 2003 sind sogenannte Premium-Dienste über Bezahlung per SMS möglich. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Klingeltöne oder Logos kaufen. Hierbei sendet der Käufer eine SMS an eine kostenpflichtige Nummer, woraufhin der Betrag von der SIM-Karte abgezogen wird oder auf der Handy-Rechnung erscheint. Abschließend erhält der Käufer die das gewünschte Produkt oder die Dienstleistung.

Kostenlose SMS

Da meist jede SMS Kosten verursacht, sind viele Nutzer auf der Suche nach einer Möglichkeit, SMS kostenlos zu versenden. Manche Handytarife haben eine gewisse Anzahl von Frei-SMS im Monat inbegriffen, ansonsten gibt es auch Alternativen im Internet: Hier kann man auf einigen Seiten ohne Anmeldung freie SMS versenden, welche über Werbung finanziert werden. Aufpassen sollte man bei solchen Angeboten jedoch trotzdem, da die SMS manchmal auch über den Verkauf von Daten wie der E-Mail-Adresse an Werbeverteiler finanziert wird. An einfachsten ist es wohl für den fleißigen Simser, sich eine entsprechende Flatrate zuzulegen, mit der er wohl auf Dauer am günstigsten fährt.

Die SMS verliert an Bedeutung

Seit 2012 ist ein stetiger Abwärtstrend bei der SMS-Nutzung zu beobachten. Da viele ohnehin eine Internetflatrate haben und die Nutzung von Messengern keine weiteren Kosten verursacht, wird häufig auf diese ausgewichen. Außerdem sind die Instant Messenger vielfältiger in ihrer Funktion, man kann Fotos, Sprachnachrichten und Videos verschicken, Gruppen einrichten und vieles mehr, was die SMS nicht bietet.

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