VDSL-Verfügbarkeit prüfen: Wie schnell kann ich mit meinem Anschluss surfen?

Die Bedeutung des klassischen DSL-Zugangs nimmt ab, da die VDSL-Verfügbarkeit in Deutschland stetig zulegt. Ob ein Internetanschluss mit VDSL-Bandbreiten von 50, 100 oder sogar bis zu 250 Mbit/s bereits am eigenen Anschluss vor Ort verfügbar ist, lässt sich per VDSL-Verfügbarkeitscheck überprüfen. Einen solchen Info-Service bieten die Provider in der Regel auf ihren Webseiten an. Nach Eingabe der eigenen Adresse lässt sich schnell überprüfen, ob die VDSL-Verfügbarkeit gegeben ist.

Günstige Internet-Tarife finden

Nachfrage nach schnellen VDSL-Anschlüssen steigt

Die Zahl der Internetanschlüsse mit Download-Bandbreiten von 6 Mbit/s bis unter 16 Mbit/s liegt Ende 2018 laut der "TK-Marktstudie" des Branchenverbandes VATM bei 7,9 Millionen, der Löwenanteil entfällt mit 11,7 Millionen auf Internetzugänge mit Download-Geschwindigkeiten von 16 Mbit/s bis unter 50 Mbit/s. Doch die stärksten Zuwachsraten haben die schnellen VDSL-Anschlüsse mit Surf-Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr. Innerhalb eines Jahres erhöhte sich die Zahl der VDSL-Nutzer um zwei Millionen auf 11,4 Millionen. Die VDSL-Verfügbarkeit hat sich sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen deutlich verbessert. Und die Zahl der VDSL-Anschlüsse wird schnell weiter zulegen. Die Deutsche Telekom hat viele ihrer Internetzugänge entsprechend aufgerüstet – und beschleunigt unter Hochdruck etliche weitere Anschlüsse.

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DSL-Anbieter in Deutschland - ein Überblick

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an DSL-Anbietern. Wir stellen diese vor, inklusive Tarifvergleich und Verbreitung.

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VDSL 50: Surfen mit bis zu 50 Mbit/s

Weit verbreitet sind VDSL-Anschlüsse mit Download-Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s (VDSL1). Die Upload-Bandbreite liegt in der Regel bei 10 Mbit/s. Zum Start von VDSL waren solche Internetzugänge hierzulande zunächst lediglich in rund 50 Städten nutzbar. VDSL 50 kann inzwischen auch in ländlichen Regionen gebucht werden. Flächendeckend wird VDSL mit bis zu 50 Mbit/s aber auch Ende 2018 noch nicht anzutreffen sein. In ländlichen Regionen sind bis zu diesem Zeitpunkt weniger als 60 Prozent der dortigen Bürger mit VDSL 50 versorgt. Ursprünglich hatte die Bundesregierung einmal 50 Mbit/s für alle bis Ende 2018 als Ziel ausgegeben.

VDSL 100: Dank Vectoring Downloads mit bis zu 100 Mbit/s

Mit doppeltem Tempo geht es mit VDSL 100 (VDSL2) ins Netz: Downloads lassen sich mit bis zu 100 Mbit/s durchführen, Daten können mit bis zu 40 Mbit/s ins Internet hochgeladen werden. Durch Nutzung der sogenannten Vectoring-Technologie werden Störsignale minimiert, somit lassen sich höhere Bandbreiten im Down- und Upstream erzielen. Die Telekom, der größte DSL-Anbieter in Deutschland, macht zahlreiche ihrer Internetanschlüsse fit für Vectoring. Dabei werden zunächst vor allem in den sogenannten Nahbereichen der Hauptverteiler in ländlichen Regionen VDSL-Anschlüsse mit Vectoring-Technik ausgebaut.

