Soziale Netzwerke© Gunnar Assmy / Fotolia.com

Soziale Netzwerke werden immer beliebter

Man findet nur noch wenige Menschen in Deutschland die nicht Mitglied bei Facebook, Google+ oder Twitter sind. Soziale Netzwerke erfeuen sich großer Beliebtheit. Hier gibt es alles Wissenswerte zum Nachlesen.

Der Begriff des "Sozialen Netzwerkes" meint in der heutigen Zeit meist eine Internetplattform, über die sich Mitglieder untereinander austauschen können. Zudem können meist Medien geteilt und getauscht werden sowie Gemeinschaften gegründet werden. Bekannte Beispiele sind hierfür Facebook, Google+ oder wer-kennt-wen. Ursprünglich war mit diesem Begriff jedoch nicht die virtuelle Welt gemeint, sondern durchaus die reale: In der Sozialwissenschaft bezeichnet man Beziehungen zwischen mehreren Individuen und Gruppen als soziales Netzwerk. Übertragen war der Begriff schnell, da in den sozialen Netzwerken im Internet genau das gleiche passiert: Einzelne tauschen sich aus, halten Kontakte aufrecht und bilden Gruppierungen.

Das eigene Profil und die Funktionen

Jeder, der sich bei einem sozialen Netzwerk registriert, erhält ein persönliches Profil, auf dem er sich selbst vorstellen kann. Persönliche Daten, Hobbys, Interessen, Lebensgewohnheiten und Fotos finden hier Platz und sind von anderen Nutzern teils oder auch vollständig einsehbar. Damit der Kontakt aufrechterhalten werden kann, gibt es weitere Funktionen wie Pinnwand oder Gästebuch. Zudem können Nachrichten versendet und Kommentare hinterlassen werden. Meist ist zudem eine Kontaktliste vorhanden und der Nutzer erhält Informationen, sofern einer der Kontakte etwas Neues veröffentlicht.

Wie viele sind in sozialen Netzwerken aktiv?

Auch in Deutschland nutzt eine beachtliche Menge an Menschen soziale Netzwerke. So sind bei Facebook 39 Millionen Deutsche aktiv – das sind rund 79 Prozent aller Bürger. Jedoch gibt es hier Unterschiede zwischen den Altersklassen. Die jüngere Generation ist wenig überraschend aktiver beim Online-Netzwerken.Unterschiede finden sich auch in den Freundschaftslisten. Wo ältere Menschen den für Kontakte oft verwandten Begriff "Freunde" noch wörtlich, haben Nutzer der jüngeren Generation oft mehrere Hundert "Freunde".

Und das Kommerzielle?

In den meisten Fällen ist die Nutzung eines sozialen Netzwerkes kostenlos, die Finanzierung wird durch Werbung und Sponsoring getragen. Besonders in Werbe-Hinsicht sind soziale Netzwerke sehr attraktiv: Der Netzwerkbetreiber hat Zugriff auf alle über das Netzwerk kommunizierten Informationen. Sammelt er diese und gibt sie weiter, können Produkte und Werbung besser auf Zielgruppen zugeschnitten werden. Aus diesem Grund muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel seiner Person er im Internet preisgeben möchte.

Ein Blick auf den Datenschutz

Was das Unternehmen mit den eigenen Daten machen darf und was nicht, ist in den allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen nachzulesen. Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, sich diese genau anzuschauen. In Deutschland ist es zwar grundsätzlich verboten, personenbezogene Daten zu erheben, zu speichern und weiterzugeben, jedoch haben viele soziale Netzwerke ihren Sitz in anderen Ländern und unterliegen somit nicht dem deutschen Datenschutzrecht. Der Schutz der eigenen Daten ist also jedem selbst überlassen. Ganz generell ist es zum Schutz der eigenen Informationen ratsam, nur so viel anzugeben, wie wirklich nötig ist und das eigene Profil nicht für jeden zugänglich zu machen. Je weniger das soziale Netzwerk über eine Person weiß, desto weniger kann es weitergeben.

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