Smartwatch© ryanking999 / Fotolia.com

Wearable – Technik zum Tragen

"Wearable" bedeutet "tragbar". Genau das ist es auch: Ein tragbares technisches Gadget, welches am Körper des Nutzers befestigt wird und das Leben erleichtern soll.

Das Hauptaugenmerk liegt bei einem Wearable darauf, dass man es passiv und unbemerkt nutzen kann und nicht in anderen Tätigkeiten eingeschränkt wird. Anders als ein Smartphone muss man es nicht aktiv in die Hand nehmen, um Uhrzeit oder Nachrichten zu checken, man schaut beispielsweise einfach auf eine Smartwatch am Handgelenk. Andere Wearables sind Fitnessbänder, Brillen mit integriertem Bildschirm, Kleidungsstücke mit Lautsprechern oder Sensoren.

Smartwatches machen vom Smartphone unabhängig

Vor einigen Jahren noch als Spielerei abgetan, 2015 bei nahezu allen namhaften Technik-Herstellern zu sehen: Smartwatches. Sie sollen praktisch und handlich sein, vor allen Dingen aber den Blick vom Smartphone lösen. Zu diesem Zweck gibt es Modelle, die das Smartphone komplett ersetzen und andere, welche mit dem Smartphone verbunden werden. Je nach Modell vibriert die Smartwatch zum Beispiel, wenn eine Nachricht eingeht und zeigt diese direkt an. Anrufe lassen sich verwalten, Termine anzeigen, Musik steuern… So schaut man nicht dauernd auf sein Smartphone und muss es erst gar nicht aus der Tasche holen.

Armbänder für die Fitness

Ebenfalls beliebt sind Wearables mit Fitness- und Gesundheits-Funktionen: Armbänder überwachen unsere Aktivitäten und geben Rückmeldung dazu. Egal ob tägliche Schrittzahl, Herz- und Atemfrequenz oder sogar Ernährung und Schlaf: Diese und andere Daten sendet das Wearable ans Smartphone, wo alle gemessenen Werte in einer App dargestellt werden. Je nach Zielsetzung wird man hier gelobt, gerügt und angespornt weiter zu machen – das soll das Durchhaltevermögen stärken. Auch die Vernetzung mit Freunden oder das Posten der Werte in sozialen Medien ist möglich. So soll jeder zur gesunden Lebensweise angespornt werden und der Nutzer erhält Hilfestellung bei der Optimierung des Trainings und des Tagesablaufes.

Datenbrille nicht nur von Google

Wer kennt sie nicht, die Google Glass – die Datenbrille, welche als erste Schlagzeilen machte und gefühlt alles können sollte. Doch um dieses Wearable ist es still geworden, Google hat den Marktstart immer weiter nach hinten verschoben, das Projekt verlor sich zwischen zahlreichen Tests und der voranschreitenden Zeit.

Wer heute nach Datenbrillen sucht, findet nicht mehr nur die Google Glass, sondern auch Datenbrillen anderer Hersteller. Die Wearables bieten Kamera, Bildschirm, Sprachsteuerung, Bewegungssensoren, Internetzugang… In eine Datenbrille lässt sich einiges einbauen. So lassen sich beispielsweise Fotos schießen, Karten einblenden, Google-Vorgänge und Telefonate durchführen, ohne die Hände voll zu haben, schließlich sitzt das Wearable direkt auf der Nase. Insbesondere für Gamer sind Virtual-Reality-Brillen interessant, mit denen man in virtuelle Welten eintauchen kann.

Probleme und Kritik an Wearables

Wearables sind ein spannendes Thema, schüren jedoch auch Ängste: Die ständige Überwachung von sich selbst und durch andere löst bei manchen Menschen weniger wohlwollende Gefühle aus. Klar, wem es unangenehm ist, der kann auf Wearables verzichten, doch manche Wearables ermöglichen auch das unbemerkte Filmen und Fotografieren sowie Tonaufnahmen anderer.

Der Gedanke, irgendwann auf Technik angewiesen zu sein und überall von ihr begleitet zu werden, stößt viele ab. Bedenken bezüglich der Datensicherheit, des Datenschutzes, aber auch der eigenen Gesundheit sind verbreitet. Auch ergeben sich derzeit noch technische Probleme. Allen voran die Akku-Laufzeit: Viel länger als ein, zwei Tage kommt ein Wearable ohne Steckdose meist nicht aus. Erschwerend kommt hinzu, dass unsere heutige Technik zwar bereits klein ist, aber meistens noch nicht klein genug, um sie in am Körper tragbare Gadgets einzubauen, die nicht stören. Dass Wearables in Zukunft jedoch häufiger anzutreffen sein werden, steht für viele Experten außer Frage.

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