Bis Ende 2020 will der Bonner Konzern rund 7.200 Nahbereiche ausbauen und mit Highspeed-Internet ausstatten. Dabei handelt es sich um Haushalte, die direkt über den Hauptverteiler versorgt werden. Bis Oktober 2018 hatte die Telekom rund 2.000 dieser Nahbereiche auf die neue Technik umgestellt. Aber auch regionale Anbieter wie NetCologne und EWE TEL setzen auf Vectoring in den Nahbereichen. Dadurch profitieren Haushalte in diesen Gebieten von einer Verdoppelung des VDSL-Speeds von 50 auf 100 Mbit/s. Beachtet werden sollte, dass VDSL-Anschlüsse mit Vectoring auch nach erfolgtem Ausbau innerhalb eines Ortes nicht zwingend immer flächendeckend verfügbar sind. Auch hier hilft der VDSL-Verfügbarkeitscheck der Internetanbieter.

VDSL 250: Bis zu 250 Mbit/s mit Hilfe von Super-Vectoring

Einen weiteren Geschwindigkeitssprung für VDSL verspricht die Technologie Super-Vectoring. An entsprechend aufgerüsteten VDSL-Anschlüssen lassen sich Download-Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s erzielen. Der Upload wird dagegen nicht schneller und bleibt bei maximal 40 Mbit/s. Der Startschuss für Super-Vectoring fiel im Netz der Telekom Anfang August 2018. Zunächst konnten rund sechs Millionen Haushalte einen bis zu 250 Mbit/s schnellen Tarif buchen. Bis September 2018 erhöhte sich die Verfügbarkeit von VDSL mit Super-Vectoring um weitere 2,9 Millionen Haushalte. Bis Ende 2019 sollen bereits zwei Drittel der deutschen Haushalte mit bis zu 250 Mbit/s im Internet surfen können. Danach kommt das kupferbasierte, klassische Festnetz der Telekom aber langsam an seine Grenzen. Der Bonner Konzern hat bereits in Aussicht gestellt, dass das Unternehmen ab 2021 jedes Jahr zwei Millionen Haushalte direkt mit Glasfaser (FTTH) versorgen will.

Welche Provider bieten VDSL-Tarife an?

VDSL-Anschlüsse können Kunden nicht nur direkt über die Telekom buchen, sondern auch bei anderen Providern wie Vodafone, 1&1, O2, congstar und weiteren Anbietern. Auch regionale Internetcarrier wie NetCologne, M-net und EWE halten VDSL-Tarife bereit. Die Telekom-Wettbewerber vermarkten die schnellen VDSL-Anschlüsse meist günstiger als die Telekom selbst. Daher kann es sich lohnen, die VDSL-Verfügbarkeit für VDSL-Tarife bei den anderen Anbietern zu prüfen. So lassen sich leicht etliche Euro pro Monat sparen.

Ohnehin ist VDSL relativ erschwinglich geworden. Im Rahmen von Aktionen können sich Neukunden eine Doppel-Flat mit VDSL 50 bei einigen Providern schon ab unter 20 Euro pro Monat sichern. Die VDSL-Anbieter spüren auch den Wettbewerb durch die Kabelnetzbetreiber. Über das Kabelnetz lassen sich bereits Tarife für Kabelinternet mit Surfgeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s nutzen, in ersten Städten ist sogar bereits Gigabit-Speed verfügbar.

Router muss VDSL-Speed unterstützen

Wer die maximal verfügbare Bandbreite seines VDSL-Anschlusses ausschöpfen möchte, muss nicht nur einen entsprechenden VDSL-Tarif buchen, sondern auch einen kompatiblen Router nutzen. Denn nicht jeder WLAN-Router unterstützt auch Vectoring oder gar Super-Vectoring. Kunden haben zwei Möglichkeiten. Sie nutzen einen vom Internetanbieter für den VDSL-Anschluss bereitgestellten Router, der dann natürlich auch fit für die gebuchte Geschwindigkeit sein sollte. Alternativ können Internetkunden auch einen geeigneten eigenen Router im Handel erwerben.

Auf unserer Partnerseite Onlinekosten.de finden Sie einen übersichtlichen Router-Vergleich.

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